Kairi Sane: Neues Trainingsvideo und eine Antwort auf die offene All Out-Frage

Kairi Sane mit Regenschirm

Kairi Sane lässt ihre Fans weiterhin offen, wo der nächste Abschnitt ihrer Wrestling-Karriere beginnt. Während sie sich selbst mit neuen Aufnahmen meldet, hat Sean Ross Sapp eine bislang ungeklärte Frage zu einem möglichen AEW-Auftritt beantwortet.

Kairi Sane zeigt ihre Vorbereitung im Trainingsvideo

Die ehemalige WWE-Wrestlerin hat auf Instagram ein Video veröffentlicht, das Einblicke in ihr Training gibt. Zu sehen sind sowohl Übungen außerhalb des Rings als auch klassische Wrestling-Abläufe. Kairi absolviert unter anderem Boxübungen und Konditionstraining.

Anschließend wechseln die Aufnahmen zu Sprüngen, Dropkicks und Fallübungen im Ring. Mit dem Video dokumentiert sie ihre Vorbereitung auf weitere Auftritte. Eine Ankündigung, bei welcher Promotion sie künftig antreten wird, ist damit jedoch nicht verbunden. Auch ein konkretes Datum für ihr nächstes Match hat sie in diesem Zusammenhang nicht genannt.

Das Ringtraining selbst hat Kairi bereits vor längerer Zeit wieder aufgenommen. Schon im Sommer berichtete sie, während ihrer vertraglichen Wartezeit einen Wrestlingring gemietet zu haben, um weiter an ihren Fähigkeiten arbeiten zu können. Die neuen Aufnahmen geben somit einen weiteren Einblick in diese Vorbereitung.

Sean Ross Sapp konkretisiert die Hürde vor All Out

Parallel dazu gibt es eine genauere Erklärung dafür, weshalb ein Auftritt bei AEW All Out unter den damaligen Umständen kaum möglich gewesen wäre. Fightful Select hatte bereits vor dem Pay-per-View berichtet, dass Kairi noch keinen AEW-Vertrag unterschrieben habe und nicht für die Veranstaltung eingeplant sei. Eine AEW-Quelle hatte einen Einsatz gegenüber Fightful unter den bestehenden Voraussetzungen als rechtlich nahezu unmöglich bezeichnet. Welche konkrete Schwierigkeit damit gemeint war, ging aus dem damaligen Bericht noch nicht hervor.

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In einer späteren Fragerunde wurde Sean Ross Sapp ausdrücklich darauf angesprochen, ob es sich bei diesem Hindernis um ein Visa-Problem gehandelt habe. Der Reporter bestätigte dies und verwies zugleich auf den fortgesetzten Austausch zwischen Kairi und AEW: „Ja, das ist es. Aber es haben Gespräche stattgefunden.“ Damit benannte Sapp den Hintergrund der zuvor nur allgemein beschriebenen rechtlichen Hürde.

Gespräche mit AEW laufen weiter

Kairis ausgebliebener Auftritt bei All Out bedeutet nach Sapps Angaben nicht, dass die Gespräche mit AEW beendet wurden. Er bestätigte im Verlauf der Fragerunde erneut, dass beide Seiten miteinander im Austausch stehen. Zur Frage, ob innerhalb von AEW Optimismus hinsichtlich einer Verpflichtung bestehe, wollte er sich hingegen nicht festlegen. „Ich weiß nicht, ob optimistisch das richtige Wort ist, aber es haben Gespräche stattgefunden“, erklärte Sapp.

Einen unmittelbar bevorstehenden Vertragsabschluss kündigte er damit nicht an. Ebenso gibt es in den vorliegenden Informationen keine Bestätigung dafür, dass die Visa-Frage inzwischen geklärt wurde. Der konkret datierte Vertragsstand aus dem ursprünglichen Fightful-Bericht bezog sich auf Freitag vor All Out: Zu diesem Zeitpunkt war Kairi weder verpflichtet noch für die Show vorgesehen.

Mögliche Vertragsgestaltung bleibt an eine Einigung gebunden

Bereits vor All Out hatte Fightful außerdem berichtet, dass im Fall einer Verpflichtung ein sogenannter Dual Contract erwartet werde. Eine solche Vereinbarung würde es Kairi ermöglichen, neben AEW auch für eine weitere Promotion zu arbeiten. Diese mögliche Vertragsgestaltung war allerdings schon Teil des früheren Berichts und wurde nicht erst nach dem Pay-per-View bekannt.

Nach ihrem Abgang von der WWE hatte Kairi erklärt, dass sie zunächst Abstand benötige, bevor sie sich ernsthaft mit ihrer beruflichen Zukunft beschäftigen könne. Später berichtete sie von zahlreichen Angeboten aus Japan und anderen Ländern. Eine endgültige Entscheidung hatte sie zum Zeitpunkt dieser Aussagen jedoch noch nicht getroffen.