Die SmackDown-Ausgabe vom 09. Januar 2026 in Berlin, Deutschland, endete mit einem einschneidenden Moment für die WWE. Drew McIntyre besiegte Cody Rhodes im Main Event der Show und gewann im Rahmen eines Three Stages of Hell Matches den Undisputed WWE Championship Titel.
Der erste Abschnitt des Matches wurde als klassisches Singles Match ausgetragen und endete mit einem Sieg für Drew McIntyre. In der zweiten Phase glich Cody Rhodes im Falls Count Anywhere Match aus. Die Entscheidung fiel schließlich im Steel Cage Match, als Jacob Fatu plötzlich an der Käfigtür erschien und in das Geschehen eingriff. Zunächst attackierte er Drew McIntyre, bevor Cody Rhodes versuchte, ihn zurückzuhalten. Daraufhin griff Fatu auch Rhodes an. Drew McIntyre nutzte die Situation, kroch durch die geöffnete Käfigtür und gewann das Match durch Cage Escape, während sich Jacob Fatu und Cody Rhodes weiter im Käfig auseinandersetzten.
Kreative Initiative der beteiligten Wrestler
Bereits vor Beginn der Show hatte Bodyslam+ exklusiv berichtet, dass bei WWE intern ein Titelwechsel im Main Event diskutiert werde. Nach der Show folgte ein weiteres Update mit zusätzlichen Informationen aus dem Backstagebereich.
Laut Angaben von WWE-Quellen sollen sich sowohl Cody Rhodes als auch Drew McIntyre im Vorfeld der Veranstaltung an die Verantwortlichen gewandt und selbst die Idee eines Titelwechsels eingebracht haben. Beide sollen der Ansicht gewesen sein, dass der Abschluss ihrer Fehde einen besonderen Moment benötige. Bereits im September 2025 vor WWE Wrestlepalooza hatten die beiden Wrestler gemeinsam kreative Ideen für eine langfristige Storyline vorgestellt und damit erneut ihre Bereitschaft gezeigt, aktiv an der Ausgestaltung ihrer Programme mitzuwirken.
Die WWE-Verantwortlichen entschieden schließlich, dass der Zeitpunkt mit der SmackDown-Ausgabe in Berlin ideal sei, um die Fehde mit dem Three Stages of Hell Match abzuschließen. Insbesondere Triple H soll die Entscheidung unterstützt haben, Drew McIntyre vor dem europäischen Publikum zum neuen Undisputed WWE-Champion zu machen.
Späte Entscheidung über den Matchausgang
In einem weiteren Bericht ergänzte Bodyslam+, dass die am Main Event beteiligten Wrestler erst wenige Stunden vor Beginn des Matches in der Uber Arena über den finalen Ausgang informiert wurden. Demnach habe es mehrere unterschiedliche Ideen für das Finish gegeben. Letztlich habe man sich darauf festgelegt, dass Drew McIntyre den Titel mit unbeabsichtigter Hilfe von Jacob Fatu gewinnen sollte.
Darüber hinaus wurde berichtet, dass die WWE für die kommende Road to WrestleMania einen anderen Ansatz verfolgen möchte. Der Titelgewinn von Drew McIntyre soll neue Möglichkeiten für mehrere Storylines eröffnen, die sich über den WWE Royal Rumble 2026, WWE Elimination Chamber 2026 und WrestleMania 42 im April 2026 erstrecken.
Einschätzung aus dem WWE-Umfeld
Auch Fightful Select veröffentlichte ein Update zum Titelwechsel. In der Fightful SmackDown Post Show erklärte Sean Ross Sapp, dass innerhalb der WWE eine klare Haltung zu Drew McIntyres Sieg bestanden habe. Wörtlich erklärte er „Eine der Aussagen, die ich innerhalb des Unternehmens über den Titelgewinn von Drew McIntyre gehört habe, war, dass viele der Meinung waren, er müsse dieses Titelmatch gewinnen. Sie waren der Meinung, dass er gewinnen muss, damit er als Top-Star der Zukunft ernst genommen werden kann.“
Reaktionen nach dem Titelgewinn
Nach dem Titelwechsel sorgte Drew McIntyre auch abseits des Rings für Aufmerksamkeit. Der neue Undisputed WWE Champion veröffentlichte auf Instagram ein Foto, das ihn schlafend mit dem Titelgürtel im Arm zeigt. Das Bild wurde ohne Bildunterschrift geteilt und verbreitete sich schnell in den sozialen Netzwerken.
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Ausblick auf die nächsten Titelverteidigungen
Der neue Undisputed WWE Champion wird seinen Titel beim WWE Royal Rumble 2026 am 31. Januar 2026 in Riad, Saudi-Arabien, verteidigen. Sein Gegner wird der Sieger eines Number One Contender Fatal Four Way Matches sein, das am 24. Januar 2026 bei WWE Saturday Night’s Main Event in Montreal, Kanada, stattfindet. Die vier Teilnehmer dieses Matches werden sich in der SmackDown-Ausgabe am 16. Januar 2026 in London qualifizieren.
Zuerst war ich ziemlich ueberrascht ueber den Titelwechsel & das auch noch in Deutschland. Doch Drew MC Intyre hat es sich schon lange verdient. Bei den England PPV z.b. musste er auch immer verlieren & hatte da schon auf Titelwechsel gehofft.
Also wenn das so kurzfristig entschieden wurde, bedeutet das doch den Titelverlust für Drew in naher Zukunft.
Ich denke nämlich, dass es für den Rumble in 2 Wochen und Wrestlemania mit Sicherheit Pläne gibt.
Und angeblich war ja zB.Rollins Ausfall auch nicht geplant bzw hat einiges umgeworfen an Plänen.
Sprich, ich glaube, man hätte Drew endgültig begraben, hätte er erneut verloren.
Ich glaube es war klar, dass er gewinnen musste.
Und ich hoffe inständig dass er den Titel etwas halten darf.
Das Cody aus dem Rennen raus bleibt und nicht die Part Timer (Brock, Roman, Randy) um den Titel kämpfen, sondern Fatu, Reed, Breaker, Femi und n Dirty Dom sich mit ins Geschehen mischen. Evtl ja sogar World Champion werden dürfen.
Das würde Umbruch bedeuten und Paarungen um die Titel, die es noch erlaubt die ‚Alten‘ mit einzubauen.
Rollins kommt bestimmt vor WM zurück, evtl stößt n Y2J noch dazu.
Inklusive Trick Williams und einem Logan Paul, genug Jung und Altstars die im Main Event sein dürfen.
Hauptsache nicht wieder Rhodes, Reigns, Lesnar, Punk, Rollins und Drew alleine!!!
Also „spontane“ Titelwechsel müssen nicht zwingend bedeuten das der neue Titelträger nur kurz den Titel behält. Da gibt es sehr viele Gegenbeispiele für.
Ich hab jetzt aufgehört WWE zu schauen, und das nur durch die News gelesen das Cody den Titel abgegeben hat. Schöner Moment übrigens für das deutsche Publikum, sowas ist ja nicht selbstverständlich.
Ich würde ja jetzt den all zu offensichtlichen Verdacht äußern das man Cody als Rumble Sieger einplant. Dann würde er mit 3 Siegen alleiniger Rekordsieger des Rumbles sein… da er sonst eher keine beachtenswerte Rekorde mehr kriegen kann, wird man ihm vermutlich diesen geben. Außerdem mag man es ja Cody als den Comeback-Helden darzustellen. Er verliert den Titel, schafft es nicht ihn zurück zu gewinnen… kämpft sich durch 29 andere Wrestler um dann bei WM den Champ herauszufordern… so der Klassiker halt. Tausend mal gesehen… ob die Fans das noch wollen steht auf einem anderen Blatt.
Wäre halt die Fantasielos-Lösung, die WWE aber ja gerne zieht… Muss natürlich nicht so kommen und mir fallen zig bessere Alternativen ein. Das ein Cody nicht um den Titel bei Mania kämpft kann ich mir aber irgendwie nicht vorstellen. Ein jagender Cody funktioniert jedenfalls besser als der Champ Cody…
Rumble werd ich vermutlich gucken und Wrestlemania lasse ich eigentlich auch nie aus. Auch wenn man sonst kein WWE mehr guckt, die beiden Veranstaltungen gehören irgendwie fest ins Wrestlingprogramm bei mir.
Kurzer Einwand Cody Rhodes wäre mit 3 Siegen im Royal Rumble nicht alleiniger Rekordhalter. Stone Cold Steve Austin hat bereits 3 Siege im Royal Rumble.
Nein hat er nicht, er hat nur 2, einer wurde ihm doch aberkannt weil er ja zu unrecht gewann… war zwar alles natürlich nur ne Storyline, aber trotzdem.
Die Titelchance bei Wrestlemania wurde ihm aberkannt, aber und das sagte Gorilla Monsoon, die Ringrichterentscheidung ist fest und in den Rekordbücher bleibt Steve Austin als Sieger stehen. Somit hat er drei Siege im Royal Rumble.
Youtube: Gorilla Monsoon Strips Steve Austin’s Title Shot & Sets up Fatal 4 way match. Bret Hart Accepts! WWF
Zum Thema: Kein WWE mehr gucken
Mache ich seit Jahren nicht mehr aktiv. Dennoch lese ich mir die Ergebnisse der PPVs (Big 4). Man hört nie auf Fan zu sein und es kommt bestimmt eine Zeit wo ich wieder mehr gucke und aktiver.
Ansonsten stimmt es aber wohl. WWE macht es einem aktuell sehr schwer sie zu mögen
Ich schaue WWE zur Zeit sehr sehr gerne an.
Selbst wenn es nicht lange sein sollte, hat Drew es mehr als verdient. Manchmal kann man sich auch überhaupt nicht mehr sicher sein ob und wie weit die Planungen bei WWE überhaupt sind
Die Deutschen Fans haben diesen historischen Titelwechsel nicht verdient. Hoffentlich wird Düsseldorf lauter sein, mit Beihilfe von den Holländern und Belgiern.
Interessant, dass saturday nights main event, in Montreal Kanada Stattfindet können wir da eventuell jemanden erwarten?, man weiß es nicht 😉