WWE hält WrestleMania-Richtung offen: Aktuelle Planung zu Becky Lynch und AJ Lee wird deutlicher – Neue Details zu den Verträgen

Becky Lynch spricht Klartext mit AJ Lee

Das Aufeinandertreffen von AJ Lee und Becky Lynch bei WWE RAW hat für große Aufmerksamkeit gesorgt. Viele Zuschauer hatten erwartet, dass die Rivalität direkt auf ein Match bei WrestleMania 42 hinauslaufen würde. Aktuelle Backstage-Informationen deuten jedoch darauf hin, dass WWE die Storyline bewusst weiterentwickelt und nicht vorzeitig abschließen möchte.

Rivalität entwickelt sich seit AJ Lees WWE-Rückkehr kontinuierlich

Seit AJ Lees Rückkehr im September standen sie und Becky Lynch mehrfach gemeinsam im Fokus von WWE-TV. Ihre Rivalität entwickelte sich Schritt für Schritt weiter und wurde zuletzt erneut intensiviert, als Lee eine Promo von Lynch unterbrach. Dabei verwies Lee darauf, dass sie Lynch in der Vergangenheit mehrfach besiegt habe. Sie nannte dabei Siege bei Wrestlepalooza, WarGames sowie einen weiteren Erfolg, bei dem sie Maxxine Dupri half, Lynch im Madison Square Garden zu besiegen.

Lynch reagierte darauf mit der Aussage, dass sie Lee endgültig hinter sich lassen wolle. Daraufhin forderte sie Lee zu einem Match bei WWE Elimination Chamber in Chicago heraus. Lee akzeptierte die Herausforderung, erhöhte jedoch die Bedeutung des Matches, indem sie es zu einem WWE Women’s Intercontinental Championship Match machte.

Erwartungshaltung rund um WrestleMania bleibt bestehen

Aufgrund der hohen Aufmerksamkeit rund um die Fehde gingen viele Beobachter davon aus, dass ein Match der beiden bei WrestleMania 42 stattfinden würde. Das Match bei Elimination Chamber wurde daher von vielen als möglicher Zwischenschritt in der Storyline betrachtet.

Becky Lynch hat AJ Lee bislang nicht besiegt. Ein mögliches Ergebnis bei Elimination Chamber könnte daher Auswirkungen auf die weitere Entwicklung der Rivalität haben.

Dave Meltzer äußert sich zur geplanten Storyline-Entwicklung

Dave Meltzer sprach im Wrestling Observer Radio über die aktuelle Entwicklung und erklärte sinngemäß, dass er ursprünglich davon ausgegangen sei, das Match würde direkt für WrestleMania aufgebaut werden. Ihm sei jedoch mitgeteilt worden, dass es einen bewussten Grund gebe, warum es bereits bei WWE Elimination Chamber stattfinde, und die Storyline danach weiter in Richtung WrestleMania geführt werde. Den Informationen zufolge soll der Höhepunkt dieser Fehde letztlich bei WrestleMania erreicht werden. Gleichzeitig wurde signalisiert, dass sich die Fans keine Sorgen machen müssten, da die Story so aufgebaut werde, dass sie logisch zu diesem Ziel führe.

WWE-Verträge im Wandel: Neue Details zu Garantien, Gesamtdeals und individueller Vertragsgestaltung

Im Rahmen einer aktuellen Ausgabe von Fightful Select Answers ging Sean Ross Sapp auf eine Fanfrage zu den Vertragsstrukturen bei WWE ein. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Verträge für Talente aktuell aufgebaut sind und ob weiterhin sogenannte „Downside Guarantees“ und Beteiligungen an Merchandise-Verkäufen Bestandteil der Vereinbarungen sind.

Downside Guarantees bleiben ein zentraler Bestandteil der WWE-Verträge

Laut Sean Ross Sapp bietet WWE weiterhin Verträge mit Downside Guarantees an. Diese Garantien sichern den Talenten ein festes Mindesteinkommen pro Jahr, unabhängig davon, wie häufig sie im Fernsehen auftreten oder in Storylines eingesetzt werden.

Dieses grundlegende Element moderner WWE-Verträge bleibt damit weiterhin bestehen. Die Garantien dienen als finanzielle Absicherung gegen mögliche Einkommensschwankungen, die durch kreative Entscheidungen, Verletzungen oder andere Faktoren entstehen können.

Zunehmende Nutzung von umfassenden Gesamtverträgen

Neben klassischen Vertragsstrukturen gibt es laut Sapp inzwischen auch sogenannte „All-Encompassing Deals“. Dabei handelt es sich um umfassende Vertragsmodelle, die mehrere Einnahmequellen in einem Gesamtpaket bündeln können.

Solche Verträge können unter anderem Merchandising-Einnahmen sowie weitere Einnahmequellen umfassen. Statt einzelne Bereiche getrennt zu vergüten, werden diese Einnahmeströme in einer gemeinsamen Vertragsstruktur zusammengeführt. Konkrete Zahlen oder Beispielklauseln nannte Sapp dabei nicht.

Unterschiede bei Zahlungsmodellen innerhalb der Verträge

Sean Ross Sapp erklärte außerdem, dass es Fälle gibt, in denen Talente lediglich einmal pro Jahr eine Auszahlung erhalten. Diese Zahlung erfolgt unabhängig davon, wie aktiv die jeweilige Person im Laufe des Jahres eingesetzt wird.

Diese Praxis zeigt, wie unterschiedlich die Ausgestaltung einzelner WWE-Verträge ausfallen kann und wie stark die Vergütungsmodelle inzwischen individualisiert sind.

Veränderungen spiegeln die Entwicklung des WWE-Geschäftsmodells wider

Die aktualisierten Vertragsformate stehen im Zusammenhang mit den Veränderungen im Geschäftsmodell von WWE in den vergangenen Jahren. Dabei liegt ein wachsender Fokus auf Medienrechtsverträgen, Premium-Live-Events sowie globalen Expansionsstrategien.

Mit der zunehmenden Diversifizierung der Einnahmequellen des Unternehmens haben sich auch die Vergütungsmodelle für Talente weiterentwickelt.

Verträge werden individuell an Talente angepasst

Sean Ross Sapp betonte zudem, dass sich WWE-Verträge heute stark voneinander unterscheiden. Einheitliche Standards oder feste Vertragsmodelle, die für alle Talente gleichermaßen gelten, existieren in dieser Form nicht mehr.

Vereinbarungen werden stattdessen häufig individuell angepasst. Faktoren können dabei unter anderem die Position eines Talents auf der Card, dessen Verhandlungssituation sowie der wahrgenommene Gesamtwert für das Unternehmen sein.

In diesem Zusammenhang bleiben Vertragsverhandlungen für Talente weiterhin entscheidend, insbesondere wenn es um Absicherungen gegen Einkommensverluste, verbesserte Vertragsbedingungen oder flexiblere Terminvereinbarungen geht.

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