Paul Heymans Lesnar-Aussage sorgt für interne Reaktionen – Hintergründe zu Gables Sieg über CM Punk

Brock Lesnar und Paul Heyman im Ring

Paul Heymans Aussagen über Brock Lesnar und Chad Gables Sieg gegen CM Punk beschäftigen die aktuelle WWE-Berichterstattung. Neue Berichte liefern Einblicke in die internen Reaktionen auf das Interview und die Überlegungen hinter dem Houseshow-Ergebnis.

WWE-Quellen ordneten Heymans Lesnar-Aussage als Werbung ein

Paul Heymans Einschätzung zu Brock Lesnars früherer UFC-Karriere wurde innerhalb der WWE offenbar vor allem als Werbung für seinen langjährigen Schützling verstanden. Nach einem Bericht von Fightful Select äußerten sich mehrere Personen aus dem Unternehmen zu den Interviewaussagen. Eine Quelle beschrieb Heyman dabei als jemanden, der sich im „Promoter-Modus“ befinde.

Auslöser war Heymans Gespräch mit Graham Bensinger. Darin erklärte er, Lesnar wäre ohne seine Divertikulitis-Erkrankung auch heute noch UFC Heavyweight Champion. Selbst im Alter von 49 Jahren könne ihm unter diesen Voraussetzungen kein Gegner das Wasser reichen.

Wie Fightful Select berichtete, betrachteten die befragten Personen diese Äußerungen als Teil von Heymans Werbung für Lesnar. Sie verstanden sie demnach weniger als eine realistische Einschätzung seiner heutigen Chancen gegen die aktuellen Schwergewichtskämpfer der UFC.

Heyman sah die Erkrankung als entscheidendes Hindernis

Im Interview bezeichnete Heyman Lesnar als den aus seiner Sicht größten Athleten der Welt. Dass dessen Fähigkeiten nicht entsprechend gewürdigt würden, führte er auf zwei Gründe zurück: die vorgefassten Vorstellungen über professionelle Wrestler und die gesundheitlichen Probleme, die Lesnar während seiner MMA-Laufbahn beeinträchtigten.

Heyman erklärte, die Divertikulitis habe Lesnar um weitere große sportliche Erfolge gebracht. Ohne diese Erkrankung wäre Lesnar seiner Überzeugung nach in der UFC unbesiegt geblieben. Er ging sogar so weit, zu behaupten, dass kein Gegner die erste Runde gegen einen gesunden Lesnar überstehen würde.

Siehe auch  WrestleMania 43: Neues zum geplanten Match zwischen Roman Reigns und Oba Femi – Ric Flair kündigt Eingriff an

„Er wäre heute mit 49 noch Champion“, erklärte Heyman gegenüber Bensinger. Lesnar gewann während seiner MMA-Karriere die UFC Heavyweight Championship und hielt den Titel bis zu seiner Niederlage gegen Cain Velasquez im Oktober 2010.

Warum WWE Chad Gable gegen CM Punk gewinnen ließ

Ein weiterer Bericht von Fightful Select befasst sich mit Chad Gables Sieg über CM Punk bei der Houseshow am 29. Oktober in Youngstown, Ohio. Demnach gehörte das Ergebnis zu den Bemühungen von WWE, mit den nicht im Fernsehen übertragenen Veranstaltungen auch über die jeweilige Halle hinaus Aufmerksamkeit zu erreichen.

Das Unternehmen wolle bei diesen Shows Momente schaffen, die anschließend in den sozialen Medien verbreitet werden und zusätzliche Zuschauer zum Besuch einer Veranstaltung bewegen. Fightful nennt sowohl Gables Sieg gegen Punk als auch die jüngsten Matches mit Halloween-Thema als Beispiele für diese Vorgehensweise.

Gable und Punk trafen im Covelli Centre während der „Road to Survivor Series: WarGames“-Tour aufeinander. Die Intercontinental Championship stand bei ihrem Singles Match  nicht auf dem Spiel. Gable besiegte Punk ohne Eingriff von außen.

In der Schlussphase wechselten sich beide mit mehreren Pinversuchen ab, ehe Gable seinen Gegner entscheidend auf den Schultern halten konnte. Nach dem Match schüttelte Punk ihm die Hand und hob seinen Arm. Aufnahmen des Matches und seines Endes wurden anschließend online veröffentlicht.

Auch Halloween Matches gehörten zur Houseshow-Strategie

Das Programm in Youngstown enthielt neben Gables Match auch zwei Begegnungen mit Halloween-Bezug. Michin und B-FAB verteidigten ihre WWE Women’s Tag Team Championship in einem Halloween Costume Match gegen Alexa Bliss und Tatum Paxley. Außerdem besiegte Danhausen Kit Wilson in einem Trick or Treat Street Fight.

Siehe auch  Zwischen Storyline und echter Verletzung: Dijak spricht über Fanverantwortung

Nach Darstellung von Fightful sollten solche besonderen Programmpunkte ebenso wie das Ergebnis zwischen Gable und Punk dazu beitragen, Interesse an den Live-Veranstaltungen zu wecken. Der Bericht führt sie ausdrücklich als Beispiele für den Versuch an, mit Houseshows zusätzliche Aufmerksamkeit und damit auch mehr Besucher zu gewinnen.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*