Aleister Black bewegt sich zunehmend auch außerhalb des Wrestling-Rings, ohne dabei seine Prioritäten aus den Augen zu verlieren. In einem aktuellen Interview mit dem Podcast Popternative sprach Black offen über seine Zukunftspläne und machte deutlich, dass Wrestling weiterhin den zentralen Platz in seinem beruflichen Leben einnimmt.
Der Wrestler erklärte, dass sich derzeit mehrere Schauspielprojekte in Vorbereitung befinden. Konkrete Details könne er noch nicht nennen, da sich verschiedene Vorhaben noch nicht finalisiert hätten. Gleichzeitig bestätigte er, dass bereits ein Film abgeschlossen sei, dessen Veröffentlichung sich verzögert habe, nun aber voraussichtlich noch im laufenden Jahr erfolgen soll. Trotz dieser neuen Möglichkeiten machte Black klar, dass es sich dabei um eine Ergänzung seiner Karriere handelt und nicht um einen Ersatz für seine Tätigkeit im Wrestling.
„Was mich persönlich betrifft, ja, ich hoffe auf jeden Fall, noch viel mehr zu erreichen. Ich kann darüber noch nicht zu viel verraten, weil noch ein paar Dinge in der Schwebe sind,“ sagte er.“
Wrestling bleibt Blacks größte Leidenschaft
Auch wenn ihn die Schauspielerei reizt, setzte Aleister Black klare Grenzen. Er betonte ausdrücklich, dass er nicht vorhabe, sich zu verzetteln oder das Wrestling zugunsten anderer Projekte zurückzustellen. Vielmehr wolle er Chancen nutzen, sofern sie sich sinnvoll in seinen bestehenden Weg einfügen: „Der Plan ist, es auf keinen Fall zu übertreiben, denn Wrestling wird für mich immer meine größte Leidenschaft bleiben, solange ich auf dieser Welt bin. Aber wenn sich mir weitere Gelegenheiten bieten, werde ich diese auf jeden Fall nutzen.“
Die Wurzeln seiner düsteren Präsentation
Im selben Interview sprach Aleister Black auch ausführlich über die Ursprünge seines markanten Auftritts, der ihn seit Jahren auszeichnet. Dabei machte er deutlich, dass die Inspiration weniger aus dem Wrestling selbst stammt, sondern vielmehr aus der Welt der Musik und insbesondere aus dem Black Metal sowie aus aufwendig inszenierten Rockshows vergangener Jahrzehnte: „Ein sehr wichtiger Teil von mir sind die Auftritte. Das war schon in meiner Zeit in der Independent-Szene so, weil mir früh klar wurde, dass dies das Erste ist, was das Publikum wahrnimmt. Man möchte sofort einen Eindruck hinterlassen und dafür sorgen, dass die Zuschauer etwas fühlen.“
Black erklärte, dass ihm früh bewusst geworden sei, wie wichtig die visuelle und emotionale Wirkung eines Auftritts ist. Dieser Gedanke habe ihn bereits in seinen frühen Independent-Jahren begleitet und seine Präsentation nachhaltig geprägt.
Einfluss von Metal und Rocktheater
Einen besonders prägenden Moment schilderte Black im Zusammenhang mit einem Interview des Musikers Dani Filth von Cradle of Filth. Darin habe dieser beschrieben, wie stark ihn die theatralischen Bühnenshows von Bands wie Alice Cooper und Iron Maiden beeinflusst hätten. Diese Herangehensweise habe Black nachhaltig inspiriert: „Als ich jünger war, habe ich ein Interview mit Dani Filth von Cradle of Filth gelesen. Darin erklärte er, dass er seine Shows so theatralisch gestaltet, weil er Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre erlebt hat, wie Bands wie Alice Cooper und Iron Maiden ihre Auftritte inszenierten. Bei Iron Maiden war es zum Beispiel die große Puppe Eddie auf der Bühne. Das war extrem theatralisch und sofort das Erste, was das Publikum wahrnahm. Damit war direkt die Stimmung des Auftritts vorgegeben.“
Diese Form der Inszenierung habe Black auf das Wrestling übertragen und über alle Stationen seiner Karriere hinweg konsequent weiterentwickelt.
Ein konstanter Kern über alle Karrierestationen hinweg
Unabhängig davon, ob er in der Independent-Szene, bei WWE oder AEW auftrat, blieb die Bedeutung des Auftritts für Aleister Black stets gleich. Er sieht diesen Aspekt als festen Bestandteil seiner Persönlichkeit und seiner Darstellung im Ring: „Für mich war der Auftritt immer ein wichtiger Teil meiner Persönlichkeit. Das war in der Independent-Szene so, das galt während meiner Zeit bei WWE, bei AEW und gilt jetzt wieder bei WWE. Meine Auftritte waren immer ein zentraler Bestandteil meiner Präsentation, und genau aus diesen Gründen.“