Nach langer WWE-Pause: Drew McIntyre möchte wieder in den Ring

Drew McIntyre steht zufrieden auf dem Apron

Drew McIntyre ist seit WrestleMania 42 nicht mehr regelmäßig im WWE-TV zu sehen. Während seiner ungewöhnlich langen Pause verlagerte sich sein Fokus zeitweise auf mehrere Projekte außerhalb des Rings. Inzwischen gibt es jedoch neue Hinweise darauf, wie es dem früheren WWE Champion körperlich geht und wie er selbst auf seine derzeitige Situation blickt.

Drew McIntyre vermisst das Wrestling inzwischen deutlich

Erst vor wenigen Tagen traf Sean Ross Sapp von Fightful Select McIntyre bei einer Veranstaltung von Pro Wrestling Symphony in Nashville. Dabei sprach der Schotte offen darüber, dass er das Wrestling inzwischen vermisse und sich nicht daran gewöhnt habe, über einen derart langen Zeitraum nicht regelmäßig im Ring zu stehen. Besonders gerne wäre er nach eigener Aussage bei WWEs jüngster Südamerika-Tour dabei gewesen. Die Veranstaltungsreihe führte das Unternehmen unter anderem nach Ecuador, Kolumbien, Argentinien und Chile.

Ein konkretes Rückkehrdatum nannte McIntyre allerdings nicht. Auch Sapp konnte keinen Zeitplan dafür nennen, wann dessen Musik wieder bei Raw oder SmackDown erklingen könnte. Damit bleibt die entscheidende Frage weiterhin unbeantwortet. Körperlich scheint McIntyre einer Rückkehr inzwischen deutlich näher zu sein, wann WWE ihn tatsächlich wieder zurückbringen möchte, ist dagegen weiterhin offen.

McIntyre trainiert bereits wieder im Wrestling-Ring

Offensichtlich hielt sich der 41-Jährige während seiner Pause nicht nur im Fitnessstudio fit. Laut Sapp trainiert McIntyre inzwischen wieder aktiv im Wrestling-Ring und präsentierte sich bei ihrem Treffen in ausgezeichneter körperlicher Verfassung. Ein Schwerpunkt seiner aktuellen Arbeit liege auf Beweglichkeit und darauf, seinen Gelenken mehr Bewegungsfreiheit zu verschaffen.

Das deckt sich mit Aussagen, die McIntyre im Frühjahr im Gespräch mit Chris Van Vliet gemacht hatte. Damals erklärte er, dass er sich deutlich intensiver mit den Themen Mobilität, Regeneration und Ernährung beschäftigen wolle. Insbesondere habe sich seine Hüftbeweglichkeit dadurch erheblich verbessert. McIntyre hatte sogar gesagt, dass er sich körperlich in einigen Bereichen besser fühle als mit 30 Jahren. Seine derzeitige Trainingsphase scheint diese Arbeit konsequent fortzusetzen.

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Mehrere Filmprojekte hielten Drew McIntyre von WWE fern

Der Hauptgrund für McIntyres längere Abwesenheit waren zuletzt verschiedene Verpflichtungen außerhalb von WWE. Nach WrestleMania arbeitete er zunächst am neuen „Highlander“-Film, bei dem unter anderem Henry Cavill, Russell Crowe und Dave Bautista beteiligt sind. Anschließend stand McIntyre für „The Last Druid“ vor der Kamera. Russell Crowe bestätigte Anfang August, dass die gemeinsamen Dreharbeiten zu diesem Projekt abgeschlossen wurden.

Hinzu kam ein gemeinsam mit WWE und ReelShort produziertes Kurzformat, an dem neben McIntyre auch Jacob Fatu und Joe Hendry beteiligt waren. Die Dreharbeiten dafür wurden ebenfalls inzwischen beendet. Bereits Ende August wurde berichtet, dass McIntyre nach Abschluss wichtiger Filmverpflichtungen wieder in die Vereinigten Staaten zurückgekehrt sei. Zu diesem Zeitpunkt sollen allerdings noch keine konkreten kreativen Gespräche über seine WWE-Rückkehr geführt worden sein.

Beworbene WWE-Auftritte in Mexiko fanden nicht statt

Zwischenzeitlich gab es sogar Hinweise darauf, dass McIntyre früher zurückkehren könnte. WWE hatte ihn im Juni für die Live Events am 9. September in Guadalajara und am 10. September in Monterrey beworben. Bei beiden Veranstaltungen trat McIntyre letztlich jedoch nicht auf. Wie bei WWE-Live-Event-Werbung üblich, hatte das Unternehmen darauf hingewiesen, dass sich die angekündigte Besetzung jederzeit ändern kann.

Von dieser Mexiko-Tour ist McIntyres aktuelle Aussage über Südamerika allerdings zu unterscheiden. Für die anschließenden Shows in mehreren südamerikanischen Ländern war er ursprünglich nicht offiziell angekündigt. Nach eigener Aussage hätte er dennoch gerne an dieser Tour teilgenommen, weil ihm solche internationalen Veranstaltungen besonders viel Freude bereiten.