Rhea Ripley zeigt deutliche Fortschritte: IYO SKY hatte schon vor ihrer Verletzung Sorgen

IYO SKY blickt Rhea Ripley in einem Backstage-Bereich skeptisch an, während Ripley ihr mit einem auffälligen Lächeln gegenübersteht

Rhea Ripley sorgt während ihrer verletzungsbedingten WWE-Pause weiterhin für großes Interesse. Neue Aufnahmen aus ihrem Reha-Prozess vermitteln auf den ersten Blick einen deutlich besseren Eindruck als noch vor wenigen Wochen, doch die frühere Women’s World Championesse selbst warnt davor, daraus bereits zu viel abzuleiten.

Rhea Ripley läuft wieder ohne große Knieorthese

Ein am 23. September veröffentlichtes Video zeigt Ripley bei einer Veranstaltung in Tampa, Florida deutlich beweglicher als zuletzt. Besonders auffällig ist, dass sie dabei ohne die große Knieorthese zu sehen ist, die sie nach ihrer Meniskusoperation im August getragen hatte. Ripley bewegt sich in den Aufnahmen vergleichsweise zügig und entfernt sich unter anderem von einem Wrestling-Ring. Entsprechend dauerte es nicht lange, bis unter Fans Spekulationen über eine möglicherweise schnellere WWE-Rückkehr aufkamen.

Die Australierin bemerkte diese Reaktionen jedoch selbst und stellte unmittelbar klar, dass zwischen normalem Gehen und einer Rückkehr in den Ring ein erheblicher Unterschied liege. „Laufen und wrestlen sind zwei ganz verschiedene Dinge“, erklärte Ripley und ergänzte, dass sie erst in der vergangenen Woche wieder gelernt habe zu laufen. Die Fans sollten sich deshalb noch nicht zu sehr freuen und weiterhin Geduld mit ihr haben.

Damit liefert Ripley zugleich das bislang deutlichste eigene Update zu ihrem aktuellen Stand. Die sichtbaren Fortschritte sind zwar ein positives Zeichen, lassen aber noch keine Rückschlüsse darauf zu, wann sie wieder für ein WWE-Match freigegeben werden könnte.

Comeback-Spekulationen werden bewusst gebremst

Gerade in den vergangenen Tagen hatten Bilder und kurze Videos ohne die zuvor auffällige Orthese den Eindruck vermittelt, Ripley könne bereits wesentlich weiter in ihrer Rehabilitation sein. Ihre eigene Aussage setzt diese Bilder nun in einen realistischeren Zusammenhang. Dass Ripley wieder normal gehen kann, ist ein wichtiger Schritt. Wrestling stellt jedoch erheblich höhere Anforderungen an Knie und Muskulatur, insbesondere bei Richtungswechseln, Sprüngen, Landungen und der Belastung während längerer Matches.

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Zuletzt wurde berichtet, dass man im Unternehmen hoffe, Ripley im Dezember beim WWE-Wochenende in ihrer australischen Heimat dabeihaben zu können. Ob sie dort tatsächlich wrestlen könnte, war allerdings schon damals ausdrücklich offen. Auch ein möglicher Zeitraum rund um den Royal Rumble 2027 wurde zuletzt als Hoffnung genannt, nicht jedoch als festgelegtes Comeback-Datum.

Ripleys aktuelle Worte sprechen daher eher dafür, dass sich an dieser vorsichtigen Haltung bislang nichts geändert hat. Ihr Zustand verbessert sich sichtbar, doch die eigentliche Rückkehr in den Ring bleibt weiterhin von ihrem weiteren Heilungsverlauf abhängig.

IYO SKY machte sich bereits vor der Verletzung Sorgen

Parallel zu Ripleys eigenem Update hat sich nun auch IYO SKY zu ihrer früheren Partnerin geäußert. Im Gespräch mit „The Masked Man Show“ erklärte SKY, dass sie und Ripley während der aktuellen Pause nicht besonders viel miteinander telefonieren oder schreiben würden. Dennoch könne sie gut nachvollziehen, warum Ripley jetzt Zeit benötige, um sich vollständig zu erholen. SKY machte dabei deutlich, dass sie sich bereits vor der Verletzung Gedanken über Ripleys Belastung gemacht habe.

Während ihrer gemeinsamen Zeit hat Ripley einen extrem vollen Kalender gehabt. Neben regelmäßigen WWE-Shows und Main Events kamen Championship Matches, internationale Reisen und zahlreiche Medientermine hinzu. SKY erinnerte sich daran, mehrfach gedacht zu haben, dass Ripley möglicherweise zu viel arbeite.

Entsprechend traurig sei sie zwar über die Verletzung, gleichzeitig sehe sie in der erzwungenen Pause auch die Möglichkeit, dass Ripley ihrem Körper die notwendige Erholung geben könne. Nach SKYs Einschätzung werde ihre frühere Partnerin erst dann zurückkehren, wenn sie wieder wirklich bereit sei und sich körperlich stärker fühle.

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Ripleys Belastung war bereits länger ein Thema

Die Aussagen von SKY passen zu dem Bild, das Ripley selbst zuletzt von ihrem körperlichen Zustand gezeichnet hatte. Die Australierin sprach bereits vor ihrer Operation offen darüber, dass fast 14 Jahre Wrestling deutliche Spuren hinterlassen hätten. Knie, Hüfte und Rücken seien über die Jahre immer wieder stark belastet worden. Gerade deshalb dürfte WWE bei ihrer Rückkehr besonders vorsichtig vorgehen.

Ripley gehört seit Jahren zu den prominentesten Wrestlerinnen des Unternehmens und wurde regelmäßig in großen Matches sowie bei internationalen Premium Live Events eingesetzt. Ein zu frühes Comeback würde entsprechend wenig Sinn ergeben, wenn dadurch ein erneuter Ausfall riskiert würde.