John Cena spricht über Abschiedstour, Entrance Themes, den Verzicht auf einen spektakulären Move und einem letzten möglichen Match gegen The Rock

John Cena hat sich im Rahmen der FAN EXPO Denver 2025 zur Möglichkeit geäußert, während seiner Abschiedstour ein letztes Mal gegen The Rock anzutreten. Ein Fan fragte Cena, ob ein großes Rematch mit Dwayne Johnson geplant sei, um seine Karriere bei WWE abzuschließen. Cena bestätigte nicht, ob es zu diesem Match kommen würde, erklärte aber, dass er diese Entscheidung nicht selbst treffen würde.

Cena betonte, dass viele Fans solche Ideen im Kopf hätten, was er als „Fantasy Booking“ bezeichnet. Ein weiteres Aufeinandertreffen mit The Rock wäre laut Cena durchaus interessant, doch für ihn zählt nur, was die WWE plant. Er stellte klar, dass er nie Erwartungen an sich selbst stellt, sondern sich darauf konzentriert, seinen Job so gut wie möglich zu machen.

„Ich überlebe seit 25 Jahren in der WWE, weil ich keine Erwartungen habe. Ich komme, tue, was man mir sagt, und versuche es bestmöglich umzusetzen“, sagte Cena. Er sei nicht daran interessiert, sich selbst Gegner auszusuchen. Vielmehr wolle er kreativ an Geschichten mitarbeiten und dabei Verantwortung für Erfolg oder Misserfolg übernehmen. Als Beispiel nannte er The Nexus, dessen Ende von vielen ihm angelastet wird. Cena akzeptiert diese Kritik, betont aber auch, dass es Erfolge gebe, die ihm ebenso angerechnet werden.

Zu einem möglichen dritten Match gegen The Rock äußerte sich Cena abschließend vage. Er wolle nichts ausschließen, aber es liege nicht in seiner Hand.

Wie John Cenas berühmte Musik entstand

Neben Karriereplänen sprach John Cena auch über den Ursprung seiner legendären „Doctor of Thuganomics“-Entrance-Musik. In der Anfangsphase seines Rap-Gimmicks erhielt Cena von WWE eine generische Musikuntermalung, die er selbst als schlecht bezeichnete. Um das zu ändern, nahm er die Sache selbst in die Hand.

Sein Cousin aus der Hip-Hop-Szene in Neuengland stellte den Kontakt zu Musikern her, und gemeinsam nahmen sie „Basic Thuganomics“ innerhalb von drei Tagen auf. WWE war sofort einverstanden, den neuen Track zu verwenden, der Cenas Stimme enthielt und perfekt zum Gimmick passte.

Der Erfolg führte dazu, dass Cena ein ganzes Rap-Album aufnahm. Als er den Beat von „The Time Is Now“ hörte, wusste er sofort, dass dies seine neue Entrance-Musik sein würde. Die beiden Songs sind bis heute eng mit seinem Charakter verbunden und wurden zu ikonischen WWE-Themes.

Die Abschiedstour ist John Cenas liebste Storyline

Im selben Panel erklärte Cena, dass seine derzeitige Abschiedstour seine persönliche Lieblingsgeschichte in seiner gesamten WWE-Karriere sei. Er betonte, dass es so etwas in der Form noch nie gegeben habe. Normalerweise enden Wrestling-Karrieren abrupt oder mit einem Comeback. Doch Cena hält an seinem Plan fest, sich über ein Jahr hinweg zu verabschieden.

Er erinnerte an sein Versprechen aus frühen Jahren, dass er zurücktreten werde, sobald er das Gefühl habe, nicht mehr mit dem Tempo der jungen Talente mithalten zu können. Für ihn sei dieser Moment nun gekommen. „Es ist Zeit, den Rückzug anzutreten“, sagte Cena.

Mit einem Augenzwinkern erklärte er, dass man seinen Abschied spätestens dann erkenne, wenn er im Anzug und nicht mehr in Shorts erscheine. Anfangs sei sein Rücktrittsplan für viele schwer zu verstehen gewesen. Doch inzwischen, mit nur noch 15 Matches vor sich, hätten die meisten Fans die Botschaft verstanden. Cena zeigte sich dankbar für die vielen persönlichen Rückmeldungen und erinnerte daran, wie sehr ihn diese Verbindung mit dem Publikum berührt.

Seine Tour empfindet Cena nicht nur als Abschluss, sondern als einen bedeutungsvollen Neuanfang und ein Versprechen an seine eigene Geschichte.

Ein Signature Move bleibt in der Vergangenheit

Außerdem ging Cena auch auf einen Fanwunsch ein, der ihn fragte, ob er den Springboard Stunner wieder ins Repertoire aufnehmen werde. Der Move, den er unter anderem bei WrestleMania 31 gegen Rusev zeigte, wird jedoch in Zukunft nicht mehr zu sehen sein.

Mit seinem typischen Humor erklärte Cena, dass er und die Schwerkraft mittlerweile gut befreundet seien. Rückblickend sei ihm bewusst geworden, dass der Move zwar cool aussah, er ihn aber schlicht nicht besonders gut ausführen konnte. Stattdessen lobte er Cody Rhodes, der dieses Manöver heute deutlich besser umsetze.

1 Kommentar

  1. hu, stimmt, Cenas Springboard Stunner sah wirklich immer etwas blöd aus. Unbeholfen oder so. Fands an ihm aber immer gut das er an neuen Moves gearbeitet hat, seit Repertoir hat sich mit jedem Jahr ein bisschen erweitert. Das kann man nicht von allen sagen. Das sein Repertoir jetzt weniger ist als früher ist hingegen keine Überraschung, ehrlich gesagt bin ich überrascht wie gut er eigentlich performt. Er war ja lange nicht aktiv und das hinterlässt Spuren. Aber er schont sich kaum und zeigt so viel er kann. Finde seinen letzten Run bisher sehr stark und hoffe auf ein Rundes und gutes Ende in einem tollen Match mit passendem Gegner.

    Seinen Abschied so zu planen und zu gestalten wie Cena es vorhat hat glaub ich vorher noch kein Wrestler gemacht oder geschafft.

    Hoffentlich verletzt er sich nicht in seinen letzten Auftritten so das alles gut zu Ende gebracht werden kann.

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