Blake Monroe blickte bei „Busted Open“ auf ihre ersten Monate bei SmackDown zurück und sprach über die Herausforderungen dieser Phase. Im Gespräch mit Dave LaGreca und Nic Nemeth ging es außerdem um ihre Auftritte gegen Giulia, die Reaktionen des Publikums und ihre weiteren Ziele bei WWE.
Die Wartezeit stellte Monroes Selbstvertrauen auf die Probe
Monroe erklärte, dass ihr die rund fünf Monate bis zu ihrem ersten offiziellen SmackDown-Match schwergefallen seien. Sie liebt es, vor Publikum aufzutreten und Menschen für sich zu gewinnen. Ohne die Möglichkeit, sich dort zu präsentieren, könne sie genau das jedoch nicht tun.
Dabei war ihr grundsätzlich bewusst, wie wichtig der richtige Zeitpunkt im Wrestling ist. Einige Erfolge ihrer bisherigen Karriere wären ohne mehrere vorausgegangene Fehlschläge gar nicht möglich gewesen. Dies betreffe sowohl größere Entwicklungen als auch kleinere Schritte. Diese Erfahrungen haben ihr geholfen, zunächst auf den passenden Moment zu vertrauen.
Mit zunehmender Dauer sei es allerdings schwieriger geworden, diese Zuversicht aufrechtzuerhalten. Monroe schilderte, dass sie regelmäßig trainiere, ins Fitnessstudio gehe, an ihrem Erscheinungsbild arbeite und konkrete Vorstellungen für ihren Charakter mitbringe. Gleichzeitig wollte sie all diese Vorbereitungen endlich vor Publikum umsetzen.
Die Chancen anderer Wrestlerinnen weckten ihren Ehrgeiz
Während sie auf ihren Einsatz wartete, beobachtete Monroe, welche Möglichkeiten andere Frauen bei der WWE erhielten. Sie war überzeugt, mit deren Leistungen mithalten oder sie sogar übertreffen zu können.
Sie beschrieb den Gedanken, aus vergleichbaren Chancen möglicherweise mehr gemacht zu haben als andere Wrestlerinnen. Dahinter steckten ihr Ehrgeiz und der Wunsch, selbst zu zeigen, was sie leisten kann. Gleichzeitig sei aus diesem Vergleich zeitweise Unsicherheit entstanden.
Monroe räumte ein, dass sie sich eines Tages gefragt habe, weshalb es für sie noch nicht vorangehe. Ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten war zwar vorhanden, trotzdem lösten die ausbleibenden Einsätze Fragen aus. Es habe demzufolge Momente gegeben, in denen sie an sich selbst gezweifelt habe.
Monroe brachte jede Woche neue Vorschläge mit
Bei ihrer Einordnung der Situation verwies Monroe auf die Größe der WWE. Innerhalb des Unternehmens müssten zahlreiche Abläufe, Personen und Storylines miteinander abgestimmt werden. Hinzu kämen unvorhersehbare Entwicklungen wie Verletzungen oder andere Veränderungen, durch die sich bestehende Planungen verschieben könnten.
Ihre eigene Antwort auf die Wartezeit sei gewesen, stets vorbereitet zu sein und regelmäßig Vorschläge einzubringen. Jede Woche sei sie mit der Botschaft gekommen, bereit zu sein. Dazu gehörten verschiedene Ideen, die sie gerne in der Sendung umsetzen wollte.
Dieses Vorgehen setzte sie nach eigener Darstellung fort, bis schließlich einer ihrer Vorschläge aufgegriffen wurde. Inzwischen fühlt sie sich als Teil der Show und ist überzeugt, dass man sie nicht länger übergehen kann. Mit Blick auf ihre Fähigkeiten und die der anderen Wrestlerinnen sieht sie keinen Grund mehr, erneut im Hintergrund bleiben zu müssen.
Gegen Giulia folgten zwei Siege bei SmackDown
Am 2. Oktober 2026 bestritt Monroe schließlich das von der WWE als ihr SmackDown-In-Ring-Debüt beworbene Match gegen Giulia und gewann. Zuvor waren die beiden bereits wiederholt aneinandergeraten, ohne dass ihre angekündigten Begegnungen regulär begonnen hatten.
Am 21. August griff Monroe ihre Gegnerin vor dem vorgesehenen Match an. Beim nächsten Anlauf am 4. September griff wiederum Giulia vor dem Start an. Beide Begegnungen kamen dadurch nicht zustande.
Auch nach Monroes Debütsieg setzte sich die Rivalität fort. Am 23. Oktober trafen die beiden in einem Street Fight erneut aufeinander. Monroe gewann auch dieses Match. Während der Auseinandersetzung gingen sie unter anderem im Backstagebereich aufeinander los, wo Giulia ihre Gegnerin gegen einen Spiegel beförderte.
Monroe wollte das Publikum mit ihren Leistungen überzeugen
Auf die Reaktionen nach den Matches angesprochen, beschrieb Monroe das Gewinnen neuer Unterstützer als besonders erfüllenden Teil ihrer Arbeit. Sie sei bei SmackDown noch neu und könne deshalb nicht voraussetzen, dass alle Zuschauer ihre Fähigkeiten bereits kennen würden.
Manche sehen in ihr möglicherweise zunächst nur eine attraktive Frau oder eine unterhaltsame Persönlichkeit in Backstage-Segmenten. Solche Erwartungen durch ihre Leistungen im Ring zu übertreffen, bereitet ihr große Freude. Sie möchte Menschen unterhalten und Gefühle auslösen. Das war auch ihr Ziel für das Match gegen Giulia.
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