Logan Paul über mögliche Einmischung in John Cenas letztes Match, Spekulationen um Donald Trump und neue Erklärung zu Vince McMahons Abwesenheit

Logan Paul und John Cena stehen sich von Angesicht zu Angesicht gegenüber

Logan Paul über mögliche Überraschungen bei John Cenas Abschied, Spekulationen um Donald Trump und neue Einschätzungen zu Vince McMahons Abwesenheit
Logan Paul spricht vor Cenas letztem Match über mögliche Entwicklungen

Wenige Tage vor dem historischen WWE Saturday Night’s Main Event am 13. Dezember 2025, bei dem John Cena sein letztes Match bestreiten wird, sorgt Logan Paul mit neuen Aussagen für hohe Aufmerksamkeit. Das Event in der Capital One Arena in Washington, D.C., markiert das Ende einer der erfolgreichsten Karrieren in der Wrestlinggeschichte.

Im Gespräch mit Ryan Morik von Fox News sprach Logan Paul nicht nur über seine mögliche Beteiligung an dem Event, sondern auch über Gerüchte rund um prominente Gäste. Seine Aussagen lieferten neue Einblicke in Gespräche und Überlegungen aus dem Umfeld der WWE und heizen die Atmosphäre rund um Cenas Abschied zusätzlich an.

Logan Paul wurde gefragt, ob er sich vorstellen könne, beim Abschiedsmatch eine Rolle zu spielen oder sich sogar einzumischen. Paul reagierte offen und deutete an, dass er nicht abgeneigt wäre, an diesem historischen Abend einzugreifen.

Gerüchte um Donald Trump: Logan Paul bestätigt interne Gespräche

Besonders viel Aufmerksamkeit erregte ein weiterer Themenpunkt des Interviews: Die Möglichkeit, dass US-Präsident Donald Trump persönlich bei Cenas letztem Match anwesend sein könnte. Gerüchte darüber hatten zuvor bereits in sozialen Netzwerken und Wrestlingforen die Runde gemacht.

In seinem Interview bestätigte Logan Paul erstmals, dass tatsächlich über eine mögliche Teilnahme gesprochen worden sei. Er sagte wörtlich: „Wir haben darüber gesprochen. Ich habe keine Ahnung. Es scheint, als könnte es passieren. Ich halte das für großartig. Aber ich weiß nicht, wie politisch die WWE werden möchte, daher bin ich mir nicht sicher.“

Der ehemalige Wrestler und politische Kommentator Tyrus zeigte sich bereits zuvor überzeugt, dass Donald Trump teilnehmen werde, sofern es sein Terminplan zulasse. Konkrete Bestätigungen gibt es zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht.

Logan Paul stellt klar: Seine Aussagen sind keine WWE-Informationen

Nachdem Logans Aussagen über angebliche Gespräche innerhalb der WWE für Schlagzeilen sorgten, stellte er in einem Social-Media-Posting klar, wie seine Worte zu verstehen sind.

Er schrieb: „Nein, als ich ‚wir‘ sagte, meinte ich meine Jungs und mich. Wir spekulieren immer darüber, wie die Storylines aussehen werden, weil ich das Produkt sowohl als Fan als auch als Performer genieße. Es ist unzutreffend, ‚Leute in der WWE‘ zu zitieren.“

Damit nahm Logan Paul den Spekulationen etwas den Wind aus den Segeln und stellte deutlich klar, dass seine Aussagen nicht als interne Bestätigung ausgelegt werden dürfen. Die WWE hat sich zu einem möglichen Besuch von Donald Trump bislang nicht offiziell geäußert.

Weitere Spekulationen: Wird Vince McMahon beim Event auftauchen?

Neben den Gerüchten um Präsident Trump gibt es auch Spekulationen über ein mögliches Erscheinen von Vince McMahon, der mit John Cena über viele Jahre eine enge persönliche und berufliche Beziehung pflegte. Cena bezeichnete McMahon mehrfach öffentlich als Vaterfigur und sagte zuletzt: „Ich liebe Vince McMahon immer noch, und es ist mir egal, wer das hört.“

Laut einem Bericht von Bryan Alvarez vom Wrestling Observer ist ein Auftritt McMahons jedoch zunehmend unwahrscheinlich. Alvarez zufolge sinken die Chancen immer weiter, auch wenn sie nicht vollständig ausgeschlossen sind. Die WWE rechne derzeit jedoch nicht mit seiner Anwesenheit.

McMahon wurde seit Juni 2022 nicht mehr im WWE-Fernsehen gesehen. Sein letzter TV-Auftritt fand statt, als er Cena zu dessen 20-jährigem WWE-Jubiläum bei Monday Night Raw vorstellte. Rückblickend könnte dieser Moment als symbolischer Abschied zwischen beiden betrachtet werden, auch wenn damals noch niemand ahnte, wie sich die folgenden Jahre entwickeln würden.

Warum sich Vince McMahon vermutlich fernhält

McMahons Abwesenheit hat nichts mit fehlendem Interesse an Cenas Karriereende zu tun, sondern resultiert aus seiner derzeitigen rechtlichen Situation.

Im Jahr 2024 reichte die ehemalige WWE-Mitarbeiterin Janel Grant eine umfassende Klage gegen McMahon und die WWE ein, in der sie schwerwiegende Vorwürfe erhebt. Parallel dazu wurde der sogenannte „Ring Boys“-Fall wieder aufgenommen, der Vorwürfe im Zusammenhang mit Missbrauchsvorfällen in den 1980er Jahren beinhaltet. Sowohl Vince McMahon als auch seine Frau Linda werden in der Klage genannt.

Zusätzlich hat sich McMahon nach seinem Rücktritt aus der TKO Group auf neue geschäftliche Unternehmungen konzentriert. Sein aktuelles Projekt ist eine private Investmentfirma namens 14+I, die in den Bereichen Sport, Medien und Unterhaltung tätig ist. Dieses Engagement markiert eine deutliche berufliche Neuausrichtung, die zeitlich mit seiner öffentlichen Abwesenheit aus dem WWE-Umfeld zusammenfällt.

Angesichts dieser Entwicklungen erscheint ein persönliches Erscheinen McMahons bei einem großen WWE-Event wie „Cenas Retirement Night“ zunehmend unwahrscheinlich, auch wenn es nicht gänzlich ausgeschlossen ist.