Gerüchte um WWE-Verkauf an Saudi-Arabien: Das ist der aktuelle Stand – Warum Cathy Kelley aktuell im WWE-TV fehlt

Blick in die WWE-Arena in Saudi-Arabien

In den vergangenen Tagen haben Aussagen der ehemaligen WWE-Persönlichkeit Jonathan Coachman neue Spekulationen über die Zukunft des Unternehmens ausgelöst. Dabei ging es um die Frage, ob ein Verkauf der WWE an Saudi-Arabien bereits hinter den Kulissen diskutiert wird. Ein aktueller Bericht liefert jedoch eine klare Einordnung.

Aussagen von Jonathan Coachman sorgen für Spekulationen

In der „Coach and Bro Show“ sprach Jonathan Coachman gemeinsam mit Vince Russo über mögliche langfristige Pläne der WWE. Dabei stellte Coachman die Behauptung auf, dass der WWE Royal Rumble 2026 sowie WrestleMania 43 im Jahr 2027 in Saudi-Arabien als Tests für einen potenziellen späteren Verkauf des Unternehmens dienen könnten. Nach seinen Angaben sei das Thema eines Verkaufs an Saudi-Arabien hinter den Kulissen der WWE bereits diskutiert worden.

Diese Aussagen verbreiteten sich schnell und führten zu zahlreichen Nachfragen innerhalb der Fan-Community, insbesondere im Hinblick auf die Rolle des saudi-arabischen Staatsfonds.

Klarstellung durch Fightful Select

Im Rahmen der jüngsten „Fightful Select Q&A“ wurde die Frage nach einem möglichen Verkauf der WWE an den Saudi Public Investment Fund direkt aufgegriffen. Ein Fan wollte wissen, ob an den kursierenden Gerüchten etwas dran sei. Die Antwort fiel eindeutig aus und lautete wörtlich: „Nicht in naher Zukunft.“

Damit wurde den Spekulationen zumindest kurzfristig eine klare Absage erteilt.

Wirtschaftliche Gründe sprechen gegen einen Verkauf

Sean Ross Sapp ging im selben Zusammenhang näher auf die wirtschaftliche Lage ein. Er erklärte, dass die WWE derzeit enorme Einnahmen für TKO Group Holdings generiert. Ein Verkauf würde aus seiner Sicht nur dann Sinn ergeben, wenn ein Angebot vorliegen würde, das er als „zu schön, um wahr zu sein“ bezeichnete. Zudem sei TKO aktuell sehr zufrieden damit, die bestehenden Schulden mithilfe der stabilen Einnahmen der WWE abzubauen.

Diese Einschätzung unterstreicht, dass es aus unternehmerischer Sicht derzeit keinen akuten Anlass gibt, über einen Verkauf nachzudenken.

Rolle von Endeavor und der Saudi-Arabien-Vertrag

Die WWE wurde im April 2023 von Endeavor Group Holdings übernommen und anschließend mit der UFC fusioniert, wodurch TKO entstand. Laut den vorliegenden Informationen hat sich dieses Geschäft für Endeavor als äußerst profitabel erwiesen.

Der bestehende Vertrag der WWE mit Saudi-Arabien reicht bis ins Jahr 2018 zurück. Damals unterzeichnete das Unternehmen einen auf zehn Jahre angelegten Vertrag über die Austragung von PLEs und weiteren Großveranstaltungen in dem Land. Dieser Deal stellt eine langfristige Event-Partnerschaft dar, ist jedoch nach aktuellem Stand nicht mit Verkaufsplänen des Unternehmens gleichzusetzen.

Der wahre Grund für die TV-Abwesenheit von Cathy Kelley

Die WWE-Backstage-Persönlichkeit Cathy Kelley fehlte in der vergangenen Woche auffällig in den TV-Ausgaben von RAW und SmackDown. Nun hat sie selbst den Grund für ihre Abwesenheit öffentlich gemacht.

Gesundheitsupdate via TikTok

In einem persönlichen Video erklärte Kelley, dass sie an einer starken Erkältung litt, die es ihr unmöglich machte, in den WWE Shows aufzutreten. Sie sprach dabei offen über ihren aktuellen Gesundheitszustand und wählte wie gewohnt einen humorvollen Ton: „Eine der wirklich unglücklichen Nebenwirkungen ist, dass man sehr anfällig für Krankheiten ist und genau das passiert gerade“, sagte Kelley. „Da ich ein altes, krankes Mädchen bin, habe ich beschlossen, mich um mich selbst zu kümmern, indem ich etwas von Goop bestellt habe. Jetzt trinke ich einen Ingwershot.“

Humorvoller Umgang mit der eigenen Erkrankung

Trotz ihrer Erkältung ging Cathy Kelley humorvoll mit der Situation um. Sie machte sich über ihre stark verstopften Nebenhöhlen lustig und verglich ihren Zustand mit einer chronisch überlasteten Autobahn in Los Angeles. Gleichzeitig scherzte sie darüber, dass sie sich im Krankheitsfall selbst versorgen müsse und lediglich der Lieferdienst für sie da sei. Dabei bedankte sie sich ausdrücklich bei dem Lieferdienst, der ihr während der Krankheit geholfen habe.

Einordnung im WWE-Kontext

Kelleys krankheitsbedingte Pause folgt wenige Monate nach einem Bericht von PWInsider, laut dem sie zeitweise im WWE Performance Center trainiert hatte. Diese Information sorgte zuletzt für verstärkte Aufmerksamkeit rund um ihre Rolle innerhalb der WWE. Ihr aktuelles Statement stellt jedoch klar, dass ihre jüngste Abwesenheit ausschließlich gesundheitliche Gründe hatte.

2 Kommentare

  1. Das mit TKO usw war eh ein sehr großer Fehler schon, und Coachman labert auch viel Mist wenn der Tag lang ist. Sollte es aber doch mal soweit kommen das WWE an die Saudis verkauft bin ich fertig mit WWE für immer dann, auch wenn es dann weh tut aber so ein Land mit ihrem „Blutgeld“ unterstütze ich nicht. Leider traue ich das der WWE auch noch zu irgendwann, die Saudis meinen ja sie können sich alles erlauben

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