WWE Friday Night SmackDown
14.08.2026 – TD Garden in Boston, Massachusetts
Deutsche Free-TV-Erstausstrahlung: 15.08.2026 (ProSieben MAXX)
Die Show beginnt mit der Begrüßung durch Joe Tessitore und Wade Barrett. Vorab werden die Ankünfte von CM Punk, Kevin Owens, Baron Corbin, Trick Williams, Tiffany Stratton und Fatal Influence gezeigt.
Nick Aldis gibt Chelsea Green eine letzte Chance – Gunther provoziert den falschen Mann
SmackDown General Manager Nick Aldis steht im Ring und thematisiert die Verletzung von WWE Women’s Championesse Chelsea Green, die sich in der Vorwoche einen Bruch der Augenhöhle zugezogen hat. Nach Rücksprache mit den Ärzten könne er sie in diesem Zustand nicht antreten lassen. Green kommt heraus und betont, die Verletzung heile bereits und sie werde alles unternehmen, um weiterzumachen. Als Aldis schließlich erklärt, dass sie die WWE Women’s Championship zunächst abgeben müsse, reagieren die Zuschauer mit lautstarken „No“-Rufen.
Green macht deutlich, sie habe beinahe damit gerechnet, dass ihr dieser Moment wieder genommen werde. Seit sie die Leiter erklommen und die Championship gewonnen habe, habe sie darauf gewartet, dass erneut etwas Schlimmes passiere, weil auf jeden besonderen Moment ihrer Karriere bislang stets ein Rückschlag gefolgt sei. Sie habe so viel geopfert, Hochzeiten und Beerdigungen verpasst, Blut und Schweiß im Ring gelassen und ihren Körper für dieses Geschäft immer wieder aufs Spiel gesetzt. All das sei es wert gewesen, weil sie endlich diesen Punkt erreicht habe. Die Fans reagieren daraufhin mit „You deserve it“ Chants.
Green erinnert Aldis daran, dass auch er selbst einmal Champion war und deshalb verstehen muss, was ihr dieser Titel bedeutet. Solange ihr niemand die Championship im Ring abgenommen hat, gehört sie ihr. Schweren Herzens übergibt Green Aldis schließlich den Titel und verlässt den Ring.
Aldis ruft sie jedoch zurück und erklärt, als General Manager glaube er weiterhin, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Als Mensch wolle er Chelsea aber 30 Tage Zeit geben, um die medizinische Freigabe zu erhalten, sich notfalls eine Schutzmaske anfertigen zu lassen und alles Nötige für ihre Rückkehr zu unternehmen. Green bedankt sich bei Aldis und nimmt die WWE Women’s Championship wieder an sich.
Gunther unterbricht, betritt den Ring und fordert Nick Aldis auf, sich endlich den Dingen zuzuwenden, die die Zuschauer interessieren. Chelsea Green reagiert sichtbar verärgert, hält sich jedoch zunächst zurück. Gunther verlangt von Aldis eine Erklärung dafür, warum Kevin Owens beim SummerSlam in sein Match aufgenommen wurde. Aldis stellt klar, dass vielmehr Gunther zu Owens’ Match hinzugefügt worden sei. Die WWE habe monatelang mit Owens über dessen Rückkehr verhandelt und es sei nicht seine Schuld, dass Gunther seine Aufgabe letztlich nicht habe erledigen können.
Chelsea bezeichnet Aldis’ Konter als gelungen, woraufhin Gunther sie auffordert, den Mund zu halten. Green fragt spöttisch, ob sie sein empfindliches Ego verletzt habe, schließlich sei dies alles, was ihm noch geblieben sei, während sie die einzige amtierende Championesse im Ring sei.
Als Gunther daraufhin bedrohlich auftritt, erscheint Matt Cardona und stellt sich schützend vor seine Frau. Gunther provoziert Cardona und macht deutlich, dass dieser ihm ohnehin nichts anhaben könne. Er könne Chelsea mit jeder erdenklichen Beleidigung bedenken, ohne dass Cardona etwas dagegen unternehmen werde. Als Chelsea ihren Mann zurückruft, legt Gunther noch einen drauf und spottet, ein guter Hund höre eben auf seinen Besitzer. Cardona hat genug, er kehrt zurück und schlägt Gunther nieder. Dieser zieht sich aus dem Ring zurück und beginnt, seinen Mantel abzulegen. Es folgt die erste Pause. Anmerkung: Das folgende Video zeigt ebenfalls, was während der Werbepause geschah.
1. Match
Gunther besiegte Matt Cardona (w/ Chelsea Green) via Submission im Boston Crab (3:42)
Chelsea Green feuerte Matt Cardona von außerhalb des Rings an und brachte ihn zurück ins Match. Im Ring geriet Gunther anschließend mit Green aneinander, wodurch Cardona die Ablenkung nutzte, Gunther einen Tiefschlag verpasste und mit dem Rough Ryder beinahe den Sieg holte.
Nach dem Match erscheinen die Irresistible Forces. Nia Jax richtet sich an Chelsea Green und macht deutlich, dass deren Zeit als WWE Women’s Championesse abgelaufen ist, denn sie hat die Championship ins Visier genommen. Sollte sie nicht bekommen, was sie will, erinnert sie daran, dass sie dazu neigt, ihren Gegnerinnen das Gesicht zu brechen.
Tiffany Stratton kommt heraus, wird jedoch schnell von Jax und Lash Legend überwältigt. Während Chelsea verzweifelt nach Hilfe ruft, setzt Jax gegen Stratton einen Running Leg Drop ein.
Es werden Szenen aus der Vorwoche gezeigt, in denen Alexa Bliss und Tatum Paxley Charlotte Flair zum Abschluss von SmackDown zu Hilfe kommen. Backstage bedankt sich Flair bei Bliss für die Unterstützung. Alexa stellt jedoch klar, dass der Eingriff allein auf Tatums Initiative zurückgegangen sei, und bedankt sich zugleich bei Charlotte dafür, dass diese freundlich mit ihr umgegangen sei. Flair macht deutlich, dass Alexa daraus allerdings keine Gewohnheit ableiten solle, schließlich habe es sich lediglich um eine einmalige Ausnahme gehandelt.
Daraufhin erklärt Bliss, Tatum habe eine Überraschung vorbereitet, und öffnet die Tür zu einem ungewöhnlichen Schrein, den Paxley für Flair und Bliss als deren neuen Umkleideraum eingerichtet hat. Sowohl Flair als auch Bliss wirken von der eigenwilligen Einrichtung sichtlich irritiert.
Ein Video blickt auf die Rivalität zwischen Randy Orton und Cody Rhodes zurück.
Backstage trifft Cody Rhodes auf SmackDown General Manager Nick Aldis, der sich mit Jason Jordan und Shawn Daivari unterhält. Cody macht deutlich, dass die Angelegenheit zwischen ihm und Randy Orton geklärt werden müsse, bevor die Situation weiter eskaliere. Aldis bringt dafür WWE Saturday Night’s Main Event ins Gespräch, doch Rhodes erklärt, ihm sei gleichgültig, wann das Match stattfinde.
Sami Zayn gesellt sich hinzu und merkt an, dass Cody offenbar ein Match gegen Orton möchte. Anschließend lenkt er das Gespräch auf Samis bevorstehendes „Number One Contender’s Match“. Rhodes erklärt, er habe Sami in der Vergangenheit gewisse Freiheiten eingeräumt, da er der Meinung war, ihm etwas zu schulden. Inzwischen schulde er jedoch niemandem mehr etwas. Wenn Sami ein Match wolle, könne er es bekommen.
Zayn erinnert Cody daran, dass er ihn bereits klar gepinnt habe. Rhodes fordert ihn daraufhin auf, lediglich Zeitpunkt und Ort zu nennen. Sami entscheidet sich für ein Match noch am selben Abend. Aldis fragt, welchen zusätzlichen Anreiz Zayn dafür erhalten solle, und legt fest: Sollte Sami Cody besiegen, bekomme er ein Match gegen den Sieger aus CM Punk gegen Kevin Owens.
Carmelo Hayes begibt sich für das nächste Match zum Ring, gefolgt von Baron Corbin.
2. Match
WWE United States Championship
Baron Corbin (c) besiegte Carmelo Hayes nach dem End of Days (9:18)
Nach dem Match erscheint Trick Williams, während Lil Yachty Baron Corbin hinterrücks mit einem Kendo Stick attackiert. Einen zweiten Schlag kann Corbin abwehren, doch Trick nutzt die Gelegenheit und trifft ihn mit dem Trick Shot.
Backstage bedankt sich Chelsea Green bei Tiffany Stratton dafür, dass diese ihr zuvor zu Hilfe gekommen sei. Stratton versichert, sie sei trotz der Attacke weiterhin in der Lage, am heutigen Abend anzutreten. Green reagiert darauf allerdings sichtlich besorgt.
Alte Wunden reißen auf: Kevin Owens und CM Punk liefern sich einen persönlichen verbalen Schlagabtausch
Kevin Owens begibt sich zum Ring, doch noch bevor er das Wort ergreifen kann, erscheint CM Punk. Der Undisputed WWE Champion stellt klar, Owens sei vieles, aber kein Feigling. Da er ohnehin wisse, dass sich dessen Aussagen gegen ihn richten würden, solle Owens sie ihm direkt ins Gesicht sagen. Damit überlässt Punk seinem Herausforderer das Wort.
Owens bezeichnet die Situation als ironisch und erinnert daran, dass Punk ihm einst den Rücken zugekehrt und sich sogar über seinen Körper lustig gemacht hat. Punk entgegnet, Owens könne kaum glauben, dass er solche Dinge nicht auch persönlich äußern würde. Daraufhin blickt Owens auf ihre gemeinsame Vergangenheit zurück. Sie hätten für dieselbe Independent-Promotion gearbeitet, als Punk bereits ein großer Name gewesen sei und er selbst noch versucht habe, sich einen Ruf aufzubauen. Punk habe ihn damals vor zahlreichen Kollegen in der Umkleidekabine heruntergemacht und angeschrien.
Owens macht deutlich, dass es ihm jedoch nicht nur um diesen einen Vorfall gehe, sondern um Punks gesamtes damaliges Verhalten und insbesondere darum, wie dieser mit Freunden und Weggefährten umgegangen sei. Als Punk konkrete Beispiele verlangt, erklärt Owens, es gehe nicht lediglich um zwei oder drei Personen, sondern um zahlreiche Menschen, die Punk als Verlierer abgestempelt habe. Heute würden viele zu ihm aufblicken, weil er zurückgekehrt sei und vermeintlich mit seiner Vergangenheit abgeschlossen habe.
Punk erwidert, Owens sei letztlich einfach jemand, der ihn nicht möge und dies vermutlich auch niemals tun werde. Owens bezeichnet Punk daraufhin als Heuchler und behauptet, dieser sei nur zu WWE zurückgekehrt, weil ihm nach seinen Problemen an anderen Orten keine Alternative mehr geblieben sei. Menschen mit einem solchen Verhalten könne er nicht respektieren.
Gleichzeitig verweist Owens auf seine eigene Karriere und betont, dass er sich auch ohne Punk hervorragend entwickelt habe, große Shows angeführt und sogar im Main Event von WrestleMania gegen Steve Austin gestanden habe. Punk gibt zu, dass er sich damals für Owens gefreut habe, stellt jedoch provokant die Frage, ob dieser dieselbe Gelegenheit erhalten hätte, wenn Punk zu jener Zeit bereits bei der WWE gewesen wäre.
Owens fordert ihn auf, diesen Gedanken offen auszusprechen. Punk verweist darauf, dass er heute als Undisputed WWE Champion vor einem gesamten Umkleideraum voller potenzieller Herausforderer stehe und es ein Fehler wäre, Owens zu unterschätzen. Gleichzeitig sehe er in ihm verschwendetes Potenzial: einen extrem zähen Mann, der dennoch hinter seinen Möglichkeiten zurückgeblieben sei. Er selbst habe sich über die Jahre weiterentwickelt und angepasst. Hätte Owens ebenfalls mehr an sich gearbeitet, statt bestimmten Dingen auszuweichen, hätte er sich möglicherweise sogar den Spear von Goldberg ersparen können.
Owens kontert, wenn er Punk ansehe, erkenne er jemanden, der inzwischen zwar selbst im Main Event von WrestleMania gestanden habe, gleichzeitig aber nicht ertragen könne, was ihm der eigene Spiegel zeige. Owens sei dagegen im Kern noch derselbe Mensch wie vor 20 Jahren und stehe nun kurz davor, Punk um dessen Championship herauszufordern. Zudem erinnert er den Champion daran, dass auch dieser einem Spear von Roman Reigns nicht habe entgehen können.
Punk beschreibt Owens wiederum als stur, laut und vollkommen davon überzeugt, immer im Recht zu sein. Daraufhin fragt Owens, ob Punk womöglich vor allem störe, dass er niemals seinen Rat gesucht habe. Sein größtes Bedauern aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit sei, dass er ihn damals in der Umkleidekabine nicht geschlagen habe. Punk fordert ihn auf, dies jetzt nachzuholen.
Owens erklärt, er habe damals darauf verzichtet, weil Punk seine Karriere hätte zerstören können. In der kommenden Woche werde er diese Rechnung jedoch begleichen und Punk im Titelmatch verprügeln. Der Champion kontert, dass Owens am Ende erneut zu ihm aufblicken müsse, wenn er ihn schlafen geschickt habe.
Backstage spricht Finn Bálor mit Nick Aldis und erklärt, er könne nachvollziehen, weshalb der General Manager Kevin Owens und Gunther beim SummerSlam in die entsprechenden Entscheidungen einbezogen habe. Künftig wünsche er sich allerdings etwas mehr Vorwarnung. Gunther unterbricht die Unterhaltung und verlangt erneut eine Klärung der Ereignisse beim SummerSlam.
Aldis weist Gunther darauf hin, dass dieser gerade sein Gespräch mit Finn unterbreche. Bálor bezeichnet Gunthers Auftreten daraufhin als herablassend und macht deutlich, dass er Aldis gerade habe erklären wollen, zu allem bereit zu sein, um sich ein Championship Match zu verdienen.
Damian Priest und R-Truth begeben sich für das nächste Match zum Ring. Ihnen folgen die War Raiders, Tama Tonga, Talla Tonga und Haku.
3. Match
WWE Tag Team Championship – Triple Threat Match
MFT: Tama Tonga & Talla Tonga (w/ Haku) besiegten Damian Priest & R-Truth (c) nach dem Brother’s Keeper gegen Truth – TITELWECHSEL! (9:49)
Neue WWE Tag Team Champions: Tama Tonga & Talla Tonga
Nach dem Match steht Haku gemeinsam mit seinen Söhnen im Ring und feiert mit ihnen den Gewinn der WWE Tag Team Championship.
Backstage sind Fatal Influence auf dem Weg zum Ring zu sehen, gefolgt von Tiffany Stratton.
4. Match
WWE Women’s United States Championship
Jacy Jayne (w/ Fallon Henley & Lainey Reid) besiegte Tiffany Stratton (c) via Rolling Encore – TITELWECHSEL! (8:40)
Lainey Reid sprang auf den Apron und lenkte Tiffany Stratton ab, wodurch Jacy Jayne mit einem Backstabber gegen die angeschlagenen Rippen die Kontrolle übernahm. Später griffen Fallon Henley und Lainey Reid Chelsea Green am Ring an. Stratton stürzte sich daraufhin mit einem Dive auf beide, wurde bei ihrer Rückkehr in den Ring jedoch von Jayne mit dem Rolling Encore abgefangen, was schließlich zum Sieg führte.
Neue WWE Women’s United States Championess: Jacy Jane
Cody Rhodes und Randy Orton liefern sich eine brutale Auseinandersetzung zum Showende
Cody Rhodes begibt sich für den Main Event zum Ring. Noch während Sami Zayn für das Match erscheint, attackiert Randy Orton Cody und schleudert ihn gegen den Ringpfosten. Orton setzt mit einem Draping DDT nach und bereitet den RKO vor, doch Rhodes kann kontern. Randy kratzt ihm daraufhin in die Augen und befördert ihn aus dem Ring.
Orton schleudert Cody gegen die Ringtreppe und setzt diese wenig später sogar als Waffe gegen ihn ein. Rhodes schlägt zurück, woraufhin sich die Auseinandersetzung in den Zuschauerbereich verlagert. Dort trifft Cody seinen Rivalen mit einem Mülleimer und schickt ihn gegen die Tribüne. Orton antwortet mit Schlägen und einem European Uppercut, ehe sich beide zurück in den Ringside-Bereich kämpfen.
Randy befördert Cody zu einem Mitarbeiter der Security und anschließend gegen das Kommentatorenpult. Kurz darauf klemmt er Rhodes zwischen den Teilen der Ringtreppe ein und greift zu einem Stuhl. Cody verhindert die nächste Attacke mit einem Tiefschlag und schlägt Orton seinerseits mit dem Stuhl nieder. Während Rhodes über seinem Rivalen steht, nehmen ihm Offizielle die Waffe ab und die Show endet.

Zwei Titelwechsel an einem Abend. Nicht schlecht.
Ich finde es toll, dass Haku jetzt mit seinen Söhnen auftritt. Die beiden Titelwechsel sind auch super.
WWE ist für mich mittlerweile so sehenswert geworden, dass seit Monaten keine kompletten Shows oder PPV’s mehr gesehen. Die Highlights hier und anderswo reichen mir komplett.
Seit langem mal wieder eine schöne SmackDown -Ausgabe