Cody Rhodes vor dem Royal Rumble 2026: Offene Rechnung mit Brock Lesnar und Blick auf historischen Rekord

Kurz vor dem WWE Royal Rumble 2026 richtet sich der Fokus erneut auf Cody Rhodes. Der frühere World Champion nutzte einen Auftritt bei Get Up, um gleich zwei zentrale Themen anzusprechen, die seine Rolle beim Premium Live Event in Saudi-Arabien prägen. Zum einen machte Rhodes deutlich, dass seine Rivalität mit Brock Lesnar aus seiner Sicht nicht abgeschlossen ist. Zum anderen erklärte er offen, dass er beim Royal Rumble in Riad Geschichte schreiben und einen bislang einzigartigen Rekord einstellen will.

Cody Rhodes bringt Brock Lesnar erneut ins Spiel

Im Gespräch mit den Moderatoren von ESPN wurde Cody Rhodes mit einer Frage konfrontiert, die Fans jedes Jahr vor dem Royal Rumble bewegt. Von den 29 anderen Teilnehmern, wen würde er am liebsten aus dem Match eliminieren? Rhodes reagierte zunächst zurückhaltend und verwies darauf, dass zu diesem Zeitpunkt noch nicht alle Teilnehmer offiziell bekannt seien und Überraschungen traditionell zum Royal Rumble gehören. Dennoch nannte er bewusst einige der größten Namen, die bereits mit dem Match in Verbindung gebracht werden.

Cody Rhodes erklärte, dass zwar noch nicht alle Teilnehmer des Royal Rumble feststehen und traditionell mit mehreren Überraschungen zu rechnen sei, es aber bereits einige bekannte Namen gebe. Seiner Ansicht nach müsse man dabei vor allem auf die absoluten Topstars der WWE schauen. Als Beispiele nannte er Brock Lesnar und Roman Reigns, die beide den Royal Rumble bereits gewonnen haben.

„Ich dachte, wir hätten diese Sache beendet“

Im weiteren Verlauf des Interviews wurde Cody Rhodes deutlich konkreter. Er erklärte offen, dass er sich Brock Lesnar gezielt als Gegner im Royal Rumble wünscht und verwies dabei auf ihre gemeinsame Vergangenheit. Die beiden standen sich bereits dreimal im Ring gegenüber, eine Serie von Matches, die für Rhodes eine prägende Phase nach seiner Rückkehr zur WWE darstellte.

Rhodes’ Worte ließen erkennen, dass er seine Auseinandersetzung mit Lesnar als abgeschlossen betrachtete, während er gleichzeitig andeutete, dass Brock Lesnar diese Rivalität offenbar anders bewertet. In der Vergangenheit hatte Lesnar Cody Rhodes unmittelbar nach dessen WWE-Rückkehr als ernstzunehmendes Hindernis wahrgenommen und versuchte, ihn frühzeitig auszubremsen. Diese Phase wurde von vielen Beobachtern als Bewährungsprobe für Rhodes interpretiert, die maßgeblich zu seiner späteren Entwicklung als „American Nightmare“ beitrug.

Cody Rhodes nimmt „Stone Cold“ Steve Austins Rekord ins Visier

Neben der offenen Rechnung mit Brock Lesnar sprach Cody Rhodes bei seinem ESPN-Auftritt auch über ein historisches Ziel. Der Royal Rumble 2026 ermöglicht ihm, einen Rekord einzustellen, den bislang nur Steve Austin erreicht hat. Rhodes hat den Royal Rumble bereits zweimal gewonnen und würde mit einem weiteren Sieg zum dritten Mal triumphieren.

Der Moderator sprach Cody Rhodes auf die Bedeutung seiner bisherigen Royal-Rumble-Siege an und hob hervor, dass diese maßgeblichen Einfluss auf die WrestleMania-Planungen der WWE hatten. Er wollte von Rhodes wissen, wie es sich anfühle, mit seinen Erfolgen eine so zentrale Rolle für die größte Show des Jahres zu spielen.

Rhodes griff diese Frage auf, um zunächst die besondere Stellung des Royal Rumble innerhalb des WWE-Kalenders zu betonen. Er verwies darauf, dass es sich um eines der vier wichtigsten Events des Jahres handelt, und unterstrich zudem die Bedeutung der diesjährigen Austragung in Riad. Für ihn gehe es darum, als Teil seiner Generation Einfluss nehmen und die Entwicklung der Wrestling-Branche aktiv mitgestalten zu können. Diese Erkenntnis habe er besonders nach seinem zweiten Royal-Rumble-Sieg und im Vorfeld von WrestleMania 40 gewonnen.

„Den Rekord von Stone Cold Steve Austin einstellen“

Am Ende des Gesprächs machte Cody Rhodes unmissverständlich klar, worauf sein Fokus liegt. Er will nicht nur erneut gewinnen, sondern herausfinden, welche Auswirkungen ein dritter Royal-Rumble-Sieg auf seine Karriere und auf die WWE insgesamt hätte: „Ich würde gerne herausfinden, ob ich Einfluss habe und was passieren würde, wenn ich zum dritten Mal gewinne und damit den Rekord von Stone Cold Steve Austin einstellen würde.“

Steve Austin ist bis heute der einzige Superstar in der WWE-Geschichte, der den Royal Rumble dreimal gewinnen konnte. Seine Siege in den Jahren 1997, 1998 und 2001 gelten als prägende Momente der Attitude Era. Cody Rhodes gewann den Royal Rumble in den Jahren 2023 und 2024 und steht nun vor der Chance, sich in diese exklusive historische Kategorie einzureihen.