Während der aktuellen WWE-Europatour gelang Drew McIntyre ein bedeutender Karriereschritt. Vor einem ausverkauften Publikum in Berlin gewann er den Undisputed WWE Championship Titel und sicherte sich damit den wichtigsten Titel der Company erstmals vor europäischen Fans. Nach dem Titelgewinn begleitete ihn der Championship Gürtel im weiteren Verlauf der Tour bis nach Schottland, seiner Heimat.
Der Titelwechsel in Berlin stellte einen besonderen Moment der laufenden Europatour dar und war zugleich ein historischer Augenblick für die internationale Fan-Community. Der Sieg vor einem voll besetzten Publikum unterstrich die Bedeutung des Moments für WWE und für Drew McIntyre selbst.
Historischer Kontext internationaler Titelgewinne bei WWE
Langjährige Beobachter der WWE erinnern sich daran, dass Titelgewinne außerhalb der USA in der Vergangenheit gezielt in internationale Tourpläne eingebettet wurden. Ein bekanntes Beispiel ist The Great Khali, der den World Heavyweight Championship Titel einst im zeitlichen Zusammenhang mit einer Indien-Tour gewann. Auch wenn Drew McIntyre in seiner Rolle und Präsentation nicht mit früheren Special Attractions vergleichbar ist, zeigt dieses Beispiel, dass WWE internationale Märkte regelmäßig mit besonderen Momenten und Titelentscheidungen aufwertet.
Der Titelgewinn von Drew McIntyre in Deutschland fügt sich damit in eine bekannte WWE-Tradition ein, große Ereignisse gezielt auf internationalen Tourneen zu platzieren und lokale sowie regionale Fanbasen stärker einzubinden.
Bericht zu den langfristigen WWE-Plänen für den Titel
Laut einem Bericht von Bodyslam+ gehen interne Quellen davon aus, dass Drew McIntyre den Undisputed WWE Championship Titel langfristig halten soll. Nach aktuellem Stand wird intern davon ausgegangen, dass seine Titelregentschaft bis WrestleMania 42 andauern könnte.
Dem Bericht zufolge plant die WWE derzeit keinen kurzfristigen Titelwechsel nach der Rückkehr in die USA. Vielmehr soll Drew McIntyre als amtierender Undisputed WWE Champion in den kommenden Monaten eine zentrale Rolle im Main-Event-Geschehen einnehmen und den Titel auch über die „Road to WrestleMania” hinaus tragen.
Mögliche Ausrichtung für WrestleMania 42
Innerhalb dieser Planung gilt ein erneutes Match gegen Cody Rhodes als die wahrscheinlichste Option für WrestleMania 42 in Las Vegas. In diesem Szenario würde Cody Rhodes erneut um den Undisputed WWE Championship Titel antreten, den er zuvor in Berlin an Drew McIntyre verloren hatte.
Für Drew McIntyre würde dieses Match ermöglichen, seine Titelregentschaft auf der größten Bühne des Jahres weiter zu festigen. Gleichzeitig würde Cody Rhodes erneut in einem der wichtigsten Matches der Veranstaltung stehen und um den Titel kämpfen, den er auf internationalem Boden verloren hatte.
Cody Rhodes und der Weg zurück in den Main Event
Cody Rhodes ist offiziell für das 30-Man Royal Rumble Elimination Match beim WWE Royal Rumble 2026 bestätigt. Ein Sieg in diesem Match würde ihm direkt ein Titelmatch bei WrestleMania 42 sichern. Damit stellt der Royal Rumble für Rhodes einen klaren und festgelegten Weg zurück in den Main Event der größten WWE-Veranstaltung des Jahres dar.
Sollte Cody Rhodes den Royal Rumble nicht gewinnen, besteht laut aktueller Planung eine weitere Möglichkeit. Das Elimination Chamber Match bei WWE Elimination Chamber Chicago 2026 Ende Februar würde einen alternativen Weg in den Main Event von WrestleMania 42 eröffnen und Rhodes eine weitere Chance auf ein Championship Match bieten.
Backstage-Details zur WWE-Verpflichtung von Powerhouse Hobbs
Nach seinem Abgang von All Elite Wrestling wurde zuletzt bestätigt, dass Powerhouse Hobbs einen Vertrag bei World Wrestling Entertainment unterzeichnet hat – siehe hier. Zuvor hatten Berichte darauf hingewiesen, dass ein Wechsel zur WWE unmittelbar bevorstehen könnte. Diese Einschätzungen bestätigten sich, nachdem sein AEW-Vertrag Mitte Januar 2026 offiziell ausgelaufen war.
Mit der Vertragsunterzeichnung ist Powerhouse Hobbs nun Teil des WWE-Rosters, womit sich seine Karriere nach mehreren Jahren bei AEW in eine neue Richtung entwickelt.
Warum sich Powerhouse Hobbs für einen Wechsel zur WWE entschied
Im aktuellen Wrestling Observer Newsletter wurde nun der Hintergrund für die Entscheidung von Powerhouse Hobbs näher beleuchtet. Laut den gut informierten Quellen von Dave Meltzer gab es innerhalb von AEW keinerlei negative Stimmen über Hobbs. Vielmehr soll seine Entscheidung maßgeblich durch persönliche Gründe beeinflusst worden sein. Dave Meltzer erklärte dazu: „Niemand bei AEW hatte etwas Negatives über ihn zu sagen. Uns wurde mitgeteilt, dass er die Entscheidung aufgrund seiner Familie getroffen hat. Das würde darauf hindeuten, dass er einen besseren Vertrag als bei AEW bekommen hat.“
Einordnung der Entscheidung im Vergleich zu anderen WWE-Wechseln
Im selben Zusammenhang ging Dave Meltzer auch allgemein auf Gründe ein, warum Wrestler sich trotz möglicher finanzieller Einbußen für einen Wechsel zur WWE entscheiden. Dabei stellte er klar, dass dies nicht auf jeden Talentwechsel zutreffe: „Manche Leute gehen zur WWE, obwohl sie dort weniger Geld verdienen. Das kann verschiedene Gründe haben: Entweder ist es ihr Traum, sie wollen an die Spitze oder sie erhoffen sich ein besseres Sprungbrett nach Hollywood als bei AEW.“
AEWs Haltung zu Powerhouse Hobbs vor seinem Abgang
Abschließend ging Dave Meltzer auf die Einschätzung innerhalb von AEW ein und stellte klar, dass Powerhouse Hobbs dort als wertvolles Talent galt. Gleichzeitig äußerte er Zweifel daran, wie weit sein Aufstieg innerhalb der Company noch hätte gehen können: „Aber Powerhouse Hobbs war jemand, den das Unternehmen eindeutig wirklich wollte, und ob er bei AEW in höhere Cardregionen aufgestiegen wäre, ist fraglich.“