Der langjährige Wrestling Kommentator Jim Ross hat erklärt, warum er es bewusst vermeidet, seinen früheren Arbeitgeber Vince McMahon öffentlich zu kritisieren oder zu beleidigen. Ross war über viele Jahre hinweg eine zentrale Stimme bei WWE und erlebte zahlreiche Phasen der Unternehmensgeschichte aus nächster Nähe. Trotz der zahlreichen negativen Berichte und Vorwürfe rund um McMahon entscheidet sich Ross bis heute gegen persönliche Abrechnungen.
Jim Ross über den Umgang mit der Vergangenheit
In einer aktuellen Ausgabe seines Podcasts „Grilling JR“ sprach Ross darüber, weshalb er alte Konflikte nicht erneut aufwärmen möchte. Er machte deutlich, dass er keinen Sinn darin sehe, sich über Dinge aufzuregen, die sich nicht mehr ändern lassen. Wörtlich erklärte Ross: „Ja, warum? Was soll ich denn tun? Mich über Dinge aufregen, die ich nicht ändern kann? Wir Menschen verbringen manchmal zu viel Zeit mit Dingen, die wir nicht ändern oder reparieren können.“
Ross führte weiter aus, dass seine persönliche Philosophie darin bestehe, sich zu sammeln und nach vorn zu blicken: „Man sammelt sich wieder und macht weiter. Das ist sozusagen meine Philosophie“, erklärte der WWE Hall of Famer.
Keine Rückkehr zu alten Konflikten trotz öffentlicher Forderungen
Ross machte deutlich, dass er auch dann keine alten Konflikte öffentlich aufgreifen möchte, wenn Fans ihn dazu auffordern. Für ihn ergibt es keinen Sinn, sich erneut mit vergangenen Problemen zu beschäftigen, da sich daran nichts mehr ändern lasse. Er erklärte dazu: „Ich glaube einfach nicht daran, Dinge wieder aufzuwärmen, die ich nicht ändern kann. Warum sollte ich das erneut in meinen Kopf, mein Herz und mein Bauchgefühl zurückholen, nur um ein vermeintliches Unrecht zu thematisieren?“
In diesem Zusammenhang stellte Ross auch infrage, welchen Nutzen eine erneute öffentliche Auseinandersetzung hätte.
Dankbarkeit für Karriere und finanzielle Sicherheit
Ein weiterer Aspekt, den Ross ansprach, war seine persönliche Lebenssituation. Er erklärte, dass seine Karriere ihn in eine Position gebracht habe, in der er nicht gezwungen sei, alte Konflikte erneut aufzugreifen. Ross betonte offen, dass er finanziell abgesichert sei und sich dafür dankbar zeige: „Ich bin mit vielen Segnungen gesegnet. Ich müsste keinen einzigen Tag mehr arbeiten, wenn ich es nicht wollte. Und das sage ich nicht aus Egoismus oder um anzugeben. Es ist einfach so, dass ich sehr gesegnet bin.“
Ross verwies zudem darauf, dass er auch finanziell von seiner Zeit bei WWE profitiert habe: „Vince hat mir viel Geld eingebracht und wir beide haben mit den Aktien viel Geld verdient. Ich gehörte zu den Ersten, die Zuschüsse erhielten, für die man sich lediglich verpflichten musste, eine bestimmte Zeit zu bleiben“, erklärte Ross weiter.
Einordnung im Kontext der aktuellen Entwicklungen um Vince McMahon
Die Aussagen von Jim Ross fallen in eine Phase, in der Vince McMahon weiterhin mit rechtlichen und öffentlichen Auseinandersetzungen konfrontiert ist. McMahon trat im Juli 2022 erstmals von seinen Funktionen zurück, nachdem der WWE Vorstand eine Untersuchung im Zusammenhang mit nicht offengelegten Zahlungen in Höhe von rund 14,6 Millionen US-Dollar eingeleitet hatte.
Im Januar 2023 kehrte McMahon in den Vorstand zurück und spielte eine zentrale Rolle bei strategischen Entscheidungen, darunter auch die Fusion von WWE und UFC unter dem Dach von TKO. Im Januar 2024 folgte schließlich ein erneuter Rücktritt, nachdem die ehemalige WWE Mitarbeiterin Janel Grant eine Bundesklage eingereicht hatte, in der sie McMahon unter anderem sexuelle Übergriffe und Menschenhandel vorwarf.
Im Januar 2025 gab die US Börsenaufsicht SEC eine Einigung bekannt, in deren Rahmen McMahon einer zivilrechtlichen Strafe und einer Rückzahlung an WWE zustimmte, ohne die Feststellungen der Behörde anzuerkennen oder zu bestreiten.
AEW Collision Vorschau für den 03. Januar 2026
Am Samstag, dem 03. Januar 2026, kehrt All Elite Wrestling mit einer neuen Ausgabe von AEW Collision ins Esports Stadium in Arlington, Texas, zurück. Für die erste Collision Show des neuen Jahres hat AEW mehrere Matches offiziell bestätigt und zudem ein Debüt angekündigt. Die Veranstaltung verspricht eine abwechslungsreiche Mischung aus etablierten Namen, technischer In-Ring Action und neuen Impulsen für das Roster.
Alle bestätigten Matches
Singles Match
Shelton Benjamin vs. Scorpio Sky
Singles Match
Darby Allin vs. Wheeler Yuta
Tag Team Match
Toni Storm & Mina Shirakawa vs. Hyan & Maya World
Debüt von El Clon
This Saturday, 1/3!
2026 is alright for fighting when AEW presents #AEWCollision LIVE from Arlington, TX!
Don’t miss a minute at 8/7c on @TNTDrama + @SportsOnMAX, THIS SATURDAY! pic.twitter.com/rk4LwufF25
— All Elite Wrestling (@AEW) January 2, 2026
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