WWE setzt auf langfristigen Plan: Nick Khan über Cody Rhodes, TKO und die nächste Generation

Cody Rhodes bei seinem Auftritt und ein lächelnder Nick Khan
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Nick Khan hat bei einer Präsentation auf dem Sports Business Journal World Congress of Sports über mehrere wichtige WWE-Themen gesprochen. Dabei ging es um die langfristigen Pläne rund um WrestleMania, den Umgang mit Kritik im Internet, die Zukunft von TKO und den Aufbau neuer WWE-Stars.

WWE hatte den WrestleMania 40 Plan laut Nick Khan nie geändert

Nick Khan widersprach erneut der weitverbreiteten Annahme, die WWE habe ihre Pläne für WrestleMania 40 wegen der starken Fanreaktionen geändert. Laut Khan stand von Anfang an fest, dass Cody Rhodes bei WrestleMania 40 in Philadelphia Roman Reigns besiegen und den Titel gewinnen sollte.

Er erklärte, dass es im Wrestling darum gehe, die Fans bewusst auf falsche Fährten zu führen und Geschichten über einen längeren Zeitraum aufzubauen. Deshalb habe sich der ursprüngliche Plan nie verändert. Berichte über angebliche Änderungen seien laut Khan lediglich Gerüchte und Spekulationen gewesen.

Social-Media-Kritik spielt für WWE keine Rolle

Khan machte außerdem deutlich, dass die WWE kreative Entscheidungen nicht von Reaktionen in sozialen Medien abhängig macht. Entscheidend seien ausschließlich die geschäftlichen Ergebnisse des Unternehmens.

Solange Einschaltquoten, Einnahmen und die allgemeine Bedeutung der Marke stabil bleiben oder wachsen, sehe die WWE keinen Grund, auf Kritik im Internet zu reagieren. Khan erklärte sogar einmal mehr, dass er Beiträge über die WWE auf X selbst nie lese. Seiner Meinung nach handle es sich dort nur um eine kleine, aber sehr laute Minderheit.

Laut Khan gilt dieser Ansatz sowohl für negative Kritik als auch für positiven Hype. Weder Lob noch Empörung in sozialen Medien würden Einfluss auf kreative Entscheidungen nehmen.

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TKO setzt weiter auf WWE, UFC und Zuffa Boxing

Auch zur Zukunft von TKO äußerte sich Khan. Aktuell gebe es keine konkreten Pläne, weitere große Sport- oder Unterhaltungsmarken zu übernehmen. Stattdessen wolle sich das Unternehmen darauf konzentrieren, die bestehenden Marken WWE, UFC und Zuffa Boxing weiter auszubauen.

Khan erklärte, dass TKO von der gemeinsamen Vermarktung der drei Marken profitiere. Geschäftspartner müssten häufig Vereinbarungen mit mehreren TKO-Marken gleichzeitig abschließen, etwa bei TV-Verträgen, Sponsoring oder Veranstaltungsorten. Dadurch entstehe eine starke Verhandlungsposition.

Allein im ersten Quartal 2026 setzte TKO rund 1,6 Milliarden US-Dollar um. Außerdem verlängerte Nick Khan seinen Vertrag bis Ende 2030. Ab 2027 soll er laut Bericht ein Jahresgehalt von 3 Millionen US-Dollar erhalten.

WWE arbeitet intensiv am Aufbau neuer Stars

Ein weiteres wichtiges Thema war die Zukunft des WWE-Rosters. Khan erklärte, dass sich die WWE-Führung bereits vor rund einem Jahr intensiv mit der Frage beschäftigt habe, wie man die nächste Generation an Topstars aufbauen könne.

Hintergrund sei, dass mehrere große Namen ihrer Karriere langsam entgegengehen. John Cena befindet sich auf seiner Abschiedstour, The Rock arbeitet derzeit an Filmprojekten und CM Punk ist bereits 46 Jahre alt.

Gemeinsam mit Triple H, Shawn Michaels und weiteren Verantwortlichen habe man deshalb beschlossen, junge Talente schneller aufzubauen. Shawn Michaels schlug dabei vor, Nachwuchswrestler häufiger auf Tour zu schicken, damit sie vor Live-Publikum Erfahrungen sammeln können. Laut Michaels sei jede Reaktion hilfreich, egal ob Jubel oder Buhrufe. Das Schlimmste überhaupt sei keine Reaktion.

Als Beispiel für den Erfolg dieses Ansatzes nannte Khan Oba Femi. Der frühere Kugelstoßer der University of Alabama sei erst seit wenigen Monaten im Main Roster aktiv, habe aber bereits große Aufmerksamkeit erzeugt. Sein WrestleMania 42 Match gegen Brock Lesnar sei laut Khan das meistdiskutierte Match des Abends auf ESPN gewesen.

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1 Kommentar

  1. Seine Aussage zu Social Media ist Blödsinn. Wieso bespielt man denn Social Media wenn die Reaktionen keinen Einfluss haben. Dann kann man es doch auch weglassen.

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