Cody Rhodes: WWE änderte ursprüngliche WrestleMania 42-Pläne

Cody Rhodes mit einem Mikrofon in der Hand und dem Undisputed Champion Titel um seine Schulter

Die kreativen Planungen der WWE rund um die Undisputed WWE Championship für WrestleMania 42 haben in den vergangenen Monaten mehrfach Veränderungen erfahren. Wie bekannt, wird Cody Rhodes seinen Titel bei der Großveranstaltung in einem Singles Match gegen Randy Orton verteidigen. Zuvor wurden jedoch mehrere andere Szenarien diskutiert.

Cody Rhodes gegen Randy Orton

Nach Angaben von Dave Meltzer in der Ausgabe des Wrestling Observer Newsletter vom 13. März 2026 zeichnet sich im Titelgeschehen inzwischen eine klarere Richtung ab. Demnach wird Cody Rhodes bei WrestleMania 42 seinen Titel gegen Randy Orton verteidigen. Entgegen früherer Spekulationen plant die WWE aktuell weder ein Triple Threat Match noch ein Four-Way Match mit weiteren Beteiligten aus Rhodes’ jüngsten Storylines.

Nach aktuellem Stand sollen auch Drew McIntyre und Jacob Fatu keine Rolle in diesem Titelmatch spielen. Zudem teilte Meltzer mit, welcher der beiden Superstars als Sieger aus dem Match hervorgehen soll: „Sofern sich die Entscheidung nicht noch in letzter Minute ändert, wird Rhodes den Titel gegen Randy Orton verteidigen, und es steht so gut wie fest, dass es sich um ein Einzelmatch handeln wird und nicht um ein Three- oder Four-Way Match.“

Die Entscheidung soll nach mehreren Wochen mit wechselnden Ideen rund um das Titelgeschehen gefallen sein. Innerhalb der WWE wurde über längere Zeit hinweg diskutiert, welche Richtung die Storyline rund um die Championship nehmen sollte.

Frühe WrestleMania-Idee sah Rhodes gegen Roman Reigns vor

Bevor sich die kreativen Verantwortlichen auf das Match zwischen Rhodes und Orton festlegten, existierten andere Konzepte für WrestleMania 42. Ein früherer Plan sah laut Meltzer vor, Cody Rhodes erneut gegen Roman Reigns antreten zu lassen. In den internen Diskussionen wurde dabei auch ein besonders intensives Matchformat in Betracht gezogen: „Damit finden die wochenlangen Spekulationen und Änderungen rund um dieses Titelmatch ein Ende, der ursprünglich für Rhodes gegen Roman Reigns, möglicherweise in einem Hell-in-a-Cell-Match, vorgesehen war.“

Neben diesem Szenario kursierten zudem Berichte über eine weitere mögliche Entwicklung im Titelgeschehen. Zwischenzeitlich wurde auch diskutiert, Drew McIntyre könne den Titel in einem Hell in a Cell Match gegen Cody Rhodes verteidigen.

Diese unterschiedlichen Ideen zeigen, wie stark sich die kreativen Planungen der WWE im Verlauf der Monate verändert haben.

Hell in a Cell wurde diskutiert, aber nie offiziell beschlossen

Obwohl das Hell in a Cell Konzept in mehreren Varianten diskutiert wurde, handelte es sich laut WWE-Quellen nie um eine endgültig beschlossene Planung. Meltzer berichtet, dass die Möglichkeit eines solchen Matches zwar intensiv besprochen wurde, jedoch nie offiziell als finaler Plan festgelegt war: „Die von uns befragten WWE-Vertreter gaben an, dass es nie ernsthafte Überlegungen oder Pläne in dieser Richtung gab, doch die urspürngliche ‚Hell in a Cell‘ Variante für Rhodes gegen Reigns wurde intensiv diskutiert, bevor man sich nach der Verletzung von Seth Rollins entschied, alles zu ändern und den Titel an McIntyre zu vergeben.“

Nachdem diese Änderung erfolgt war, begann die WWE intern damit, eine neue Richtung für die Championship-Storyline zu entwickeln.

Entscheidung für Rhodes gegen Orton entstand erst Anfang des Jahres

Nach den Veränderungen im Titelgeschehen rückte Randy Orton schließlich als möglicher Gegner für Cody Rhodes in den Fokus. Laut Meltzer wurde diese Idee zwar mehrfach angepasst, blieb jedoch im Kern bestehen: „Uns wurde gesagt, dass die Idee eines Matches zwischen Rhodes und Orton aufkam und dies die geplante Richtung war und diese seitdem viermal geändert wurde. Aber im Großen und Ganzen ist dies die Richtung geblieben, seit der Plan, dass Orton das Chamber-Match gewinnen sollte, festgelegt wurde. Das geschah, wie uns gesagt wurde, in der ersten Februarwoche.“

Da innerhalb der WWE davon ausgegangen wurde, dass Cody Rhodes weiterhin eine zentrale Rolle im Titelgeschehen behalten würde, fügte sich auch eine spätere Entscheidung im WWE-Fernsehen in diese Planung ein. In diesem Zusammenhang wurde Rhodes im TV letztlich gegenüber Drew McIntyre bevorzugt dargestellt: „Da Rhodes diese Position ohnehin nie hätte aufgeben können, musste die Entscheidung, Rhodes im Fernsehen den Vorzug vor McIntyre zu geben, zu diesem Zeitpunkt getroffen werden.“

Parallel dazu begann die WWE, im Fernsehen erste Andeutungen zu streuen, die auf eine mögliche Titelchance für Randy Orton hindeuten konnten. Während der Shows griffen die Kommentatoren wiederholt seine erfolgreiche Vergangenheit als Champion auf und verwiesen darauf, dass Orton inzwischen vierzehn Titelregentschaften erreicht hat und den Rekord von John Cena ins Auge fasst. Diese Hinweise wurden als möglicher Hinweis darauf gewertet, dass ein Titelprogramm für Orton zumindest intern in Betracht gezogen wurde, nachdem er zuvor nicht als bevorzugte Option für diese Rolle galt.

Nach mehreren kreativen Kurswechseln entschied sich die WWE letztlich dafür, Cody Rhodes gegen Randy Orton als Titelmatch für WrestleMania 42 anzusetzen. Die ursprünglichen Pläne für die Veranstaltung sahen damit deutlich anders aus als die derzeitige Richtung.

1 Kommentar

  1. Das war leider so klar das man Rhodes das Match gewinnen lässt. Randy hätte mir besser gefallen. Er hat nicht mehr viele Manias vor sich. Warum geben die ihm kein letzten würdigen Champions run

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