Seth Rollins hat einen bislang unbekannten Hintergrund zu Becky Lynchs jüngster Ringpause geschildert. Sein Auftritt bei „The Rich Eisen Show“ wurde dabei auch zu einem persönlichen Gespräch über die Sorgen, die ihn als Ehemann begleiten.
Becky Lynch musste wegen einer Wirbelfraktur pausieren
Im Interview vom 9. Oktober erklärte Rollins, dass Lynch zuletzt eine Verletzung an einem ihrer Wirbel auskurieren musste. Nach seiner Darstellung konnte sie deshalb ungefähr sechs Wochen lang keine Matches bestreiten. Die konkrete Verletzung war zuvor offenbar nicht öffentlich erläutert worden, was Rollins während seiner Antwort selbst bemerkte.
„Sie kommt gerade von einer Verletzung zurück. Ich weiß eigentlich gar nicht, ob ich das erzählen darf. Das wurde nicht wirklich öffentlich gemacht“, erklärte er. Anschließend verwendete Rollins zunächst die Formulierung, Lynch habe sich den Rücken gebrochen, bevor er seine Aussage genauer beschrieb.
„Sie hatte eine kleine Fraktur an einem ihrer Wirbel. Deshalb fiel sie aus. Sie konnte ungefähr sechs Wochen lang nicht wrestlen.“ Welcher Wirbel betroffen war, wann die Verletzung entstand und wie sie behandelt wurde, führte Rollins nicht aus. Seine Schilderung liefert damit einen konkreten neuen Hintergrund zu Lynchs Pause.
Das Match gegen Liv Morgan war ihre Rückkehr in den Ring
Rollins ordnete auch Lynchs Auftritt bei Raw am 5. Oktober ein. Das Match gegen Liv Morgan sei ihr erster Kampf nach der Verletzung gewesen. „Sie hat das gerade hinter sich. Am vergangenen Montag hatte sie bei Raw gegen Liv Morgan ihr erstes Match zurück, und jetzt ist sie wieder mitten im Geschehen“, erklärte er.
Bei dieser Begegnung sollte ursprünglich die nächste Herausforderin auf Stephanie Vaquers Women’s World Championship ermittelt werden. Nachdem die Championesse sowohl Lynch als auch Morgan angegriffen hatte, endete das Match als No Contest. Anschließend wurde das Triple Threat Match zwischen Vaquer, Morgan und Lynch für Money in the Bank angesetzt.
Die von Rollins genannten sechs Wochen dürfen dabei nicht mit Lynchs gesamter Zeit ohne Match gleichgesetzt werden. Fightful beschreibt den Auftritt gegen Morgan als ihren ersten Kampf seit rund vier Monaten. Rollins erklärte jedoch nicht, welchen genauen Abschnitt dieser Zeit die Verletzung betraf oder ob weitere Gründe für den Abstand zwischen ihren Matches eine Rolle spielten.
Warum Rollins bei einem Ladder Match noch nervöser wäre
Ausgangspunkt seiner Äußerungen war die Frage, wie er die Matches seiner Frau als Zuschauer erlebt. Rollins beschrieb sich grundsätzlich als ruhig, räumte aber ein, dass eine gewisse Anspannung immer dazugehöre. Schließlich wolle er nicht mitansehen, wie sie sich verletzt.
Vor Money in the Bank sei er deshalb erleichtert gewesen, dass Lynch für das Titelmatch und nicht für eines der beiden Ladder Matches vorgesehen war. „Zum Glück ist sie nicht in diesen Ladder Matches. Da wäre ich völlig angespannt“, erklärte Rollins. Auch das Triple Threat Match werde körperlich hart, doch die möglichen Stürze von Leitern bereiteten ihm noch größere Sorgen.
„Es wird körperlich. Es wird ein Kampf. Aber man fällt nicht aus zehn Fuß Höhe von einer Leiter durch eine andere“, beschrieb er seine Überlegungen.
Die Sorge um ihren Rücken bleibt
Trotz ihres bereits absolvierten Matches war die Verletzung für Rollins gedanklich noch nicht abgeschlossen. „Ich mache mir wegen ihres Rückens immer noch ein wenig Sorgen, aber es scheint alles in Ordnung zu sein“, erklärte er.
Für das Wochenende kündigte Rollins an, selbst nach New Orleans zu reisen. Dort wollte er einen bereits beworbenen Fantermin wahrnehmen und anschließend seine Frau unterstützen. Ihr Titelmatch werde er backstage vor einem Bildschirm verfolgen. Seine Hoffnung für Lynchs Auftritt formulierte er dennoch klar: Sie solle möglichst mit dem Titel nach Hause kommen.
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