The Undertaker kritisiert junge Wrestler für ihr Verhalten und spricht über Tochter Kaias außergewöhnliche Wrestling-Begabung

The Undertaker macht sich Gedanken

The Undertaker ist eine der einflussreichsten und respektiertesten Persönlichkeiten in der Geschichte des professionellen Wrestlings. In seinem Podcast „Six Feet Under“ hat er nun deutliche Worte für zahlreiche jüngere Wrestler gefunden. Mit über drei Jahrzehnten Erfahrung, legendären WrestleMania-Auftritten und einer über Generationen hinweg andauernden Karriere ist seine Meinung innerhalb der Wrestling-Welt von enormem Gewicht. Umso bemerkenswerter ist es, wie offen er über Entwicklungen spricht, die ihn derzeit im Wrestling-Umfeld stören.

Vor allem die zunehmende Tendenz einiger jüngerer Wrestler, sich in den sozialen Medien über ihre Position im TV-Programm, kreative Entscheidungen oder mangelnde Wertschätzung beim Booking zu beschweren, kritisierte der Deadman. Für ihn widerspricht dieses Verhalten den grundlegenden Prinzipien des Geschäfts. Seiner Meinung nach ist der richtige Weg, sich weiterzuentwickeln, nicht das Jammern im Internet, sondern das Analysieren und Lernen von den Besten der Branche.

The Undertaker brachte seine Kritik sehr deutlich zum Ausdruck. Er sagte: „Das ist wirklich verwirrend. Es geht nicht einmal darum, dass man jemand von der alten Schule ist, für den Respekt an erster Stelle steht. Das spielt zwar mit hinein, aber eigentlich geht es vor allem ums Lernen.“ Damit machte er klar, dass sich seine Worte nicht gegen eine bestimmte Generation richten, sondern gegen eine Einstellung, die junge Wrestler seiner Meinung nach daran hindert, ihr volles Potenzial zu erreichen.

Lernen statt klagen: Taker fordert mehr Beobachtungsgabe und Selbstreflexion

Für The Undertaker ist es der logische Weg, sich an jenen zu orientieren, die an der Spitze stehen. Er betonte, dass es die Aufgabe jedes Wrestlers sei, genau zu analysieren, was Topstars richtig machen, statt sich öffentlich über fehlende Erfolge zu beschweren. Er erklärte: „Wenn du nicht an der Spitze bist, solltest du danach streben, dorthin zu gelangen. Deshalb möchte ich beobachten, wer an der Spitze steht. Ich möchte beobachten, was diese Leute machen, und herausfinden, was ich nicht mache.“

Dieser Fokus auf selbstständiges Lernen und kontinuierliche Verbesserung war einer der Grundpfeiler seiner eigenen Karriere. Seine Worte spiegeln eine Haltung wider, die ihn über Jahrzehnte hinweg zu einer der wichtigsten Persönlichkeiten der WWE gemacht hat.

Er zeigte auch wenig Verständnis dafür, dass junge Wrestler die Möglichkeiten hinter den Kulissen nicht nutzen, um aus ihren eigenen Auftritten zu lernen. Aus seiner Sicht ist es ein großer Vorteil, sofort nach einem Match auf den Monitor schauen und genau sehen zu können, was gut war und was verbessert werden sollte. Er fasste es so zusammen: „Man kann es auf dem Monitor sehen und alles perfekt erkennen. Das ist großartig. Man bekommt direkt Feedback, kann daraus lernen und muss sich später nicht online beschweren.“

Das enttäuscht The Undertaker besonders

Besonders verärgert und enttäuscht zeigte sich The Undertaker über einen weiteren Trend: Wrestler, die ihn um seine Meinung bitten, seine Ratschläge aber nicht umsetzen oder aktiv ignorieren.

Er schilderte Situationen, in denen Talente ihn gezielt um Feedback baten, er sich die Zeit nahm, Matches anzusehen und seine Expertise zu teilen, nur um anschließend festzustellen, dass seine Hinweise weder berücksichtigt noch umgesetzt wurden. Seine Worte zeigten, wie sehr ihn diese Respektlosigkeit trifft: „Was mich wirklich nervt, ist, wenn Leute zu mir kommen und sagen: ‚Hey, hast du etwas für mich?‘ Ich nehme mir dann die Zeit dafür, weil ich mir die Matches natürlich ansehe. Du bittest mich also um Feedback, ich schenke dir meine Zeit, und dann wendest du es nicht einmal an.“

Für The Undertaker wirkt dieses Verhalten wie ein bloßer Versuch, sich im Umfeld einer Legende zu zeigen, ohne echtes Interesse an persönlichem Wachstum: „Es gibt ein paar Leute … Es ist fast so, als wollten sie nur gesehen werden. Das sind nur Lippenbekenntnisse. Sie setzen es aber nie um.“

Er betonte mehrfach, dass er bereit sei zu helfen, doch diese Bereitschaft setze voraus, dass die Ratsuchenden auch bereit sind, ihm zuzuhören. Mit den Worten „Verschwendet nicht meine Zeit“ verdeutlicht er den Respekt, den er jedem Talent entgegenbringt – und gleichzeitig den Respekt, den er im Gegenzug erwartet.

The Undertaker macht deutlich: Wer lernen will, bekommt seine Unterstützung

Trotz seiner klaren Worte betonte er, dass er sich keinesfalls von der jüngeren Generation abwenden will: „Ich möchte nicht, dass es so wirkt, als würde ich sagen: ‚Lasst mich in Ruhe.‘ So meine ich das nicht. Ich möchte helfen.“

Kaia, die Tochter von The Undertaker und Michelle McCool, zeigt bereits in jungen Jahren eine außergewöhnliche Wrestling-Intuition

Neben deutlicher Kritik sprach The Undertaker in einer weiteren Podcast-Folge auch über ein ganz anderes Thema: seine 13-jährige Tochter Kaia. Gemeinsam mit Michelle McCool berichtete er, dass Kaia bereits seit frühester Kindheit ein stark ausgeprägtes Verständnis für die Psychologie des Wrestlings zeigt – weit über dem Niveau, das man von einem jungen Fan erwarten würde.

McCool erzählte, dass Kaia bereits im Kindergarten Fragen stellte, die selbst erfahrene Backstage-Produzenten beeindruckt hätten. Sie sagte: „Seit sie vier Jahre alt ist, ist sie so. Ich schwöre, als sie im Kindergarten war, hat sie sich Sachen angesehen und gesagt: ‚Papa, warum haben sie das gemacht? Das ergibt keinen Sinn.‘“

The Undertaker bestätigte diese außergewöhnliche Begabung und erklärte, dass Kaia bereits jedes Detail kritisch hinterfragt: „Sie kritisiert bereits jedes Detail des Produkts.“ Eine solche Analysefähigkeit entwickelt sich normalerweise erst nach jahrelanger Erfahrung hinter den Kulissen. Kaia gilt deshalb bereits jetzt für viele als außergewöhnliches Talent.

Eine Leidenschaft, die niemals nachließ – und immer intensiver wurde

Michelle McCool gab zu, dass sie und The Undertaker ursprünglich dachten, ihre Tochter werde das Interesse am Wrestling irgendwann verlieren. Schließlich sei es normal, dass Kinder früh Hobbys entwickeln und später wieder aufgeben. Doch im Fall von Kaia traf das Gegenteil ein. McCool erklärte: „Sie wollte das schon immer machen. Sie ist davon besessen. Wir dachten, sie würde irgendwann darüber hinwegkommen.“

Stattdessen wurde ihre Leidenschaft mit zunehmendem Alter immer ausgeprägter. Mit einem Elternpaar, das zu den erfolgreichsten Akteuren der WWE-Geschichte gehört, wächst Kaia mit einem tiefen Verständnis für Wrestling auf. Sie lernt auch, wie viel Arbeit, Disziplin und Respekt diese Branche erfordert.