Das Match zwischen Drew McIntyre und Sami Zayn beim Royal Rumble 2026 erhält durch neue Backstage-Informationen einen deutlich erweiterten Kontext. Besonders die Entwicklungen nach dem Ende des Matches rücken dadurch stärker in den Fokus.
Nach der Veranstaltung wurde bestätigt, dass McIntyres Sieg weit mehr bedeutete als nur eine weitere erfolgreiche Titelverteidigung. Mit diesem Erfolg baute McIntyre seine persönliche Bilanz gegen Sami Zayn auf 12:0 aus. Gleichzeitig endete Zayns bisherige Siegesserie bei WWE-Veranstaltungen in Saudi-Arabien. Darüber hinaus festigte McIntyre durch diesen Sieg seine Position als WWE World Heavyweight Champion auf dem Weg zu WrestleMania 42.
Das Match selbst verlief ohne Kontroversen. Es gab keine direkten Eingriffe von außen im Match. McIntyre besiegte Zayn klar innerhalb der regulären Matchhandlung. Dennoch wurde die Entscheidung im Backstagebereich nicht von allen Beteiligten positiv aufgenommen.
Bericht: Zayn setzte sich aktiv für Titelwechsel ein
Laut einem Bericht aus dem aktuellen Wrestling Observer Newsletter soll Sami Zayn intern intensiv dafür plädiert haben, Drew McIntyre beim Royal Rumble den Titel abzunehmen. Demnach habe Zayn während der gesamten Vorbereitungsphase auf das Match für einen Titelwechsel argumentiert. Diese Haltung soll er bis unmittelbar vor der Veranstaltung vertreten haben.
Trotz dieses internen Einsatzes entschied sich WWE letztlich für eine andere kreative Ausrichtung. Das finale Ergebnis des Matches blieb bestehen und bestätigte McIntyres Status als dominanter Champion auf dem Weg zur größten WWE-Veranstaltung des Jahres.
Auswirkungen auf Zayns Rolle vor WrestleMania 42
Die neuen Informationen lassen das Royal Rumble Match als möglichen Höhepunkt von Sami Zayns aktueller Phase im Titelgeschehen erscheinen. In den Wochen zuvor gab es Hinweise darauf, dass Zayn eine größere Rolle im World Heavyweight Championship Umfeld vor WrestleMania 42 spielen könnte.
Das endgültige Ergebnis des Royal Rumble deutet jedoch darauf hin, dass WWE ihre kreativen Planungen im Verlauf angepasst hat. Solche Änderungen sollen laut Berichten bereits über mehrere Monate hinweg stattgefunden haben. Dazu gehörten auch Anpassungen an langfristigen Storyline-Strukturen rund um WrestleMania sowie mögliche Änderungen in Bezug auf Siegerentscheidungen im Royal Rumble.
In diesem Umfeld scheint Zayns Aufstieg in Richtung World Heavyweight Championship kurz vor einem möglichen Höhepunkt gestoppt worden zu sein.
McIntyre bleibt dominanter Faktor auf dem Weg zu WrestleMania
Drew McIntyre verließ die Veranstaltung in Riad mit gestärkter Position. Als amtierender Champion präsentiert er sich weiterhin als zentrale Figur im Titelgeschehen. Seine Dominanz und seine aktuelle Siegesserie festigen seine Rolle als entscheidender Maßstab im Rennen um die World Heavyweight Championship in Richtung WrestleMania 42.
Ava verließ WWE offenbar nach Vertragsverhandlungen ohne Gehaltssprung
Der überraschende Abschied von Ava aus der WWE sorgt weiterhin für Diskussionen. Neue Informationen deuten darauf hin, dass finanzielle Aspekte bei ihrer Entscheidung eine Rolle gespielt haben könnten.
In der „Wrestling Observer Live“ Ausgabe berichtete Bryan Alvarez, dass Ava sich gegen eine Verlängerung ihres WWE-Vertrags entschieden habe. Demnach habe das Unternehmen ihr kein Angebot mit einer deutlichen Gehaltserhöhung vorgelegt. Alvarez zufolge könnte diese Situation Teil eines größeren Musters innerhalb von NXT sein, bei dem mehrere Talente die Promotion nach ausbleibenden Gehaltsanpassungen verlassen hätten.
Bryan Alvarez erklärte dazu: „Ich habe von Ava gehört, und mir wurde gesagt, dass einer der Hauptgründe, warum sie ihren Vertrag nicht verlängert hat, dem sehr ähnlich war, was mit Jazmyn Nyx passiert ist. Sie verdiente eine bestimmte Summe Geld, war schon lange dabei, und man bot ihr keine große Gehaltserhöhung an. Sie wollte nicht weiter für das Geld arbeiten, das sie verdiente. Das ist bei NXT schon mit einigen Leuten passiert.“
Frühere Einschätzung zeichnete anderes Bild
Diese Darstellung unterscheidet sich von früheren Informationen aus derselben Woche. Am 1. Februar hatte Dave Meltzer erklärt, dass Avas Entscheidung nicht durch äußeren Druck beeinflusst worden sei. Meltzer erklärte dazu: „Ich habe mit mehreren Leuten gesprochen und von ihnen gehört, und im Allgemeinen war es einfach so, dass sie es nicht mehr machen wollte. Es gab keinen zwingenden Grund dafür. Es war ihre Entscheidung, es ist nicht so, dass sie sie loswerden wollten oder so etwas.“
Zusätzlich wurde berichtet, dass Ava möglicherweise außerhalb des Wrestlings arbeiten könnte. In diesem Zusammenhang wurde erwähnt, dass ihre Eltern ein Studio besitzen und sie dort eine Tätigkeit aufnehmen könnte.
Überraschender Abgang trotz prominenter TV-Rolle
Für viele Zuschauer kam der Abschied unerwartet, da Ava zu diesem Zeitpunkt Teil einer prominenten NXT-Storyline war. WWE selbst thematisierte ihren Abgang in den Shows nicht öffentlich, sodass Fans nur über externe Berichte und Entwicklungen informiert wurden.
Am 30. Januar bestätigte Ava ihren Abschied offiziell. Kurz darauf wurde ihr Profil auf der WWE-Website in den Alumni-Bereich verschoben. Dieser Schritt gilt üblicherweise als klares Zeichen für ein endgültiges Vertragsende. Im TV wurde sie anschließend zumindest vorübergehend durch Robert Stone ersetzt.
Historische Rolle bei WWE trotz jungem Alter
Ava war zum Zeitpunkt ihres WWE-Abgangs erst 24 Jahre alt. Sie hatte zuvor Geschichte geschrieben, indem sie zur jüngsten General Managerin der WWE wurde. Gleichzeitig stand sie als Wrestlerin der vierten Generation unter besonderer öffentlicher Aufmerksamkeit.
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