Fans, die auf eine Rückkehr markenexklusiver Premium Live Events hoffen, müssen sich vorerst gedulden. Der Grund liegt nicht in kreativen Überlegungen oder mangelndem Vertrauen in den WWE Kader, sondern in klaren vertraglichen Vorgaben. Ausschlaggebend ist dabei der aktuelle Medienrechtevertrag der WWE mit ESPN, der die Struktur der Veranstaltungen maßgeblich bestimmt.
Vertragliche Vorgaben statt kreativer Freiheit
Im Rahmen einer aktuellen Ausgabe der Fightful Q&A wurde Sean Ross Sapp gefragt, ob WWE jemals wieder zu markenspezifischen Premium Live Events zurückkehren könnte, also getrennten Veranstaltungen für RAW und SmackDown. Seine Antwort machte deutlich, dass diese Entscheidung nicht bei WWE allein liegt.
Nach seinen Ausführungen erlaubt der bestehende Vertrag mit ESPN keine getrennten PLEs für einzelne Brands, sofern dafür keine zusätzlichen Zahlungen vereinbart werden. ESPN habe für ein festgelegtes Veranstaltungsformat bezahlt, das sich in der Regel aus fünf bis sechs Matches pro Event zusammensetzt. Dieses Modell bilde inzwischen den Standard für WWE Premium Live Events.
Warum kleinere PLEs für WWE keinen Anreiz bieten
Sean Ross Sapp erklärte weiter, dass dieses Format WWE zeitweise sogar entgegengekommen sei. Durch die kompakteren Premium Live Events können mehr hochkarätige Matches im wöchentlichen Fernsehen stattfinden, was RAW und SmackDown inhaltlich aufwertet. Dennoch bleibt das grundlegende Problem bestehen.
Solange ESPN nicht bereit ist, den bestehenden Vertrag auszuweiten oder zusätzliche Veranstaltungen finanziell zu unterstützen, fehlt WWE jeder wirtschaftliche Anreiz, separate PLEs für einzelne Brands zu veranstalten. WWE sei an eine festgelegte Mindestanzahl von Events gebunden, die gemeinsam mit ESPN umgesetzt werden. Zusätzliche Shows ohne entsprechende Vergütung würden sich für das Unternehmen nicht rechnen.
Warum Dual Brand PLEs zur neuen Normalität wurden
Die aktuelle Situation zeigt klar, dass es bei der Entscheidung gegen markenspezifische Premium Live Events nicht um fehlende Sendezeit, ungenutzte Talente oder die Größe des Rosters geht. Ausschlaggebend sind ausschließlich vertragliche Rahmenbedingungen. Das Format der Dual Brand PLEs ist somit keine kreative Vorliebe, sondern das Ergebnis wirtschaftlicher Vereinbarungen.
Wer sich also gefragt hat, warum WWE weiterhin auf gemeinsame Premium Live Events setzt, findet die Antwort nicht im Booking, sondern im Medienrechtevertrag. Solange sich an diesen Bedingungen nichts ändert, bleibt eine Rückkehr zu RAW oder SmackDown exklusiven PLEs äußerst unwahrscheinlich.
WWE RAW Vorschau: Live-Rückkehr mit Titelmatches und prominenter Eröffnung
Die kommende Ausgabe von WWE Monday Night RAW markiert die Rückkehr zur Live-Ausstrahlung. Nach mehr als einer Woche ohne Live-Show geht RAW am 29. Dezember 2025 wieder direkt auf Sendung. Austragungsort ist das Kia Center, wo gleich mehrere zentrale Programmpunkte angekündigt sind.
Austin Theory tritt gegen Rey Mysterio an
Ein bestätigtes Singles Match bringt Austin Theory, das neueste Mitglied von The Vision, in den Ring. Sein Gegner ist Rey Mysterio.
WWE Women’s World Championship Triple Threat Match
Die WWE Women’s World Championship steht bei RAW auf dem Spiel. Titelträgerin Stephanie Vaquer verteidigt ihre Championship in einem Triple Threat Match gegen Nikki Bella und Raquel Rodriguez.
World Tag Team Championship wird ebenfalls verteidigt
Auch die WWE World Tag Team Championship ist Teil der RAW-Ausgabe. Die amtierenden Champions AJ Styles und Dragon Lee treffen auf The Usos. Jey Uso und Jimmy Uso zählen zu den erfolgreichsten Tag Teams der WWE-Geschichte und fordern die Champions um die Titel heraus.
Übersicht der bestätigten Matches und Highlights für WWE RAW am 29. Dezember 2025
WWE Women’s World Championship Triple Threat Match
Stephanie Vaquer (c) vs. Nikki Bella vs. Raquel Rodriguez
WWE World Tag Team Championship Match
AJ Styles & Dragon Lee (c) vs. The Usos
Singles Match
Austin Theory vs. Rey Mysterio
Bestätigtes Segment
Eröffnung der Show durch The Vision
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