WWE Crown Jewel: Aufbau läuft trotz Sicherheitsbedenken – Bericht über Sorgen der Mitarbeiter

WWE Crown Jewel Riyadh Logo vor einer beleuchteten Veranstaltungsarena im Aufbau mit Bühnenkonstruktionen und der Skyline von Riad bei Sonnenuntergang..

Während sich WWE Crown Jewel nähert, prägt die weiterhin angespannte Sicherheitslage in Saudi-Arabien die Berichterstattung über die Veranstaltung. Es gibt neue Informationen zu den Vorbereitungen in Riad, zur öffentlichen Bewerbung der Show und zur Stimmung unter den Mitarbeitern.

Aufbauarbeiten für Crown Jewel laufen bereits

Wie berichtet, haben die Aufbauarbeiten für WWE Crown Jewel begonnen. Die WWE hält weiterhin an der Durchführung in Riad fest. Laut Informationen von Johnson vom PWInsider gab es zum Zeitpunkt seines Berichts keine Anzeichen dafür, dass die Unternehmensführung von diesen Planungen abrücke.

Turki Alalshikh wirbt für das Duell zwischen Roman Reigns und Sami Zayn

Am 26. Oktober veröffentlichte Turki Alalshikh, der Vorsitzende der saudi-arabischen General Entertainment Authority, ein Werbevideo für Crown Jewel. Darin bewarb er das Match zwischen Roman Reigns und Sami Zayn um die „Crown Jewel Championship”.

Der Beitrag nannte den 7. November als Veranstaltungstermin und das Riyadh Season Stadium im KAFD als Austragungsort. Alalshikh forderte die Fans außerdem ausdrücklich dazu auf, Tickets zu buchen. Die Veröffentlichung enthielt einen entsprechenden Buchungslink sowie Werbematerial für das Aufeinandertreffen der beiden Champions.

Große Unsicherheit bei WWE

In einer aktuellen Fragerunde sprach WrestleVotes über die Situation innerhalb des Unternehmens. Dabei berief er sich auf einen langjährigen WWE-Kontakt, mit dem er am Samstagabend gesprochen hatte. Er beschrieb seinen Gesprächspartner als gut informiert und mit den internen Abläufen vertraut.

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Laut dessen Schilderung herrsche unter den Mitarbeitern erhebliche Verunsicherung. Die Betroffenen wüssten nicht, ob Crown Jewel wie vorgesehen in Saudi-Arabien stattfinden werde oder ob die Veranstaltung verlegt werden könnte. Sie müssten damit rechnen, kurzfristig von Änderungen zu erfahren, während sie sich bereits auf das Premium Live Event vorbereiteten.

WrestleVotes verwendete für die geschilderten Zustände den Ausdruck „absolute disarray“, also völliges Durcheinander. Seine Ausführungen bezogen sich auf die Unsicherheit der Personen, die für die WWE arbeiten und von den weiteren Entscheidungen unmittelbar betroffen sind.

Er erklärte außerdem, dass die maßgeblichen Entscheidungen auf höchster Führungsebene getroffen würden. Die Aussicht, Talente unter den beschriebenen Umständen nach Saudi-Arabien zu schicken, bezeichnete er als beängstigend. Für die Betroffenen gehe die Situation mit einem Gefühl der Hilflosigkeit einher.

Mögliche Folgen einer Reiseabsage

In derselben Fragerunde wurde WrestleVotes gefragt, ob WWE-Talente die Reise ablehnen könnten, wenn sie sich damit nicht wohlfühlten. Er erklärte, dass ein Wrestler grundsätzlich entscheiden könne, zu Hause zu bleiben. Nach seiner Darstellung würde die betreffende Person dann allerdings keine Bezahlung für diese Veranstaltung erhalten.

Darüber hinaus äußerte er die Einschätzung, dass sich eine Absage auf die weitere Stellung innerhalb des Unternehmens auswirken könne. Dabei gehe es ihm vor allem um den Ruf, der einem Talent anschließend anhaften könnte, und um eine möglicherweise veränderte Position bei der WWE.

WrestleVotes beschrieb ein mögliches Szenario, in dem ein Wrestler die Reise ablehne und den Verantwortlichen überlasse, einen Ersatz zu finden. Wer sich dafür entscheide, die Show zu Hause anzusehen, müsse seiner Einschätzung nach damit rechnen, bei der Rückkehr nicht mehr dieselbe Position innerhalb von WWE einzunehmen.

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US-Außenministerium ordnet Ausreise bestimmter Mitarbeiter an

Erst kürzlich veröffentlichte die US-Mission in Saudi-Arabien einen Sicherheitshinweis zur Ausreise von Regierungsmitarbeitern. Demnach ordnete das US-Außenministerium an, dass nicht für Notfallaufgaben benötigte US-Regierungsbeschäftigte und Familienangehörige von Regierungsmitarbeitern das Land bis zum 23. Oktober verlassen müssen.

Die US-Mission nannte Sicherheitsrisiken durch Angriffe der vom Iran unterstützten Huthi auf zivile Flughäfen und weitere wichtige Infrastruktur als Grund. Sie verwies auf zivile Opfer und erhebliche Reisebehinderungen. Zudem benötigen US-Regierungsmitarbeiter im Land eine besondere Genehmigung, um saudi-arabische Flughäfen nutzen zu dürfen.

Weitere Sportveranstaltungen bleiben Teil der Planungen

Crown Jewel ist Teil des jährlichen Riyadh-Season-Programms. Wie F4W/WON berichtete, wurden einzelne Veranstaltungen abgesagt oder verschoben. Der für Samstag, den 31. Oktober vorgesehene Boxkampf zwischen Canelo Alvarez und Christian Mbilli soll hingegen stattfinden. Alvarez ist bereits in Saudi-Arabien eingetroffen.

Die ebenfalls zu TKO gehörende UFC hat am vergangenen Wochenende eine Show in Abu Dhabi veranstaltet. Weitere Veranstaltungen sind für November in Katar und für Dezember in Saudi-Arabien geplant.

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