Chris Jericho gab bei Skratch N’ Sniff Einblicke in zwei Projekte, an denen er neben seinen Wrestling-Auftritten arbeitet. Im Gespräch erklärte er, wie er das Programm seiner Kreuzfahrt zusammenstellt, und berichtete über die geplante Adaption seiner ersten Autobiografie.
Jericho wählte die Teilnehmer seiner Kreuzfahrt persönlich aus
Für seine „Rock ’N’ Wrestling Rager at Sea“ Veranstaltung überlässt Chris Jericho die Auswahl der Gäste nicht vollständig anderen Verantwortlichen. Im Interview erklärte er, dass er jeden Wrestler, jede Band und jeden Comedian persönlich prüfe. Entscheidend sei dabei, ob die Beteiligten zur Atmosphäre der Reise passten.
Das Konzept umfasse weit mehr als Wrestlingmatches und Konzerte. Jericho zählte auch Comedy, Zauberei, Angebote rund um paranormale Themen und Musiker auf, die sich unter die Gäste mischten. Die unterschiedlichen Programmpunkte sollten gemeinsam dafür sorgen, dass die Reisenden überall auf dem Schiff Unterhaltung vorfänden.
Bei den Buchungen achte er deshalb darauf, welche Stimmung die jeweiligen Künstler mitbrächten. Er kenne die Art ihrer Auftritte und wolle sicherstellen, dass sie sich in das von ihm gewünschte Programm einfügten.
Für die Musik stellte er die Partystimmung an erste Stelle
Besonders deutlich machte Jericho seine Vorstellungen vom Musikprogramm. Er wolle Musik anbieten, zu der die Gäste tanzen und Spaß haben können. Seine persönlichen Vorlieben seien dabei nicht automatisch ausschlaggebend. Als Beispiel nannte er Thrash Metal. Obwohl er dieses Genre selbst liebt, würde er keine entsprechende Band für die Kreuzfahrt buchen. Aus seiner Sicht passe diese Musik nicht zu der Stimmung, die er an Bord schaffen wolle.
Zum musikalischen Aufgebot gehören neben seiner eigenen Band Fozzy unter anderem Guardians of the Jukebox, The Iron Maidens, The Killer Dwarfs und Downstait. Jericho erläuterte, dass er unterschiedliche musikalische Angebote miteinander verbinden wolle, damit die Unterhaltung während der Reise abwechslungsreich bleibe.
Sein Ziel sei, dass die Gäste unabhängig von ihrem Aufenthaltsort auf dem Schiff von einer ausgelassenen Atmosphäre umgeben seien. Darin sah er auch einen Grund dafür, dass die Veranstaltungsreihe inzwischen ihre siebte Ausgabe erreicht habe.
Jericho sprach bereits über eine achte Reise
Die siebte Ausgabe trägt den Namen „Seventh Cruise of a Seventh Cruise“ und findet vom 7. bis zum 11. November 2026 statt. Die Norwegian Jewel startet in Miami und fährt nach Bimini auf den Bahamas.
Während die Vorbereitungen für diese Reise laufen, reichen Jerichos Überlegungen bereits darüber hinaus. Im Interview erklärte er, dass eine achte Kreuzfahrt ebenfalls in Arbeit sei. Die persönliche Zusammenstellung des Unterhaltungsprogramms beschrieb er dabei als wesentlichen Bestandteil seiner bisherigen Arbeit an der Veranstaltungsreihe.
„A Lion’s Tale“ sollte zur Fernsehserie werden
Ein weiteres Thema des Gesprächs war eine mögliche Verfilmung seines Lebens. Der Interviewer verwies auf Wrestlingfilme wie „The Iron Claw“ und „Queen of the Ring“ und fragte, ob auch Jerichos Autobiografie für eine Adaption infrage komme.
Jericho erklärte daraufhin, dass bereits seit einiger Zeit an einem Projekt auf Grundlage seines ersten Buches „A Lion’s Tale“ gearbeitet werde. Geplant sei eine Fernsehserie über die frühen Jahre seiner Wrestlingkarriere.
Die Entwicklung sei inzwischen vorangekommen und nähere sich den Dreharbeiten für eine Pilotfolge. Jericho zeigte sich erfreut über die Möglichkeit, diesen Abschnitt seines Lebens in einer Serie aufzugreifen.
Ein Schauspieler aus „Letterkenny“ kam für die Hauptrolle infrage
Auch über die Besetzung der jüngeren Version seiner selbst sprach Jericho. Zunächst scherzte er, dass Brad Pitt dafür nicht geeignet sei, schließlich sei dieser älter als er. Tatsächlich gebe es bereits einen Schauspieler, den die Beteiligten für die Rolle im Blick hätten. Dieser sei aus der kanadischen Comedyserie „Letterkenny“ bekannt und sehe ihm in seinen jüngeren Jahren ähnlich.
Den Namen wollte Jericho im Gespräch nicht verraten. Er betonte jedoch, dass insbesondere im Gesicht eine deutliche Ähnlichkeit bestehe.
Jericho begleitete die Entwicklung von Anfang an
Auf die Frage nach seinem eigenen Anteil an dem Serienprojekt erklärte Jericho, seit dem ersten Tag beteiligt zu sein. Eine solche Produktion entstehe nicht allein dadurch, dass jemand eine Idee äußere.
Er verglich den Prozess mit der Arbeit an einer Platte oder dem Bemühen um einen Plattenvertrag. Bis ein Projekt umgesetzt werden könne, müssten zahlreiche Schritte durchlaufen werden. Dafür seien Zeit und kontinuierliche Arbeit erforderlich. Mit dem bisherigen Verlauf zeigte er sich zufrieden.
Der Interviewer brachte schließlich eine mögliche Tätigkeit als Showrunner ins Gespräch. Auch diese zusätzliche Verantwortung konnte sich Jericho vorstellen, sofern sich das Projekt entsprechend weiterentwickle.
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