Auch nach seinem Abschied vom aktiven Wrestling bleibt John Cena der Szene eng verbunden. In zwei Gesprächen blickt er auf prägende Momente seiner Karriere zurück und spricht über seine Visionen für die Zukunft der WWE.
John Cena setzt sich weiterhin für WrestleMania in London ein
John Cena hält an seinem Wunsch fest, WrestleMania eines Tages in London zu erleben. Im Podcast „Off Menu“ mit Ed Gamble und James Acaster bekräftigt der frühere WWE Champion, dass sich die britische Hauptstadt die Austragung der größten WWE-Veranstaltung verdient habe.
Bereits bei Money in the Bank 2023 hatte Cena in der Londoner O2 Arena öffentlich dafür geworben. Seine damalige Forderung war somit keine Haltung, die er inzwischen wieder aufgegeben hat. Auch nach seinem Karriereende möchte er die Aufmerksamkeit nutzen, die seine Stimme innerhalb des Wrestlings weiterhin erhält.
„Ich setze mich weiterhin dafür ein, WrestleMania nach London zu bringen. Ich finde, London hat sich das Recht verdient, diese Veranstaltung auszurichten“, erklärt Cena in dem von Fightful aufgegriffenen Gespräch.
Dabei macht er deutlich, dass er keine Entscheidung über den Austragungsort treffen kann. Er versuche lediglich, mit seinem Einfluss für die Idee zu werben und die Begeisterung des Publikums sichtbar zu machen.
Warum Cena London für einen geeigneten Gastgeber hält
Auf die Frage nach seinem Vorstoß bei Money in the Bank beschreibt Cena die Forderung als Ausdruck seiner persönlichen Überzeugung. Er habe sich umgesehen und die Energie, Leidenschaft und Begeisterung der Fans wahrgenommen. Daraus sei für ihn der Wunsch entstanden, WrestleMania nach London zu holen.
Sein Argument beschränkt sich allerdings nicht auf die Stimmung in einer Wrestling-Arena. Cena bezeichnet London als eine seiner Lieblingsstädte und hebt hervor, dass WrestleMania für viele Besucher mit einer Reise verbunden sei. Die britische Hauptstadt bietet ihnen die Möglichkeit, das Wrestling-Wochenende mit kulturellen Erlebnissen und dem Erkunden der Stadt zu verbinden.
Wie weit mögliche Gespräche über eine Austragung inzwischen fortgeschritten sind, weiß Cena nach eigener Aussage nicht. Dennoch kann er sich vorstellen, noch einmal in die O2 Arena zurückzukehren und seine Forderung dort erneut zu äußern.
WrestleMania außerhalb Nordamerikas als möglicher Türöffner
Cena verbindet seine Hoffnungen für London auch mit der Öffnung von WrestleMania für Austragungsorte außerhalb Nordamerikas. Eine solche Veranstaltung würde seiner Meinung nach die Umsetzbarkeit dieses Schrittes demonstrieren.
Dieser Meilenstein ist offiziell für WrestleMania 43 im Jahr 2027 in Riad, Saudi-Arabien, vorgesehen. WrestleMania 42 fand hingegen am 18. und 19. April 2026 im Allegiant Stadium in Las Vegas statt.
Auch die bisher öffentlich bekannten Aussagen aus London müssen zeitlich eingeordnet werden. So teilte das Büro von Bürgermeister Sadiq Khan am 12. Mai 2026 gegenüber POST Wrestling mit, dass allgemeine Gespräche mit der WWE geführt würden. Konkrete Gespräche über WrestleMania 2028 in London habe es zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht gegeben.
Cena hätte nichts gegen eine Weitergabe seiner Einzugsmusik
In einem weiteren Gespräch mit Escorpión Dorado auf dem YouTube-Kanal „PelucheEn ElEstuche“ beschäftigt sich Cena mit einem besonders bekannten Bestandteil seiner eigenen Auftritte: seiner langjährigen Einzugsmusik.
Auf die hypothetische Frage, ob ein jüngerer WWE-Star den Song eines Tages verwenden dürfte, reagiert er ohne erkennbare Vorbehalte. „Ja, klar. Sie steht zur Verfügung. Ich bin im Ruhestand. Sie steht zur Verfügung“, lautet seine Antwort.
Eine besondere Verbindung zu seinem bekanntesten Song
Zuvor hatte Cena darüber gesprochen, wie einprägsam die Musik geworden sei. Er beschrieb sie lachend als einen Song, der im Gedächtnis bleibt. Als sein Gesprächspartner das Stück als Klassiker bezeichnet, nutzt Cena dies für einen Scherz: Dann sei es wohl tatsächlich Zeit für seinen Ruhestand.
Ob es sich dabei um die beste Einzugsmusik in der Geschichte des Wrestlings handele, wollte er hingegen nicht allgemeingültig beantworten. Cena erinnerte zugleich daran, dass er während seiner Karriere verschiedene Themes verwendet habe. Die hier angesprochene Musik habe ihn jedoch am längsten begleitet und den stärksten Eindruck hinterlassen.
Wertschätzung für die mexikanischen Fans
Im Gespräch mit Escorpión Dorado würdigt Cena das mexikanische Publikum außerdem. Wie El Digital berichtet, reagiert er begeistert auf die Frage nach seinen Erfahrungen mit den Fans vor Ort.
Dabei bezieht er auch seinen maskierten Gesprächspartner mit ein. Dessen Auftreten als Luchador verdeutlicht, welchen Stellenwert Wrestling in dieser Fankultur hat und mit welcher Leidenschaft die Menschen dabei sind.
Auch auf seine eigene Karriere blickt Cena mit großer Wertschätzung zurück. Er habe die Zeit im Ring genossen und würde sie grundsätzlich gern fortsetzen, sehe seinem Alter jedoch entsprechende Grenzen gesetzt. Die Freude an seinen früheren Auftritten und die Verbundenheit mit dem Publikum werden für ihn auch nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn bestehen bleiben.
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