Omos über strenge Körperpflege und seine besondere Bitte an den Undertaker

Omos und The Undertaker posieren gemeinsam vor einer Holzwand für die Kamera, während Omos lächelnd seinen Arm um die Schulter des Undertakers legt

Omos hat in einem ausführlichen Gespräch zwei sehr unterschiedliche Seiten von sich gezeigt. Im „Unlikely“ Podcast mit Adrian Hernandez sprach der WWE-Star einerseits überraschend offen über Körperpflege und Düfte. Andererseits erklärte er, weshalb er den Undertaker ausdrücklich um Erlaubnis bat, bevor er mehrere von dessen bekannten Aktionen in sein eigenes Repertoire aufnahm.

Für Omos beginnt jeder gute Duft mit gründlicher Körperpflege

Beim Thema Parfüm machte Omos deutlich, dass selbst der teuerste Duft eine mangelhafte Körperpflege nicht ausgleichen könne. Seine unmissverständliche Botschaft an Fans lautete deshalb, sich zunächst gründlich zu waschen. Erst danach seien Deodorant, Lotion und ein Duft sinnvoll. Omos benutzt nach eigener Aussage einen afrikanischen Netzschwamm. Diesen ziehe er einem gewöhnlichen Waschlappen oder einem Duschschwamm vor, weil das Material die Haut stärker abreibe und abgestorbene Haut entferne. Er betonte dabei, den gesamten Körper einschließlich der Füße zu reinigen. Nach seiner Darstellung duscht er zweimal am Tag und hält diese Routine konsequent ein.

Anschließend verwendet der 2,21 Meter große Wrestler ein lang anhaltendes Deodorant. Als persönliche Wahl nannte er Mitchum, stellte scherzhaft aber sofort klar, dass es sich dabei um keine bezahlte Werbung handle. Danach trage er reichlich Lotion auf. Produkte mit Vitamin E oder pflegenden Ölen sollen verhindern, dass seine Haut austrocknet. Das Parfüm bilde erst den letzten Schritt dieser Abfolge.

Die humorvolle Schilderung passte zum lockeren Ton des Gesprächs, Omos meinte den Kern seiner Empfehlung jedoch ernst. Ein Duft solle eine bereits saubere und gepflegte Person ergänzen. Wer die vorherigen Schritte auslässt, löst das eigentliche Problem nach seiner Auffassung nicht mit mehr Parfüm.

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Alte Wrestlingregel: Vor der Übernahme eines Moves wird gefragt

Beim Wechsel zum Wrestling erklärte Omos, weshalb einige seiner Aktionen an den Undertaker erinnern. Er sei nach einem traditionellen Verständnis des Geschäfts ausgebildet worden. Dazu gehöre für ihn, einen anderen Wrestler um Erlaubnis zu bitten, bevor man einen eng mit ihm verbundenen Move verwendet.

Omos wandte sich deshalb an den Undertaker, ehe er die Kombination aus Snake Eyes und Big Boot in seine Matches einbaute. Später holte er auch die Zustimmung für die Last Ride ein. Den Move zeigte er nach eigener Erinnerung erstmals im Vorjahr bei einem Auftritt in Japan. Für Omos war die vorherige Absprache keine Formalität, sondern eine Frage des Respekts gegenüber einem der prägendsten WWE-Stars überhaupt.

Besonders kritisch sieht er die Übernahme einer charakteristischen Aktion, solange der betreffende Wrestler noch aktiv ist. Das empfinde er als schlechten Stil. Die Haltung zeigt, dass Omos zwischen einer bewussten Hommage und dem bloßen Kopieren einer Idee unterscheidet. Erst die Zustimmung des ursprünglichen Nutzers macht für ihn den entscheidenden Unterschied.

Der Undertaker gab Omos seine Zustimmung

Der Undertaker erlaubte Omos nach dessen Darstellung sowohl Snake Eyes und Big Boot als auch die Last Ride. Damit erhielt der heutige WWE-Star die Möglichkeit, die Aktionen in seinem eigenen Stil einzusetzen. Omos präsentierte dies nicht als Übernahme der gesamten Figur, sondern als einzelne Elemente, die zu seiner Größe und Kraft passen.

Die Verbindung wirkt auch deshalb naheliegend, weil beide Wrestler mit ihrer außergewöhnlichen Erscheinung arbeiten. Dennoch unterstrich Omos, dass körperliche Voraussetzungen allein keinen Anspruch auf die bekannten Moves eines anderen begründen. Die persönliche Anfrage war für ihn Teil der Verantwortung, die Geschichte der jeweiligen Aktion zu achten.

Auch die Reihenfolge seiner Anfragen ist dabei aufschlussreich. Omos setzte nicht automatisch alle Undertaker-Aktionen auf einmal ein, sondern holte die Zustimmung jeweils ein, als ein weiterer Move für seine eigene Darstellung relevant wurde. Auf diese Weise blieb die Absprache für ihn an eine konkrete Nutzung gebunden.

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