Klarheit zu Chris Jericho und dem WWE-Wochenende in Montreal  – WWE und AEW zeigen Interesse an Bullet Club Rechten

Chris Jericho macht sich Gedanken

In den vergangenen Tagen hatten Gerüchte für Aufmerksamkeit gesorgt, wonach Chris Jericho bei der SmackDown-Ausgabe am 23. Januar 2026 in Montreal, Quebec, Kanada, auftreten könnte. Hintergrund dieser Spekulationen war unter anderem der Austragungsort in seinem Heimatland. Ein neuer Bericht stellt nun jedoch klar, dass ein solcher Auftritt nicht geplant ist.

Bericht widerspricht Gerüchten um WWE-Rückkehr in Kanada

Chris Jerichos Name war in den vergangenen Monaten immer wieder Thema intensiver Berichterstattung. Dabei ging es vor allem um seinen vertraglichen Status und mögliche nächste Schritte in seiner Karriere. Bekannt ist, dass sein Vertrag bei All Elite Wrestling Ende des Jahres 2025 ausgelaufen ist. Seitdem wurde vielfach über eine mögliche Rückkehr zur World Wrestling Entertainment berichtet.

Die Gerüchte um einen Auftritt bei SmackDown am 23. Januar 2026 sowie bei WWE Saturday Night’s Main Event am 24. Januar 2026 erhielten zusätzliche Dynamik, da beide Shows in Montreal stattfinden. Laut einem Bericht von PWInsider wird es jedoch weder bei SmackDown noch bei der Samstagabendshow einen Auftritt von Chris Jericho geben.

Musikveranstaltung in Kalifornien schließt WWE-Auftritt aus

Der Bericht führt aus, dass Chris Jericho am Freitag, den 23. Januar 2026, für einen Auftritt bei der sogenannten JAMM Night in Los Angeles, Kalifornien, angekündigt ist. Die Veranstaltung findet in der Anaheim Arena statt und ist Teil der diesjährigen National Association of Music Merchants. Es handelt sich dabei um ein kostenloses Konzert, bei dem Jericho eingeplant ist. Aufgrund dieser Terminüberschneidung ist ein gleichzeitiger Auftritt bei SmackDown ausgeschlossen.

Darüber hinaus wird berichtet, dass Chris Jericho voraussichtlich das gesamte Wochenende bei den NAMM-Events vor Ort sein wird. Angesichts dessen gilt auch ein Auftritt oder eine Rückkehr bei WWE Saturday Night’s Main Event am 24. Januar 2026 als ausgeschlossen.

Aktueller Status ohne öffentliche Stellungnahme

Zum aktuellen Zeitpunkt ist Chris Jericho weiterhin auf der offiziellen Roster-Seite von AEW gelistet. Seit Beginn des neuen Jahres hat er sich nicht öffentlich zu seiner weiteren Wrestling-Zukunft geäußert. Eine offizielle Stellungnahme von Jericho selbst liegt bislang nicht vor.

WWE und AEW an Bullet Club interessiert

Nach mehr als 13 Jahren ist die Ära des Bullet Clubs offiziell beendet. Die Auflösung zeichnete sich bereits über einen längeren Zeitraum ab und gewann insbesondere während der Führung von David Finlay an Kontur. In dieser Phase rückten die War Dogs zunehmend in den Vordergrund, während der Bullet Club schrittweise an Bedeutung verlor. Mit dem Zusammenschluss ehemaliger Mitglieder von Los Ingobernables de Japon und den War Dogs, die sich unter der Führung von Yota Tsuji zur Gruppierung Unbound Company vereinten, wurde das Kapitel endgültig geschlossen.

WWE und AEW zeigen Interesse an der Marke Bullet Club

Nach dem Ende des Stables rückt die Marke Bullet Club erneut in den Fokus, diesmal aus wirtschaftlicher Perspektive. Sowohl World Wrestling Entertainment als auch All Elite Wrestling sollen Interesse an den Rechten am Namen Bullet Club zeigen. Beide Ligen verfügen über eine Vielzahl von Wrestlern mit direkter Bullet Club Vergangenheit, was ein mögliches Wiederaufleben der Marke in einem neuen Umfeld grundsätzlich denkbar macht.

Bei WWE zählen dazu Finn Bálor, der unter dem Namen Prince Devitt als Gründer des Bullet Clubs gilt, AJ Styles, Cody Rhodes, Tama Tonga, Tanga Loa und Hikuleo. Bei AEW stehen unter anderem Kenny Omega, Jay White, The Young Bucks, Juice Robinson, Adam Page, Adam Cole, Ace Austin, Jack Perry und Jeff Jarrett unter Vertrag.

Rechte an Name und Marke liegen weiterhin bei NJPW

Die vollständigen nationalen und internationalen Markenrechte am Bullet Club liegen derzeit bei New Japan Pro-Wrestling. NJPW hat in der Vergangenheit jedoch bereits Bereitschaft gezeigt, Markenrechte ganz oder teilweise an andere Ligen abzugeben. So wechselten unter anderem die Rechte an der Bezeichnung King of STRONG STYLE im Zusammenhang mit Shinsuke Nakamura sowie der Name RAINMAKER in Verbindung mit Kazuchika Okada zumindest teilweise aus dem Einflussbereich von NJPW.

Aktuell ist nicht bekannt, ob NJPW plant, die Bullet Club Marke vollständig zu veräußern oder sie zu einem späteren Zeitpunkt selbst erneut zu nutzen. Berichte sprechen davon, dass das Ende des Bullet Clubs möglicherweise nicht endgültig sein könnte und eine spätere Rückkehr unter völlig neuer Besetzung denkbar wäre. Konkrete Planungen hierzu sind bislang jedoch nicht öffentlich bestätigt.

Hintergründe zur internen Auflösung des Bullet Clubs

Auch die internen Gründe für das Ende des Bullet Clubs sind bekannt. Nachdem sich mit Bad Luck Fale, der inzwischen unter dem Namen Don Fale auftritt, das letzte verbliebene Urgestein vom Bullet Club abwandte, verlor die Gruppierung weiter an Substanz. Parallel dazu entschieden sich die sogenannten LA Dojo Mitglieder gemeinsam mit Taiji Ishimori, eigene Wege zu gehen. In der Folge rückten die War Dogs als eigenständige Einheit stärker in den Mittelpunkt, während der Bullet Club bewusst zurückgestellt wurde.

Kurzzeitig wurde intern darüber nachgedacht, das House of Torture als Fortsetzung des Bullet Clubs zu positionieren. Dieses Stable war ursprünglich als Untergruppierung des Bullet Clubs entstanden. Letztlich wurde diese Idee verworfen, da der Bullet Club traditionell als Gaikokujin Stable gilt, während das House of Torture ausschließlich aus japanischen Wrestlern besteht. Zudem drängten David Finlay und seine Mitstreiter darauf, die War Dogs klar als eigene Marke zu etablieren und den Bullet Club nicht weiterzuführen.

Geplante Storyline mit Jay White blieb unverwirklicht

Darüber hinaus existierten konkrete Pläne für ein Bullet Club Leader Match. Vorgesehen war ein Aufeinandertreffen zwischen Jay White, der den Bullet Club zuvor an David Finlay verloren hatte, und Finlay selbst. Dieses Match sollte im Rahmen eines Crossover Events um die Führung des Stables stattfinden.

Die Umsetzung scheiterte jedoch an mehreren Faktoren. Jay White war innerhalb der Storyline für Auftritte bei NJPW Shows mit Beteiligung anderer Ligen gesperrt, darunter Veranstaltungen wie Forbidden Door oder Wrestle Dynasty. Gleichzeitig lehnte es David Finlay ab, für AEW in den Ring zu steigen, abgesehen von der von NJPW organisierten Show Wrestle Dynasty sowie seiner kurzen Phase als Face im Jahr 2022. Infolgedessen wurden die Pläne nicht weiterverfolgt. Das Kapitel Bullet Club endete schließlich mit dem Zusammenschluss der verbliebenen Gruppierungen zur Unbound Company.

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