Was hinter Nigel McGuinness Wembley-Auftritt wirklich steckte – Dynamite vor dem Neustart nach All In London

Nigel McGuinness streckt ein Dokument in die Höhe
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AEW All In London wirkt auch wenige Tage nach der Großveranstaltung weiter nach. Während zu einem der emotionalsten Matches des Abends neue Hintergründe bekannt geworden sind, richtet sich der Blick bereits auf die erste Dynamite Ausgabe nach dem Wembley-Spektakel.

AEW machte Nigel McGuinness’ echte Verletzung zum Teil der Storyline

Nigel McGuinness kämpfte sich während des Continental Challenge Cups tatsächlich mit einer realen Fußverletzung bis ins Finale bei AEW All In London. Bryan Alvarez bestätigte im Wrestling Observer Radio nun, dass McGuinness sich während des Turniers legitim verletzt hatte und AEW die gesundheitlichen Probleme anschließend bewusst in die laufende Storyline integrierte.

Nach Einschätzung von Alvarez könnte sich McGuinness die Verletzung bereits in seinem Erstrundenmatch gegen Katsuyori Shibata zugezogen haben, als er einen Penalty Kick seines Gegners abwehrte. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Situation zunächst noch als Teil des Matches wahrgenommen.

McGuinness setzte das Turnier dennoch fort und bezwang anschließend Hechicero sowie Kyle O’Reilly. Dabei wurde sein angeschlagener Fuß zunehmend zu einem zentralen Bestandteil seiner Matches. Besonders bemerkenswert ist, dass Alvarez und Dave Meltzer während des Turnierverlaufs zunächst selbst davon ausgegangen waren, dass die Verletzung lediglich Teil der Darstellung sei.

Inzwischen steht fest, dass AEW eine reale körperliche Beeinträchtigung nutzte, um die Geschichte rund um McGuinness’ Weg nach Wembley aufzubauen. Eine genaue Diagnose oder ein konkreter Zeitraum für seine vollständige Genesung sind weiterhin nicht bekannt.

Die Verletzung hatte offenbar auch Auswirkungen auf andere Planungen. McGuinness sollte ursprünglich bei ROH Death Before Dishonor gegen Lee Moriarty um die Pure Championship antreten. Für das Match war zudem vorgesehen, dass McGuinness bei einer Niederlage künftig nicht mehr für Ring of Honor wrestlen dürfte. Die Begegnung wurde jedoch geändert und Katsuyori Shibata übernahm seinen Platz. AEW wollte McGuinness damit offenbar zusätzliche Belastung ersparen und gleichzeitig ermöglichen, seinen Continental-Challenge-Cup-Lauf fortzusetzen.

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Jon Moxley nutzte den angeschlagenen Fuß im Wembley-Finale

Im Finale bei All In wurde die echte Verletzung schließlich vollständig in die Matchgeschichte eingebaut. Jon Moxley konzentrierte seine Offensive früh auf McGuinness’ Fuß, entfernte dessen Tape und attackierte den angeschlagenen Bereich wiederholt. Nach etwas mehr als 17 Minuten setzte Moxley schließlich einen Ankle Lock an, dem McGuinness trotz seiner Bemühungen, die Seile zu erreichen, nicht mehr entkommen konnte. Der Engländer musste aufgeben und verpasste damit sowohl den Turniersieg als auch die AEW Continental Championship.

Nach dem Match saß McGuinness bei späteren Begegnungen der Veranstaltung wieder am Kommentatorenpult und wurde dabei aufgrund seines Zustands in einem Rollstuhl gezeigt. Hinweise auf ein mögliches Karriereende gibt es dennoch nicht.

In einem von AEW veröffentlichten Backstage-Video äußerte sich McGuinness vielmehr emotional über seinen Auftritt im Wembley-Stadion. Vor dem Match habe er befürchtet, dass ihn eine Niederlage möglicherweise dauerhaft verfolgen könnte. Stattdessen habe ihm der Abend dabei geholfen, seine eigene Angst vor dem Scheitern zu überwinden.

McGuinness erinnerte daran, vor Jahrzehnten selbst als Fan im Publikum gesessen zu haben und nun einen seiner größten persönlichen Wrestling-Träume verwirklicht zu haben. Gleichzeitig machte er deutlich, dass seine aktive Karriere nicht zwangsläufig beendet sei. Er werde an einem anderen Tag weiterkämpfen, wolle sich zunächst aber wieder auf seine Arbeit am Kommentatorenpult konzentrieren.

AEW Dynamite startet mit Titelmatch in die Zeit nach All In

Bereits am Mittwoch, dem 2. September 2026, folgt im Credit Union of Texas Event Center in Allen, Texas die erste Ausgabe von AEW Dynamite nach All In London. Bislang wurden für die Show ein Titelmatch sowie eine Championship Celebration bestätigt.

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Swerve Strickland wird gemeinsam mit Kofi Kingston und Austin Creed die AEW World Trios Championship gegen The Rascalz verteidigen. Dezmond Xavier, Myron Reed und Zachary Wentz erhalten damit unmittelbar nach All In eine Titelchance. Für Kofi und Creed ist die Begegnung besonders bemerkenswert, da sie erst am vergangenen Sonntag überraschend bei AEW debütierten und bereits bei ihrem ersten Match gemeinsam mit Swerve Strickland die Trios Championship gewannen.

Mercedes Moné feiert ihren Titelgewinn

Ebenfalls angekündigt ist eine Championship Celebration für Mercedes Moné. Bei All In setzte sie sich gegen Willow Nightingale durch und gewann erstmals die AEW Women’s World Championship. In Allen wird sie sich nun erstmals bei Dynamite als neue World Championesse präsentieren.

Noch offen ist, wer sich als nächste Herausforderin positionieren könnte. Bei All In wurde während des Titelmatches unter anderem Thekla in der Royal Box gezeigt, wodurch bereits Spekulationen über eine mögliche zukünftige Auseinandersetzung entstanden sind. AEW hat eine entsprechende Konfrontation für Dynamite bislang jedoch nicht angekündigt.

Alle angekündigten Matches in der Übersicht

AEW World Trios Championship
Trios Match
Swerve Strickland, Kofi Kingston & Austin Creed (c) vs. The Rascalz: Dezmond Xavier, Myron Reed & Zachary Wentz

Championship Celebration
AEW Women’s World Championesse Mercedes Moné feiert ihren Titelgewinn

AEW Dynamite in voller Länge und mit deutschem Kommentar

Hier gibt es AEW Dynamite aus der Vorwoche in voller Länge und mit deutschem Kommentar:

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