Seit einiger Zeit ist Bryan Danielson regelmäßig als Kommentator im AEW-TV zu hören. Nach dem Ende seiner Zeit als Vollzeit-Wrestler hat der langjährige Veteran eine neue Aufgabe übernommen, mit der viele Zuschauer nicht gerechnet haben. Danielson ist bei verschiedenen AEW-Shows im Einsatz, darunter die wöchentlichen TV-Formate Dynamite und Collision sowie die Pay-per-View-Veranstaltungen Full Gear und Worlds End. In seiner neuen Rolle begleitet er die Matches als Analyst direkt am Kommentatorenpult.
In einem Interview mit Justin Barrasso von Undisputed sprach Danielson offen über seine bisherigen Erfahrungen und zeigte sich dabei ausgesprochen selbstkritisch. Trotz seiner jahrzehntelangen Erfahrung im Wrestling-Geschäft sieht er sich selbst noch nicht dort, wo er als Kommentator gerne stehen würde.
Selbstkritik trotz jahrelanger Erfahrung
Danielson machte deutlich, dass er seine eigene Leistung am Kommentatorentisch sehr kritisch betrachtet. Er erklärte, dass es ihm während der Show oft schwerfällt, einzuschätzen, welche Aspekte gut funktionieren und welche nicht. Erst im Nachhinein, wenn er sich die Show erneut ansieht, könne er seine Arbeit wirklich bewerten: „Oft denke ich immer noch, dass ich schlecht bin“, gestand Danielson. „Es ist schwer, während meiner Kommentartätigkeit einzuschätzen, was in der Show gut funktioniert hat und was nicht. Ich mache die Show und schaue sie mir dann noch einmal an, und ich bekomme auch Ratschläge von vielen talentierten Leuten.“
Diese Aussagen verdeutlichen, dass Danielson auch abseits des Rings hohe Ansprüche an sich selbst stellt. Obwohl er bei AEW von erfahrenen Kommentatoren umgeben ist, sieht er seine Entwicklung noch längst nicht als abgeschlossen an.
Zusammenarbeit mit Excalibur, Taz und Tony Schiavone
Im weiteren Verlauf des Interviews sprach Danielson auch über die Zusammenarbeit mit seinen Kollegen am Kommentatorentisch. Dabei hob er insbesondere Excalibur, Taz und Tony Schiavone hervor. Die gemeinsame Arbeit empfindet er als bereichernd und motivierend, auch wenn er sich selbst weiterhin in einem Lernprozess sieht:„In gewisser Weise ist das Kommentieren wie Wrestling. Es hat etwas Aufregendes. Ich liebe es, wenn ich die Gelegenheit habe, mit Excalibur, Taz oder Tony Schiavone zusammenzuarbeiten. Die ganze Erfahrung macht Spaß. Ich genieße das Gefühl, das dabei entsteht. Dann schaue ich mir alles noch einmal an und höre mir alles noch einmal an, ähnlich wie ich es als Wrestler gemacht habe. Ich bin noch nicht da, wo ich hinmöchte. Ich bin aber auch nachsichtig mit mir selbst – fast alle anderen in dieser Position wurden dafür ausgebildet, und ich improvisiere einfach.“
Danielson stellte damit klar, dass er sich bewusst Zeit gibt, um sich an diese neue Aufgabe zu gewöhnen. Gleichzeitig macht er keinen Hehl daraus, dass viele seiner Kollegen speziell für diese Rolle geschult wurden, während er sich seine Fähigkeiten Schritt für Schritt selbst erarbeitet.
Queen Aminata bleibt AEW langfristig erhalten
Queen Aminata wird auch in den kommenden Jahren Teil von All Elite Wrestling bleiben. In einem aktuellen Vlog gab sie selbst bekannt, dass AEW ihren bestehenden Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert hat. Die neue Vereinbarung läuft nun bis Februar 2027. Damit setzt die Promotion trotz ihrer aktuellen verletzungsbedingten Pause weiterhin auf die Wrestlerin.
In ihrer persönlichen Erklärung machte Queen Aminata deutlich, wie wichtig diese Vertragsverlängerung für sie ist, gerade mit Blick auf ihre derzeitige gesundheitliche Situation: „AEW hat meinen wunderbaren, lukrativen Vertrag bis Februar 2027 verlängert. Auch wenn mein Nacken derzeit angeschlagen ist und ich nicht wrestlen kann, bin ich sehr glücklich und motiviert. Ich kann es kaum erwarten, zurückzukehren.“
Vertragsverlängerung trotz laufender Verletzung
Queen Aminata hatte sich Ende Oktober 2025 eine Verletzung zugezogen. In der Folge erhielt sie im November 2025 keine medizinische Freigabe für den Ring. Deshalb wurde sie aus dem geplanten „Women’s Blood & Guts Match“ bei „AEW Dynamite: Blood & Guts 2025“ am 12. November 2025 gestrichen.
Später erklärte sie selbst, dass Verspannungen im Nackenbereich der Grund dafür waren, dass die medizinische Freigabe für das Match nicht erteilt wurde. Seitdem befindet sie sich in einer verletzungsbedingten Pause und arbeitet an ihrer Genesung.
Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es keine bestätigten Informationen darüber, wann Queen Aminata in den AEW-Ring zurückkehren wird.