WWE Houseshows sorgen auffällig oft für virale Momente: CM Punk und Danhausen liefern das beste Beispiel

CM Punk blickt schräg auf Danhausen
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WWE setzt seine nicht im Fernsehen übertragenen Live Events seit einiger Zeit wieder stärker in Szene. Dabei sorgen einzelne Auftritte und ungewöhnliche Interaktionen regelmäßig auch außerhalb der Hallen für Aufmerksamkeit.

Neue Backstage-Informationen liefern nun eine mögliche Erklärung dafür, weshalb sich gerade bei diesen Shows zuletzt auffällig viele Szenen ereigneten, die anschließend in den sozialen Netzwerken die Runde machten.

WWE möchte bei Live Events gezielt mehr virale Momente schaffen

Nach Informationen von Fightful Select legt WWE derzeit verstärkt Wert darauf, bei seinen Live Events Situationen entstehen zu lassen, die anschließend über Social Media größere Aufmerksamkeit erzeugen können.

Dabei müssen offenbar keine umfangreichen Storyline-Wendungen oder spektakulären Überraschungen stattfinden. Fightful wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bereits einfache Interaktionen zwischen Wrestlern ausreichen können, sofern daraus ein unterhaltsamer oder ungewöhnlicher Moment entsteht, den Zuschauer filmen und online verbreiten.

Solche Szenen sind bei WWE‑Houseshows grundsätzlich nichts Neues. Wrestler nutzen diese Veranstaltungen seit Jahrzehnten für spontan wirkende Comedy, ungewöhnliche Paarungen oder lockerere Interaktionen mit dem Publikum. Neu ist dem aktuellen Bericht zufolge vielmehr, dass WWE diesen möglichen Social-Media-Effekt inzwischen bewusster in den Blick nimmt.

Die Entwicklung fällt in eine Phase, in der WWE das Live-Event-Geschäft wieder verstärkt ausbaut. Für den Sommer wurden mehrere zusätzliche Veranstaltungen angesetzt, während Berichte bereits darauf hindeuteten, dass abhängig vom Erfolg weitere Houseshow-Touren folgen könnten.

CM Punk und Cody Rhodes lieferten mehrere passende Beispiele

Wie eine solche Strategie aussehen kann, zeigte sich unter anderem bei CM Punk und Cody Rhodes. Bei einem Live Event am 30. Juli in Springfield besiegten beide gemeinsam Gunther und Sami Zayn. Nach dem Match traf Rhodes Punk mit einem Ellbogen, woraufhin sich eine zunehmend hitzige Konfrontation entwickelte. Punk schubste seinen Partner zurück, beide standen sich schließlich Kopf an Kopf gegenüber und mussten voneinander getrennt werden.

Die Szene eignete sich besonders gut für die Weiterverbreitung im Netz, weil Punk und Rhodes kurz darauf bei SummerSlam gegeneinander antreten sollten. WWE konnte damit eine laufende Rivalität auch außerhalb der wöchentlichen TV-Shows weiterführen und gleichzeitig exklusives Material für die Zuschauer vor Ort schaffen.

Danhausen wurde gleich mehrfach zum Mittelpunkt solcher Szenen

Besonders auffällig ist in diesem Zusammenhang die Rolle von Danhausen. Bei einem Live Event in Stockton erschien er lediglich mit einem Handtuch und einer Duschhaube bekleidet am Ring, um einen Streit zwischen Punk und Rhodes zu schlichten. Die Szene spielte zugleich auf einen früheren bekannten House-Show-Moment von Punk an und verbreitete sich anschließend online.

Nur einen Abend später folgte in Bakersfield eine weitere ungewöhnliche Situation. Als Punk und Rhodes erneut aneinandergerieten, stellte sich Danhausen zwischen beide. Statt ihre Auseinandersetzung fortzuführen, küssten Punk und Rhodes ihn nacheinander und ließen einen völlig verblüfften Danhausen zurück.

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Auch dieser Moment entwickelte sich schnell zu einem beliebten Clip in den sozialen Netzwerken und zeigt nahezu beispielhaft, welche Art von Szenen Fightful mit der neuen WWE-Ausrichtung gemeint haben dürfte.

Kevin Owens nutzte Danhausen für eine Botschaft an CM Punk

Danhausen wurde später sogar direkt in die damalige Rivalität zwischen Kevin Owens und CM Punk eingebunden. Beim Live Event am 13. August in Manchester, New Hampshire, wurde Danhausen zunächst von The Miz attackiert. Owens kam ihm zu Hilfe und besiegte Miz anschließend in einem spontan entstandenen Match.

Nach seinem Sieg wandte sich Owens jedoch selbst Danhausen zu. Er verwies auf dessen Freundschaft mit Punk und wollte seinem späteren Gegner eine Botschaft übermitteln. Owens verpasste Danhausen daraufhin einen Stunner. Damit erhielt das Publikum vor Ort einen exklusiven Moment, während WWE gleichzeitig zusätzliche Aufmerksamkeit für das bevorstehende Championship Match zwischen Owens und Punk bei SmackDown in Toronto erzeugen konnte.

Nur eine Woche später wurde Danhausen beim Live Event in London, Ontario, erneut in eine ähnliche Szene eingebunden. Nachdem Ricky Saints ihn provoziert hatte, erschien wiederum Owens und stellte sich auf Danhausens Seite. Nach einem Match zwischen Owens und Saints durfte Danhausen schließlich selbst noch einmal gegen Saints austeilen.

Grayson Waller nutzte eine NXT-Houseshow für eine provokante Ansage

Auch NXT liefert Beispiele für die offenbar gewünschte Social-Media-Wirkung. Beim Live Event am 15. August in Petersburg griff Grayson Waller zum Mikrofon und hielt eine Promo gegen Zilla Fatu, obwohl dieser überhaupt nicht anwesend war.

Waller bezeichnete ihn unter anderem als „Nepo Uce“ und nahm dabei auch dessen berühmte Wrestling-Familie ins Visier. Die provokante Ansage war nicht nur für das Publikum in der Halle gedacht, sondern eignete sich aufgrund ihrer direkten Präsentation besonders gut für kurze Videoausschnitte im Netz.

Damit zeigt sich, dass WWE nicht ausschließlich auf Comedy oder überraschende körperliche Interaktionen setzt. Auch Promos und kleinere Storyline-Elemente können bei Live Events offenbar dazu dienen, zusätzliche Aufmerksamkeit außerhalb der eigentlichen Veranstaltung zu erzeugen.

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CM Punk erklärte schon zuvor, warum Danhausen besonders gut funktioniert

Dass Danhausen innerhalb dieser Entwicklung regelmäßig auftaucht, passt zu Aussagen, die CM Punk bereits zuvor über ihn gemacht hatte. Bei ESPN bezeichnete Punk Danhausen als jemanden, der hervorragend zu WWE passe. Sein besonderer Unterhaltungswert entstehe häufig gerade daraus, wie andere Wrestler auf seine ungewöhnliche Persönlichkeit reagieren.

Nach Punks Einschätzung könne Danhausen praktisch in jede beliebige Situation gesetzt werden, weil nicht nur sein eigenes Verhalten entscheidend sei, sondern vor allem die Reaktionen seiner jeweiligen Gegenüber.

Die vergangenen Live Events liefern dafür inzwischen zahlreiche Beispiele. Danhausen musste dabei nicht einmal reguläre Matches bestreiten, um regelmäßig zum Mittelpunkt von Szenen zu werden, die anschließend online Aufmerksamkeit erhielten.

2 Kommentare

  1. Finde Danhausen nicht einmal ansatzweise witzig. Als Wrestler nicht einmal Midcard und als Pausenclown zum Gähnen. Dann doch bitte lieber wieder den Boogeyman reaktiviren.Da war wenigstens der Ekelfaktor mit seinen Regenwürmern garantiert. Danhausen hat nichts vergleichbares zu bieten.

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