Kyle Fletcher äußert sich zu umstrittenem AEW Worlds End 2025 Spot – Warum Jake Something bei AEW plötzlich Jake Doyle heißt

Kyle Fletcher auf der Stage

Kyle Fletcher hat sich öffentlich zur Kritik an einem riskanten Spot geäußert, der bei AEW Worlds End 2025 für Aufsehen sorgte. Bei der Pay-per-View Veranstaltung am 27. Dezember 2025 traf Fletcher im Halbfinale des Continental Classic auf Jon Moxley. Das Match erhielt viel Lob, rückte jedoch auch wegen eines Moments in den Fokus, der als besonders gefährlich wahrgenommen wurde.

Im Verlauf des Matches führte Jon Moxley einen Avalanche Sleeper Suplex aus. Kyle Fletcher landete dabei unglücklich auf seinem Nacken. Trotz der brisanten Landung zog er sich nach den bekannten Informationen keine schweren Verletzungen zu – wir berichteten.

Wenige Tage nach dem Event meldete sich William Regal in den sozialen Medien zu Wort und mahnte Wrestler allgemein dazu, vermeidbare und riskante Nacken‑Bumps zu unterlassen. Fletcher wurde dabei nicht namentlich erwähnt, der zeitliche Zusammenhang führte jedoch zu weiteren Diskussionen.

Kyle Fletcher nimmt die Kritik an

In einem Interview mit Wide World of Sports in Australien ging Kyle Fletcher ausführlich auf die Reaktionen ein und zeigte Verständnis für die geäußerte Kritik: „Natürlich muss ich diese Kritik akzeptieren. Es ist offensichtlich, dass es nicht nach Plan gelaufen ist, und ich verstehe alle vorgebrachten Argumente. Es war sehr gefährlich.“

Fletcher machte deutlich, dass ihm bewusst sei, warum dieser Spot so kritisch betrachtet werde. Gleichzeitig erklärte er, dass die Wahrnehmung während eines Matches eine andere sei als die Betrachtung aus der Außenperspektive.

Wahrnehmung im Ring und Reaktion des Referees

Kyle Fletcher schilderte, wie er den Moment selbst erlebt hat und warum ihm die Schwere der Situation zunächst nicht bewusst war: „In diesem Moment ist es schwer für mich, weil ich nicht zusehe, wie es passiert, sondern es selbst erlebe. Ich habe nicht gesehen, wie übel die Landung war, ich habe mich nur nach meinem Gefühl gerichtet, und für mich war es einfach eine dieser Situationen, in denen ich nichts Ungewöhnliches gespürt habe.“

Er bestätigte, dass die Landung nicht wie geplant verlaufen sei, betonte jedoch, dass er unmittelbar keine Schmerzen verspürt habe: „Ich bin anders auf dem Nacken gelandet, als beabsichtigt, aber es tat nicht weh und ich fühlte mich gut.“

Besonders auffällig sei für ihn die Reaktion des Ringrichters gewesen, der mehrfach nach seinem Zustand gefragt habe: „Der Referee kam herüber und normalerweise fragen sie einmal nach, ob alles in Ordnung ist, und man sagt dann: „Ja, keine Sorge, alles gut.“ Aber dann kam er ein zweites Mal herüber und fragte erneut. Das lässt mich vermuten, dass ihm vielleicht jemand ins Ohr gesagt hat: ‚Vergewissere dich, dass er okay ist.‘“

Rückblick nach Sichtung der Wiederholung

Erst im Nachhinein, so Fletcher, habe er die Situation aus der Perspektive der Zuschauer vollständig nachvollziehen können: „Ich habe die Wiederholung, die alle anderen gesehen haben, nicht gesehen. Erst später habe ich zurückgeschaut und gedacht: ‚Das war ein bisschen dumm, oder?‘ Aber man lernt nie aus.“

Diese Einschätzung unterstreicht, dass Fletcher die Kritik nicht abweist, sondern als Lernprozess betrachtet.

Rückkehr in den Ring und Ausblick

Kyle Fletcher wird bereits in der kommenden Ausgabe von AEW Collision: Maximum Carnage 2025 wieder im Ring stehen. Die Episode wird am Samstag, dem 17. Januar 2026, ausgestrahlt. Gegenüber World of Sports erklärte Fletcher, dass er nach dem Match bei AEW Worlds End 2025 möglicherweise „ein bisschen ramponiert und angeschlagen“ gewesen sei, dies jedoch im Wrestling keine ungewöhnliche Situation darstelle.

Das Interview diente zugleich der Bewerbung der anstehenden Rückkehr von All Elite Wrestling nach Australien. Für den kommenden Monat sind Veranstaltungen in Sydney und Brisbane geplant.

AEW-Debüt unter neuem Namen sorgt für Fragen

Das AEW-Debüt von Jake Something unter dem Namen Jake Doyle sorgte Anfang Januar 2026 für Aufmerksamkeit. Der Namenswechsel war deshalb überraschend, weil sich der Wrestler über Jahre hinweg sowohl bei TNA Wrestling als auch in der Indy-Szene unter dem Namen Jake Something etabliert hatte. Nun liegt eine offizielle Erklärung für diese Entscheidung vor.

Nachfrage bringt Klarheit

Während einer Fragerunde am 15. Januar 2026 bei PWInsider wurde Chefredakteur Mike Johnson direkt auf den Namenswechsel angesprochen. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, ob rechtliche oder markenrechtliche Aspekte ausschlaggebend gewesen seien. Johnson stellte jedoch unmissverständlich klar, dass dies nicht der Fall war: „Es war kein Markenrechtsproblem. Es war eine Entscheidung von AEW, was vor der Kamera gezeigt werden sollte, also war es eine Entscheidung von Tony Khan.“

Damit bestätigte Johnson, dass der neue Ringname ausschließlich auf eine interne kreative Entscheidung zurückzuführen ist.

Entscheidung direkt von Tony Khan getroffen

Laut Mike Johnson ging die Umbenennung unmittelbar auf eine Vorgabe von Tony Khan zurück. AEW habe festgelegt, unter welchem Namen der Wrestler im TV-Produkt präsentiert wird. Diese Vorgehensweise reiht sich in die generelle Strategie von All Elite Wrestling ein, neu verpflichtete Talente aus anderen Promotions beim Übergang in das eigene Umfeld neu einzuordnen.

Beginn der AEW-Laufbahn von Jake Doyle

Jake Doyles erstes Auftreten für AEW erfolgte kurz vor der Ausgabe von AEW Dynamite am 7. Januar 2026. In einem digitalen Pre Show Segment griff er im Namen der Don Callis Family Mike Bailey und Kevin Knight von JetSpeed an. Dieses Segment markierte den offiziellen Start seiner AEW Karriere.

Der Auftritt folgte nur wenige Tage nach dem Auslaufen seines TNA-Vertrags am 1. Januar 2026, obwohl zuvor berichtet worden war, dass dieser ursprünglich bis Ende 2026 laufen sollte. Durch das frühere Vertragsende konnte er jedoch ohne Verzögerung bei AEW debütieren.

1 Kommentar

  1. Wenn man Fletchers Aussage nimmt war es also sogar ein Botch. Er sollte gar nicht so aufkommen. Das haben alle anderen von AEW die sich dazu geäußert haben nicht klar gemacht bzw scheinbar nicht so gesehen.

    Ich dachte im ersten Moment auch an einen Botch, andererseits kannst du von der Position in einem Sleeper-Plex eigentlich praktisch nur so landen… ich glaube das Mox ihn eigentlich hätte loslassen sollen vorher, also das ganze zu ner Release-Variante machen…

    Wie auch immer, der Move war krass gefährlich und Fletcher ist ungebremst und ungeschützt komplett auf seinen Kopf und Nacken geknallt… er kann froh sein das da nix passiert ist. wobei sich sowas auch mal erst erheblich später rausstellt. Nackenverletzungen summieren sich auch. Siehe Bryan.

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