Ric Flair hatte in seiner langen Karriere auch abseits des Rings viel erlebt. Im NewsNation-Format „BIFF“ mit Biff Poggi gab er Einblicke in geschäftliche Konflikte und die Pläne, sein bewegtes Leben zu verfilmen.
Ric Flair erhob Vorwürfe gegen seinen aktuellen Agenten
Als Poggi nach den Personen fragte, die seine Verträge betreut hatten, wurde Flair besonders deutlich. Der frühere World Champion erklärte, dass er mit mehreren Agenten schlechte Erfahrungen gemacht habe.
Dabei erhob er auch einen konkreten Vorwurf gegen einen seiner aktuellen Vertreter: Dieser schulde ihm 1,25 Millionen US-Dollar. Auf die Nachfrage, ob solche finanziellen Schwierigkeiten der Vergangenheit angehörten, stellte er klar, dass er zum Zeitpunkt des Interviews selbst mit einer solchen Situation konfrontiert sei.
Flair erinnerte sich an seine lebensbedrohliche Erkrankung 2017
Im weiteren Gespräch verband Flair seine Vorwürfe mit der schweren gesundheitlichen Krise, die er 2017 durchlebt hatte. Nach seiner Schilderung hatte er damals 31 Tage auf der Intensivstation gelegen. Seine Überlebenschance habe lediglich fünf Prozent betragen.
Während er um sein Leben gekämpft habe, hätten Menschen aus seinem Umfeld versucht, sich an seinem Besitz zu bereichern. Ein damaliger Agent habe ihm nach seiner Darstellung 150.000 Dollar gestohlen.
Flair vermutete, dass die betreffenden Personen mit seinem Tod gerechnet hätten. Nach seiner Erklärung hätten sie befürchtet, anschließend wegen der testamentarischen Regelungen keinen Zugriff mehr auf bestimmte Vermögenswerte zu erhalten.
Auch die Rechte an seiner Person seien betroffen gewesen
Flair berichtete außerdem von einem angeblichen Versuch, während seiner Erkrankung die Kontrolle über seine geistigen Eigentumsrechte zu übernehmen. Beteiligte hätten seine damalige Lebensgefährtin Wendy Barlow dazu bewegen wollen, entsprechende Rechte zu übertragen. Barlow war über viele Jahre mit Flair liiert und stand ihm während seiner schweren gesundheitlichen Krise zur Seite.
Flair äußerte neue Hoffnung auf den Film von Seven Bucks Productions
Neben diesen belastenden Erfahrungen sprach Flair über ein Vorhaben, mit dem er positive Erwartungen verband. Die geplante Verfilmung seiner Lebensgeschichte sei weiterhin ein Thema. Als Beteiligte nannte er Seven Bucks Productions und Dwayne „The Rock“ Johnson. Er hofft, innerhalb der folgenden Wochen mehr über den weiteren Verlauf zu erfahren.
Das Projekt war bereits am 21. Februar 2024 öffentlich vorgestellt worden. Seven Bucks hatte damals die Entwicklung eines Films über Flair bestätigt. Als Produzenten waren Johnson, Dany Garcia und Hiram Garcia sowie Kevin Misher von Misher Films genannt worden.
Die Beteiligten hatten zuvor bereits bei „Fighting with My Family“ zusammengearbeitet, dem Film über Saraya und ihre Wrestlingfamilie. Johnson hatte das Flair-Projekt bei seiner Ankündigung als persönliche Angelegenheit beschrieben und auf seine langjährige Bewunderung für den „Nature Boy“ verwiesen.
Chris Hemsworth war Flairs Wunschbesetzung
Auch die Hauptrolle war nach Flairs Angaben zum Zeitpunkt des Gesprächs noch nicht endgültig vergeben. Zwar seien bereits mehrere Schauspieler angesprochen worden, eine feste Entscheidung nannte er jedoch nicht. Seinen eigenen Favoriten beschrieb er zunächst als den Hauptdarsteller aus „Extraction“. Auf Nachfrage bestätigte er, Chris Hemsworth zu meinen.
Welche Funktion Flair bei der Umsetzung genau übernehmen könnte, wusste er eigenen Aussagen zufolge ebenfalls noch nicht. Deutlich konkreter äußerte er sich hingegen zu seinen finanziellen Erwartungen. Sollte der Film entstehen, rechne er mit beträchtlichen Einnahmen. Ob und wann es dazu kommen würde, blieb vorerst offen.
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