– Ricky Saints, vielen Fans besser bekannt als Ricky Starks, hat bei WWE NXT längst Fuß gefasst, doch sein Weg dorthin war alles andere als geradlinig. In einem offenen Interview mit Cameron Hawkins von The Ringer sprach der aktuelle NXT North American Champion über die emotionale Belastung nach seinem plötzlichen AEW-Aus, das überraschend schnelle WWE-Engagement und seine Ziele in seiner neuen Heimat.
Sein letztes AEW Match bei fand am 30. März 2024 bei Collision statt. Danach verschwand er für viele Monate nahezu vollständig aus dem TV, obwohl er fast fünf Jahre bei der Company verbracht hatte. Während seiner letzten elf Monate war er jedoch kaum mehr auf der Bühne zu sehen. Erst im Februar 2025 feierte er sein Comeback – nicht bei AEW, sondern bei WWE NXT. Doch der Wechsel zur Konkurrenz war alles andere als geplant.
„Es ging alles unglaublich schnell“ – keine geheime WWE-Verhandlung
Viele Beobachter gingen davon aus, dass Ricky Saints’ WWE-Debüt Teil einer längerfristig ausgehandelten Strategie war. Saints selbst widerspricht dieser Darstellung jedoch deutlich. Am 10. Februar wurde er zusammen mit Malakai Black und Miro von der AEW-Roster-Seite entfernt und bereits einen Tag später stand er bei WWE im Ring.
„Es war eine sehr schnelle Wende. Die Leute dachten, es sei Tage vorher geplant worden. Aber ich hatte vorher nie mit der WWE gesprochen. Ich hatte vorher nie mit jemandem telefoniert, kein blah, blah, blah. Wenn ich also sage, dass es so schnell ging, dann ging es auch so schnell und die Geschwindigkeit nahm nicht ab“, erklärte Saints.
Mentale Belastung durch die Untätigkeit: „Ich wurde verrückt“
Die Zeit zwischen AEW und WWE war für Saints emotional extrem belastend. Zwar trat er in dieser Phase bei einigen Indie-Shows auf, unter anderem bei der DEFY-Jubiläumsshow gegen KENTA, doch das reichte nicht aus, um ihn geistig und emotional auszugleichen.
„Ich muss einfach kreativ sein“, sagte Saints. „Für mich liegt der Sinn darin, etwas Künstlerisches zu schaffen und es dann mit anderen zu teilen. Wenn ich das nicht kann, fühle ich mich innerlich blockiert, so als würde mir etwas Wichtiges fehlen. Ich brauche das für mein inneres Gleichgewicht. So bin ich einfach gestrickt.“
Besonders erinnerte ihn die Phase der Untätigkeit an eine frühere Nackenverletzung, die ihn damals ebenfalls aus dem Ring zwang. „Ich wurde verrückt, weil ich nicht das tun konnte, was ich am liebsten tue.“
Tränen bei DEFY – und ein Wendepunkt
Ein besonderes Highlight war für Saints sein Match gegen KENTA bei der DEFY-Show. Nicht nur das Wrestling, sondern vor allem die Reaktion der Fans berührte ihn zutiefst.
„Ich erinnere mich, dass ich wirklich geweint habe, weil ich von diesen Menschen so bewegt war und sie damals gar nicht verstanden haben, warum das für mich so viel bedeutet hat“, erzählte Saints mit emotionaler Stimme.
Dieses Erlebnis habe ihm Kraft gegeben und neue Hoffnung. Kurz darauf folgte der wohl wichtigste Schritt seiner Karriere: der Eintritt in das WWE-Universum.
Herzliche Glückwünsche von alten Freunden – und ein neues Kapitel
Nach seinem Debüt bei WWE NXT erhielt Saints laut eigener Aussage viele aufrichtige Glückwünsche, unter anderem von Cody Rhodes und Jade Cargill, zwei seiner langjährigen Weggefährten. Auch Indie-Star Allie Katch gratulierte ihm öffentlich. Und obwohl er AEW mittlerweile verlassen hat, meldeten sich auch einige Kollegen aus seiner alten Heimat mit positiven Nachrichten bei ihm.
In der NXT-Ausgabe vom 1. April 2025 gelang ihm schließlich der große Durchbruch: Im Main Event besiegte er Shawn Spears und wurde neuer NXT North American Champion.
Große Ambitionen: „Ich will die WWE Championship“
Trotz aller Hürden blickt Saints optimistisch in die Zukunft und seine Ziele sind klar definiert. „Bei AEW ging es mir vor allem darum, überhaupt eine Chance zu bekommen und dann das Beste daraus zu machen. Genau das strebe ich jetzt auch bei WWE an“, erklärte er.
Er träumt groß: „Ich möchte die WWE Championship, aber auf dem Weg dorthin wäre der Intercontinental-Titel großartig.“
– Drew McIntyre hat über Social Media bestätigt, dass er sich einer ärztlichen Untersuchung seines verletzten Auges unterzogen hat. In einem von ihm geposteten Foto ist der schottische WWE-Star zu sehen, wie er sich bei einem Arzt einem Check-up unterzieht. Die Bildunterschrift „Kleine Schritte in die richtige Richtung“ unterstreicht, dass McIntyre trotz der jüngsten Ereignisse optimistisch bleibt und an seiner vollständigen Genesung arbeitet.
Kleine Schritte in die richtige Richtung. pic.twitter.com/ooxOMBvL2U
— Drew (@DMcIntyreWWE) April 8, 2025
Der Hintergrund dieser Untersuchung geht auf den 28. März 2025 zurück. In der Ausgabe von WWE SmackDown wurde McIntyre in einer Backstage-Szene brutal von Damian Priest attackiert und mit dem Kopf gegen eine Autoscheibe geschleudert. Dabei erlitt er scheinbar eine Augenverletzung durch „echtes Glas“, wie McIntyre selbst später behauptete. Seitdem trat er im WWE-TV mit einer auffälligen Augenklappe auf und sprach offen von den möglichen Folgen für seine Karriere.
Verwirrung um das „echte Glas“ – was wirklich passierte
Unmittelbar nach dem Vorfall berichtete PWInsider, dass Drew McIntyre medizinisch versorgt werden musste. WWE-Quellen bestätigten später, dass ein Fremdkörper aus seinem Auge entfernt wurde. Zunächst hieß es, es handelte sich um echtes Glas. Doch nach McIntyres Rückkehr in die USA und weiteren medizinischen Untersuchungen stellte sich offenbar heraus, dass es sich um einen anderen, nicht näher genannten Gegenstand handelte. WWE wollte sich zu den genauen Details nicht äußern, doch intern scheint Klarheit darüber zu bestehen, dass die Verletzung weniger schwer war als zunächst angenommen.
Hinter den Kulissen zeigte sich McIntyre laut Berichten weiterhin kämpferisch. Obwohl er unmittelbar nach dem Angriff mit einer Augenklappe gesehen wurde, versicherte er Kollegen, dass es ihm gut gehe.
Er wir auch bald wieder fallen gelassen, weil er kein Main Eventer ist und nur seine eine Rolle spielen kann und er wird genauso enden wie Ethan Paige, anfangs jut danach ab aufs Abstellgleis.
Sehe ich genauso! Danach eine Sinnkrise.
Am Ende dann bei TNA und co GAstauftritte und ganz später bereut er den Weg eingeschlagen zu haben.