The Rock geht bei den Golden Globes leer aus: Warum diese Niederlage persönlich wiegt – WWE erreicht mit Netflix einen Meilenstein

The Rock im Film The Smashing Machine

Dwayne Johnson wurde am 11. Januar 2026 erstmals für einen Golden Globe nominiert. Bei der Preisverleihung in Los Angeles unterlag er in der Kategorie Bester Schauspieler in einem Drama. Die Auszeichnung ging an Wagner Moura für seine Rolle im Film The Secret Agent. Johnson war für seine Darstellung des ehemaligen MMA-Kämpfers Mark Kerr im Film The Smashing Machine nominiert worden.

Die Nominierung markierte einen bedeutenden Moment in Johnsons Schauspielkarriere. Über einen Zeitraum von mehr als sieben Jahren hatte er daran gearbeitet, das Projekt auf die Leinwand zu bringen. Seine Rolle als Kerr stellte einen deutlichen Bruch mit vielen früheren Actionrollen dar und wurde als besonders intensiv wahrgenommen.

Starke Konkurrenz in einer hochkarätig besetzten Kategorie

Neben Johnson und Moura waren weitere bekannte Schauspieler in derselben Kategorie nominiert. Dazu zählten Oscar Isaac für Frankenstein, Michael B. Jordan für Sinners, Joel Edgerton für Train Dreams sowie Jeremy Allen White für Springsteen Deliver Me from Nowhere.

Die Konkurrenz galt im Vorfeld als besonders stark, was die Bedeutung der Nominierung für Johnson zusätzlich unterstrich. Für ihn war es der erste Auftritt in dieser Preiskategorie bei den Golden Globes.

Kinokassen-Ergebnis bleibt hinter Erwartungen zurück

Trotz der positiven Resonanz auf Johnsons schauspielerische Leistung blieb der kommerzielle Erfolg des Films hinter den Erwartungen zurück. The Smashing Machine spielte an den Kinokassen rund 19 Millionen US-Dollar ein. Das Produktionsbudget lag bei etwa 50 Millionen US-Dollar.

Unabhängig davon wurde Johnsons Darstellung von Mark Kerr vielfach für ihre emotionale Offenheit und Verletzlichkeit hervorgehoben. Besonders der Umgang mit persönlichen Krisen und inneren Konflikten stand im Mittelpunkt vieler Reaktionen.

Johnson über die persönliche Bedeutung der Nominierung

In einem früheren Interview mit The Hollywood Reporter sprach Johnson offen über die emotionale Tragweite der Nominierung: „Die Nominierung steht für den Kampf, den jeder führt, insbesondere gegen Süchte und die Dämonen, mit denen man zu kämpfen hat … Es ist eine Liebeserklärung an all diejenigen, von denen ich Ihnen gerade erzählt habe. Deshalb bedeutet mir diese Nominierung so viel.“

Diese Aussage verdeutlicht, dass die Rolle für Johnson eine persönliche Ebene hatte, die über eine klassische Filmproduktion hinausging.

Nachhaltige Wirkung über die Preisverleihung hinaus

Auch ohne Golden-Globe-Auszeichnung hinterließ The Smashing Machine einen bleibenden Eindruck. Johnsons Darstellung fand vorwiegend bei Zuschauern Resonanz, die sich mit Themen wie Sucht, Verlust und persönlicher Neuorientierung identifizieren. Damit wurde die Rolle für viele zu mehr als nur einem weiteren Schritt in seiner Hollywood-Karriere.

fgfg

WWE setzt Maßstäbe im ersten Netflix-Jahr mit 525 Millionen Stunden Sehdauer

Am 6. Januar 2026 feierte die WWE ihr einjähriges Jubiläum auf Netflix. Seit dem offiziellen Start der Zusammenarbeit hat das Unternehmen beeindruckende Reichweiten erzielt. Insgesamt wurden Inhalte der WWE in diesem Zeitraum 525 Millionen Stunden lang angesehen. Damit verzeichnete die Promotion eines der erfolgreichsten Einstiegsjahre eines Sport Entertainment Angebots auf der Streamingplattform.

Ein großer Teil dieser Sehdauer entfiel auf WWE Monday Night RAW. Allein die wöchentliche Show kam auf fast 340 Millionen angesehene Stunden. Weitere 185 Millionen Stunden entfielen auf internationale Premium Live Events wie WrestleMania, Elimination Chamber und Royal Rumble.

RAW etabliert sich als konstante Größe in den globalen Charts

Netflix bestätigte, dass WWE Monday Night RAW in 47 von 52 Wochen in den globalen englischsprachigen Top 10 vertreten war. Pro Episode erzielte die Show durchschnittlich mehr als drei Millionen Aufrufe. Darüber hinaus war RAW in insgesamt 34 Ländern in den Netflix Charts präsent. Dazu zählten unter anderem Bolivien, Kanada, das Vereinigte Königreich und Mexiko.

Auch andere WWE Veranstaltungen erreichten eine hohe internationale Sichtbarkeit. In 42 Ländern schafften es Premium Live Events der WWE in die Top 10. Dies geschah selbst dann, wenn einzelne Events wie der Royal Rumble in den Vereinigten Staaten nicht über Netflix verfügbar waren, aber dennoch weltweit hohe Abrufzahlen verzeichneten.

Unerwarteter Erfolg für WWE Unreal

Einen besonderen Überraschungserfolg stellte die Dokuserie WWE: Unreal dar. Die Serie feierte im August ihre Premiere und gewährte einen seltenen Einblick in den kreativen Arbeitsprozess der WWE. WWE Unreal entwickelte sich weltweit zu einem erfolgreichen Format und wird am 20. Januar mit einer zweiten Staffel fortgesetzt.

Starke Resonanz in den sozialen Medien von Netflix

Neben den reinen Zuschauerzahlen verzeichnete die WWE auch auf den Social Media Kanälen von Netflix eine enorme Reichweite. Seit dem 6. Januar 2025 erzielten Inhalte mit WWE Bezug mehr als 5,8 Milliarden Impressionen. Diese Reichweite wurde über rund 8.000 einzelne Beiträge hinweg generiert.

Zu den viralen Höhepunkten zählte die Reaktion von Lamine Yamal vom FC Barcelona auf einen RKO von Randy Orton, der allein auf Facebook 50 Millionen Aufrufe erzielte. Ein Rückblick auf einen Auftritt von John Cena kam auf 32 Millionen Aufrufe. Ein weiterer nostalgischer Clip von Randy Orton erreichte zusätzlich 12 Millionen Aufrufe.

Crossover Events und neue Projekte mit Netflix

Im Laufe des Jahres nutzte die WWE die Netflix Plattform auch für umfangreiche Crossover Aktivitäten. Dazu gehörten Auftritte bei Netflix Tudum 2025, Präsentationen bei Netflix House Eröffnungen sowie eine offizielle Crossover Episode von WWE Monday Night RAW mit Stranger Things, die fünf Tage nach dem Serienfinale ausgestrahlt wurde.

Auch mit Blick auf zukünftige Inhalte baut Netflix die Zusammenarbeit mit WWE Talenten aus. CM Punk wird in der geplanten Serie Guarding Stars zu sehen sein und John Cena übernimmt eine Rolle in der kommenden Buddy Komödie Little Brother.

Starkes Markeninteresse und neue Produkte

Parallel dazu schlossen sich mehr als 20 globale Marken den WWE Inhalten auf Netflix an. Zu den Partnern zählen unter anderem Snickers, DoorDash, EA, Xfinity und TurboTax. Zusätzlich wurde die WWE 2K25 Netflix Edition exklusiv für Netflix Mitglieder auf mobilen Endgeräten veröffentlicht.

2 Kommentare

  1. Erstens Film war auch schlecht. Das es zu einer Nominierung kam hat mich gewundert. Hat auch verdient nicht zu gewinnen.

  2. The Rock ist auch ein schlechter Schauspieler, selbst wenn nicht jeder Film schlecht war. Er ist halt eindimensional und farblos, jede seiner Rolle wäre austauschbar ohne das was fehlen würde

Kommentare sind deaktiviert.