D-Von Dudley bezieht Stellung im Streit mit Jim Ross und verteidigt seine Loyalität zur WWE

Face-to-Face Staredown zwischen Jim Ross und D-Von Dudley

Der öffentliche Konflikt zwischen D‑Von Dudley und Jim Ross sorgt weiterhin für Diskussionen innerhalb der Wrestling-Community. Nachdem sich die Auseinandersetzung in den vergangenen Wochen zunehmend zugespitzt hatte, hat D-Von nun ausführlich Stellung bezogen und deutlich gemacht, dass er grundsätzlich offen für eine Klärung ist. Gleichzeitig stellte er klar, unter welchen Voraussetzungen ein solches Gespräch für ihn infrage kommt.

Auslöser für seine jüngsten Aussagen war eine Bemerkung von Ross, der erklärt hatte, er sei nur zu einem persönlichen Gespräch bereit, wenn dieses bei einem gemeinsamen Mittagessen stattfinde und D-Von die Rechnung übernehme. Diese Aussage nahm D-Von in seinem Podcast Duke Loves Rasslin direkt auf und reagierte unmissverständlich. Er machte deutlich, dass er diese Formulierung als respektlos empfunden habe und sich auf solche Bedingungen nicht einlassen werde. In diesem Zusammenhang betonte er, dass jeder seine eigene Rechnung begleichen solle und er keinen Anlass sehe, für ein klärendes Gespräch finanzielle Vorleistungen zu erbringen.

Trotz dieser klaren Worte ließ D-Von keinen Zweifel daran, dass er an einer sachlichen Aussprache interessiert bleibt. Er erklärte, dass er jederzeit bereit sei, sich hinzusetzen und die Situation ruhig zu klären, sofern dies in einem respektvollen Rahmen geschieht und ohne persönliche Spitzen oder abwertende Kommentare. Für ihn stehe dabei nicht die öffentliche Auseinandersetzung im Vordergrund, sondern die Möglichkeit, Missverständnisse auszuräumen.

Ursprung der Vorwürfe und Eskalation der Debatte

Der Konflikt zwischen D-Von Dudley und Jim Ross hatte seinen Ursprung Ende 2025, als D-Von öffentlich machte, dass er während der Attitude Era rassistisch von einem WWE-Manager beleidigt worden sei und dabei Jim Ross namentlich erwähnte. Ross wies diese Anschuldigungen später in seinem Podcast „Grillin’ JR” entschieden zurück. Er bezeichnete die Vorwürfe als haltlos und stellte die These auf, D-Von habe aus Neid auf den späteren Erfolg von Bubba Ray Dudley gehandelt.

Diese Darstellung ließ D-Von nicht unkommentiert. Er stellte klar, dass es zwischen ihm und Bubba Ray Dudley keinerlei Spannungen gebe und beide nach wie vor ein enges Verhältnis pflegten. Er beschrieb ihre Verbindung als brüderlich und machte deutlich, dass Versuche, sie gegeneinander auszuspielen, ins Leere liefen. Für ihn sei unmissverständlich, dass weder er noch Bubba Ray Dudley bereit seien, sich öffentlich gegeneinander positionieren zu lassen.

Warum D-Von erneut öffentlich reagierte

In weiteren Ausführungen erklärte D-Von, dass er ursprünglich nicht geplant habe, nach seinen ersten Aussagen weitere öffentliche Kommentare abzugeben. Erst die späteren Äußerungen von Jim Ross hätten ihn dazu veranlasst, erneut Stellung zu beziehen. Er betonte, dass es ihm dabei nie um Aufmerksamkeit oder persönliche Vorteile gegangen sei. Vielmehr habe er sich gezwungen gesehen zu reagieren, nachdem er Ross’ Aussagen als respektlos empfunden habe.

Dabei machte D-Von auch deutlich, dass er in der Vergangenheit mehrfach Gelegenheiten gehabt hätte, aus seiner WWE-Zeit öffentlich Kapital zu schlagen oder gezielt für Schlagzeilen zu sorgen. Er habe sich jedoch bewusst dagegen entschieden und das Thema lange Zeit nicht angesprochen. Für ihn sei diese Zurückhaltung Ausdruck seiner grundsätzlichen Haltung, Konflikte nicht unnötig zu eskalieren.

Loyalität zur WWE und bewusster Umgang mit Kritik

Parallel zu der Auseinandersetzung mit Jim Ross äußerte sich D-Von Dudley auch erneut zu seiner Haltung gegenüber der World Wrestling Entertainment. In seinem Podcast Devon & The Duke reagierte er auf Vorwürfe von Fans, er sei dem Unternehmen gegenüber zu loyal und schütze dessen Image übermäßig. D-Von widersprach dieser Darstellung deutlich und erklärte, dass seine Haltung auf persönlichen Erfahrungen beruhe.

Er führte aus, dass er keine „schmutzigen Details“ über die McMahon-Familie oder die WWE zu berichten habe, da es aus seiner Sicht keine entsprechenden Erlebnisse gegeben habe. Stattdessen habe ihm das Unternehmen über Jahre hinweg Stabilität geboten, ihm geholfen, eine Zukunft aufzubauen, und ihn in wichtigen Lebensphasen unterstützt. Dazu zählte er unter anderem die finanzielle Sicherheit seiner Familie und die Ausbildung seiner Kinder.

D-Von machte klar, dass er keinen Sinn darin sehe, das Unternehmen schlechtzureden, das ihm seine größte Plattform ermöglicht habe. Für ihn sei Professionalität ein zentraler Faktor seines langjährigen Erfolgs gewesen, sowohl im Ring als auch darüber hinaus. Er betonte, dass er stets sorgfältig abwäge, bevor er öffentlich Stellung beziehe, und sich bewusst gegen impulsive oder emotional geführte Aussagen entscheide.

Versöhnlicher Abschluss statt weiterer Eskalation

Abschließend unterstrich D-Von Dudley, dass er kein Interesse daran habe, das Vermächtnis von Jim Ross zu beschädigen oder den Konflikt weiter anzuheizen. Er erklärte, dass er keinen Groll hege und bewusst einen versöhnlichen Weg einschlagen wolle. Für ihn gehe es nicht darum, alte Wunden aufzureißen, sondern darum, die Angelegenheit mit Würde zu behandeln und hinter sich zu lassen.

Mit seinen abschließenden Worten machte D-Von deutlich, dass er sich großzügig zeigen und vergeben wolle. Er stellte klar, dass er weder Beleidigungen noch Herabwürdigungen anstrebe und stattdessen einen Schlussstrich ziehen möchte. Damit signalisiert er zwar Gesprächsbereitschaft, lässt jedoch keinen Zweifel daran, dass Respekt für ihn die unverzichtbare Grundlage jeder weiteren Annäherung ist.

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