Charlotte Flair ist laut Analyse der meistgehasste Wrestling-Star im Netz – Wrestling-Stars erhalten generell mehr Online-Hass, Stalker und Fanpost: Rhea Ripley spricht Klartext über Eingriffe in ihre Privatsphäre

– Eine aktuelle Studie von CryptoManiaks hat ergeben, dass Wrestler im Vergleich zu anderen Sportlern am häufigsten Ziel von Online-Hasskommentaren sind. Die Untersuchung basiert auf über vier Millionen Social-Media-Beiträgen, die zwischen dem 30. April 2024 und dem 30. April 2025 auf Plattformen wie X, Facebook, Reddit und Instagram veröffentlicht wurden. Dabei wurde die jeweilige Top 15 aus verschiedenen Sportarten wie Fußball, NBA, NFL und WWE analysiert.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass insbesondere Wrestlerinnen unter überdurchschnittlich vielen negativen Kommentaren leiden. Die fünf am stärksten betroffenen Personen im gesamten Datensatz sind allesamt Frauen aus dem Wrestling-Bereich.

Charlotte Flair erhält laut Studie den meisten Online-Hass

Den Spitzenplatz unter den am stärksten negativ kommentierten Athleten nimmt WWE-Superstar Charlotte Flair ein. Von den 35.000 ausgewerteten Beiträgen über Wrestlerinnen und Wrestler insgesamt fielen 36,4 Prozent der Kommentare über Charlotte Flair negativ aus. Damit erhielt sie nicht nur unter Wrestlern den meisten Online-Hass, sondern auch unter allen in der Studie berücksichtigten Sportlern.

Knapp dahinter folgt Nia Jax mit 35,3 Prozent negativen Kommentaren. Auch sie hat sich in der Vergangenheit öffentlich über respektloses Verhalten von Fans geäußert. Auf den weiteren Plätzen finden sich Mercedes Moné mit 29,6 Prozent, Saraya mit 29,3 Prozent und Tegan Nox mit 28,6 Prozent negativen Beiträgen. Diese Zahlen zeigen, dass Wrestlerinnen deutlich häufiger Opfer von Anfeindungen im Netz werden als ihre männlichen Kollegen.

CM Punk als meistkritisierter männlicher Wrestler

Unter den männlichen Wrestlern erhielt CM Punk den größten Anteil negativer Kommentare. In der Datenerhebung wurden 27,9 Prozent der Beiträge über ihn als negativ bewertet. Auch andere bekannte Namen wie Jade Cargill, Cora Jade (Elayna Black), Chris Jericho und die Young Bucks wurden besonders häufig kritisiert.

CryptoManiaks: Online-Belästigungen im Wrestling besonders ausgeprägt

Laut CryptoManiaks ist es auffällig, dass sich die Beleidigungen und Bedrohungen insbesondere auf weibliche Wrestling-Stars konzentrieren. Die Untersuchung stellt fest, dass jede der fünf am stärksten betroffenen Wrestlerinnen in jeder anderen Sportkategorie den ersten Platz belegt hätte, was die Intensität der Angriffe unterstreicht.

Zwar könne ein Teil der negativen Reaktionen durch die Rollenverteilung als „Heels“ im Wrestling erklärt werden, jedoch betonen die Studienautoren, dass sich zahlreiche prominente WWE-Stars bereits über beleidigende und bedrohliche Kommentare sowohl im Internet als auch im realen Leben beschwert haben.

– WWE-Star Rhea Ripley hat sich in den sozialen Medien mit einer deutlichen Botschaft an ihre Fan-Community gewandt. Über ihren offiziellen X-Account äußerte sie sich am 9. Juli 2025 zu einem Verhalten, das ihre Privatsphäre massiv beeinträchtigt. Demnach haben Fans wiederholt Briefe und Pakete direkt an ihren privaten Wohnsitz geschickt.

Ripley stellte unmissverständlich klar, dass sie keinerlei Fanpost an ihre Privatadresse akzeptiert. Ihre Worte waren eindeutig: „Fanpost, die direkt an mein Haus geschickt wird, wird nicht geöffnet. Sie wird weggeschmissen.“ Damit zog sie eine klare Grenze und machte deutlich, dass derartige Eingriffe in ihre Privatsphäre nicht geduldet werden.

Vorgeschichte: Stalker-Vorfall in diesem Jahr

Bereits Anfang des Jahres wurde bekannt, dass Rhea Ripley mit einem beunruhigenden Zwischenfall konfrontiert war. Damals tauchte ein Stalker an ihrem Wohnhaus auf, was zu großer Besorgnis in der WWE und unter ihren Fans führte. Der aktuelle Aufruf ist somit Teil einer wiederholten Notwendigkeit, sich öffentlich gegen übergriffiges Verhalten zu wehren.

Auch andere WWE-Stars betroffen

Rhea Ripley ist nicht die Einzige, die mit Grenzüberschreitungen durch Fans zu kämpfen hat. Auch NXT-Talent Izzi Dame äußerte sich kürzlich zu einem ähnlichen Vorfall. Sie berichtete, dass nicht nur ihr eigenes Zuhause, sondern auch das ihrer Eltern mit Fanpost belästigt wurde. Solche Situationen machen deutlich, wie wichtig es ist, die persönlichen Grenzen von Wrestlerinnen und Wrestlern zu respektieren.

Hinweis in eigener Sache: Stalking ist eine ernstzunehmende Form psychischer Gewalt. Betroffene fühlen sich häufig über längere Zeit bedroht, eingeschüchtert und in ihrer Freiheit massiv eingeschränkt. Wenn du selbst von Stalking betroffen bist oder jemanden kennst, der Hilfe braucht, findest du hier professionelle Unterstützung:

Hilfsangebote und Anlaufstellen:

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ – anonym, kostenfrei, rund um die Uhr erreichbar:
📞 08000 116 016
🌐 www.hilfetelefon.de

Weißer Ring e.V. – Hilfe für Kriminalitätsopfer:
📞 116 006 (kostenfrei, täglich erreichbar)
🌐 www.weisser-ring.de

Polizei / Notruf:
Wähle bei akuter Gefahr bitte sofort den Notruf unter 110.

4 Kommentare

  1. ich war bis vor 2,3 Jahren auch kein großer Fan von Charlotte, weil sie stand für meinen Geschmack zuoft im Frauen-Mainevent und man hat ihr zuoft den Titel gegeben, anstatt einer anständigen Storyline, wobei ich denke, das Charlotte eine derjenigen ist, die keinen Titel brauchen, so wie einst der Undertaker (als Beispiel..). Allerdings ist sie nicht für ihre Storylines verantwortlich, sie den Rumble direkt beim Comeback gewinnen zu lassen. Wer auch immer sich diese „Storyline“ ausgedacht hatte für Charlotte, dem müßte man direkt das Gehalt kürzen, denn es muß doch lar gewesen sein, das das beim Publikum nicht ankommt. Generell fehlen gute Storylines bei den Damen, das muß sich wirklich bessern, hier wurde HHH ja mittlerweile oft genug kritisiert, das die Damen nicht so gut dargestellt werden, eben keine guten Srorylines, fehlende Charackterentwicklung usw, das muß sich bessern, nicht nur in Bezug auf Charlotte, sondern generell bei den weiblichen Wrestlern. Allerdings kommt es mir bei der Debatte um Charlotte zu kurz, das wir hier von eine Dame reden, die im Ring mit die beste ist, wahrscheinlich Top drei und das mittlerweile seit einem Jahrzehnt. Am Mic ist sie zwar niocht die allerbeste aber auch nicht die schlechteste und sie provoziert Reaktionen, wo jeder weiß, selbst wenn das nur Heat ist, das Publikum es liebt, einen Wrestler bzw eine Wrestlerin auszubuhen, wie derzeit bei Charlotte, das ist besser, als wenn das Publikum gar nicht reagiert. Und ich denke, wenn man ihr bessere Storylines und bessere Charakterentwicklung geben würde (gilt generell für alle Damen im Roster..), das wäre das Publikum auch mit Face Charlotte kein Problem haben aber wie gesagt, diesbezüglich betrifft das ja etliche Frauen im Roster. Wie gesagt, ich bin auch kein riesiger Charlotte Fan aber sie gehört nunmal zu den Top3 bis 5 der GOATs im Frauienwrestling, das lässt sich nur schwer leugnen. Ist ein wenig ähnlich (ein wenig..) wie mit Hulk Hogan, wobei ok, das kommt noch dazu, das der Hulkster über all die Jahre einigen Mist gebaut hat in seinem Privatleben, von wegen rassistische Äusserungen oder Lügen über andere Wrestler wie den Taker, von wegen er hätte sich beim ersten Match gegen den Taker beim Tombstone verletzt weil er ja angeblich mitm Kopf die Matte getroffen hatte, was glatt gelogen war, sein Kopf hatte locker 15-20 cm Platz bis zum Ringboden usw. Ich war nie ein big Hogan Fan und fand dem sein Wrestling immer todlangweilig aber das ändert nichts daran, das er nunmal klar die Nummer eins der Wrestling Goats ist, auch wenn man den nicht leiden kann. Bei Charlotte ists ähnlich aber das hat sie größenteils auch dem Booking zu verdanken, wie eben die Schnapsidee , die direkt beim Comeback, den Rumble gewinnen zu lassen, eigentlich müßte man diesebzüglich die kreative Abtelinung bei WWE ausbuhen anstatt Charlotte aber das geht ja leider nicht, also bekam und bekommt Charlotte halt den ganzen Unmut ab.

  2. „Zwar könne ein Teil der negativen Reaktionen durch die Rollenverteilung als „Heels“ im Wrestling erklärt werden, jedoch betonen die Studienautoren, dass sich zahlreiche prominente WWE-Stars bereits über beleidigende und bedrohliche Kommentare sowohl im Internet als auch im realen Leben beschwert haben.“

    Beleidigende und bedrohliche Kommentare hab ich nie verstanden. Egal, wie sehr ich einen Performer nicht sehen mag, den Menschen dahinter zu beleidigen oder gar zu bedrohen geht einfach auf keine Kuhhaut.

    Wie Chris MJ schrieb. Man muss mit keiner Leistung zufrieden sein, man kann gern die Performance anprangern oder das Booking. Klar stimmt es das Kritik oft schon als Beleidigung angesehen wird, das findet man oft bei Fanboys wenn man jemanden nicht genauso feiert. Und auch unter der Fans wird sich übelst beleidigt, auch hier. Das tut doch nicht Not und geht völlig am Ziel vorbei

  3. Meistgehasste Frau? Das glaube ich nicht. Sondern die Frau, die am meisten nervt. Weil sie immer eine Titelchance bekam und die anderen zurückgestellt wurden. Wenn sie verletzt ist oder eine kurze Pause macht, bekommt sie so schnell eine Chance auf ein Titelmatch. Das finden viele Fans nervig. Außerdem ist Charlotte auch selbst schuld, dass sie vor den Fans prahlt und immer behauptet, dass sie die Größte ist, während sie die anderen Frauen kleinhält.

  4. Man könnte fast auf die Idee kommen, es wäre eine gute Maßnahme mal wieder sympathische und charismatische Charaktere vor die Kamera zu stellen…

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