Chelsea Green und Matt Cardona sprechen in Interviews oft über ihre Wrestling-Karrieren. In einem gemeinsamen Gespräch ging es nun stärker darum, wie sie als Paar mit dem Geschäft umgehen. Dabei kamen Fragen zu Erfolg, Geld und Rollen vor der Kamera auf. Green erzählte außerdem eine Geschichte aus ihrer Schulzeit, die selbst ihren Gesprächspartner überraschte.
Beruflicher Erfolg ist für das Paar kein Wettkampf
Im Gespräch mit Chris Distefano wurden Green und Cardona gefragt, ob zwei Karrieren im selben Geschäft zu Streit führen können, wenn einer mehr verdient oder gerade mehr Aufmerksamkeit erhält. Green wies diese Vorstellung entschieden zurück. Sie kenne zwar Paare, bei denen solche Vergleiche eine Rolle spielten, zwischen ihr und Cardona gebe es aber keinen Konkurrenzkampf um Geld, Größe der jeweiligen Rolle oder öffentliche Anerkennung.
Das bedeutet ihrer Darstellung zufolge nicht, dass der gemeinsame Beruf eine Beziehung automatisch erleichtert. Sie nannte den Alltag als wirkliche Belastung, wenn zwei Menschen ständig zusammen reisen, arbeiten und auch die Zeit außerhalb der Shows miteinander verbringen. Dann ließen sich berufliche und private Momente kaum voneinander trennen.
Vor dem Hintergrund ihrer derzeitigen WWE-Laufbahnen ist dieser Unterschied besonders interessant. Während Cardona nach Jahren außerhalb der Promotion zurückgekehrt ist, hat sich Green in ihrer eigenen Rolle etabliert. Green beschrieb die beruflichen Chancen beider ausdrücklich als etwas, das sie nicht gegeneinander aufrechnen.
Bei Filmrollen und Wrestling-Storylines gelten andere Grenzen
Eine weitere Frage betraf Küsse mit anderen Personen vor der Kamera. Cardona reagierte zunächst ablehnend auf die Vorstellung, dass einer von beiden so etwas in einer Wrestling-Storyline tun sollte. Green hielt ihm entgegen, dass sie kürzlich für einen Film selbst eine entsprechende Szene gedreht habe. Cardona räumte ein, dass er darüber nicht glücklich gewesen sei.
Anschließend unterschied Green zwischen einer Filmrolle und einer möglichen Storyline bei WWE. Sie betonte, dass es für solche Szenen Grenzen gebe. Zugleich wollte sie Cardona eine außergewöhnlich große Chance nicht allein wegen eines Kusses versperren. Wenn eine solche Szene Bestandteil eines wichtigen WrestleMania-Moments für ihn wäre, würde sie das nach eigener Darstellung akzeptieren. Sie müsse sich die Szene allerdings nicht ansehen.
Green erinnert sich an einen Vorfall während der Schulzeit
Abseits von ihrer Ehe schilderte Green eine Episode aus jüngeren Jahren. Nach eigener Aussage wurde sie einmal während des Englischunterrichts festgenommen. Auf Nachfrage erklärte sie, sie habe zuvor einen bedrohlich formulierten Zettel in einem Büro hinterlassen. Was genau daraufstand, wollte sie im Gespräch jedoch nicht wiederholen. Auch die Person, an die sich die Nachricht richtete, benannte sie nicht.
Green berichtete außerdem, dass sie infolge des Vorfalls eine sogenannte „Peace Bond“ erhalten habe. Sie erklärte den Begriff im Gespräch als eine Art Kontakt- oder Annäherungsbeschränkung, die ihrer Darstellung zufolge nicht dauerhaft in ihrem Register vermerkt war und mit Erreichen des 18. Lebensjahres endete. Damit gab sie ihre eigene Erinnerung und Erklärung wieder.
Die Geschichte wurde im Gespräch humorvoll erzählt, lässt aber mehrere Fragen bewusst offen. Weder der genaue Wortlaut der Nachricht noch der rechtliche Ablauf lassen sich aus Greens knappen Angaben rekonstruieren. Deshalb wäre es falsch, über das Motiv, eine konkrete Gefährdung oder spätere Folgen zu spekulieren.
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