Neue Backstage-Details zu Thekla vor AEW All In – Nigel McGuinness trifft trotz Verletzung eine klare Entscheidung

Thekla präsentiert sich auf der Stage
wrestling-point.de Newsquelle festlegen

Weniger als zwei Wochen vor AEW All In im Londoner Wembley Stadium sind längst noch nicht alle Fragen rund um die Großveranstaltung beantwortet. Während bei einer der auffälligsten Wrestlerinnen des Jahres weiterhin unklar ist, welche Rolle sie auf der Card übernehmen wird, hat Nigel McGuinness nach einer Verletzung inzwischen eine Entscheidung über seine unmittelbare Zukunft getroffen.

Thekla soll weiterhin für AEW All In eingeplant sein

Thekla besitzt bislang kein offiziell angekündigtes Match für AEW All In am 30. August 2026. Hinter den Kulissen soll allerdings weiterhin mit einem Auftritt der früheren AEW Women’s World Championesse gerechnet werden.

Sean Ross Sapp erklärte im Rahmen einer Fightful-Select-Fragerunde, dass ihm bei seinen bisherigen Nachfragen wiederholt mitgeteilt worden sei, Thekla stehe grundsätzlich auf den Planungen für die Veranstaltung. Welche konkrete Aufgabe AEW für sie vorgesehen hat, sei ihm allerdings nicht bekannt.

Damit bleibt offen, ob Thekla noch ein eigenes Match erhält, in ein bereits angekündigtes Programm eingebunden wird oder in anderer Form bei All In auftritt. AEW selbst hat ihre Rolle bislang nicht bestätigt. Die Situation fällt insbesondere deshalb auf, weil Thekla im bisherigen Verlauf des Jahres eine prominente Position in der Women’s Division einnahm. Ihre Regentschaft als AEW Women’s World Championesse endete am 26. Juli bei Redemption, als Willow Nightingale ihr den Titel abnahm.

Eine größere All In Rolle wurde offenbar intern diskutiert

Der Titelwechsel stand im Zusammenhang mit längerfristigen Plänen für All In. Fightful berichtete bereits zuvor, dass Willow Nightingale gegen Mercedes Moné seit Monaten als mögliches Women’s-World-Championship-Match für Wembley vorgesehen gewesen sei.

Siehe auch  Jim Ross vor Gehirnoperation – auslaufender AEW-Vertrag sorgt für zusätzliche Ungewissheit

Gleichzeitig soll es innerhalb von AEW Personen gegeben haben, die Theklas starke Entwicklung im Fernsehen berücksichtigen und sie ebenfalls in das Titelmatch einbauen wollten. Dieser Vorschlag setzte sich letztlich offenbar nicht durch. Nach Redemption bestätigte AEW Willow gegen Mercedes als Singles Match.

Sapps Einschätzung, Theklas Titelverlust habe angesichts ihres damaligen Momentums etwas erzwungen gewirkt, stellt dabei seine persönliche Bewertung dar und keine bestätigte Backstage-Information.

Der entscheidende aktuelle Punkt bleibt deshalb, dass Thekla laut Fightful weiterhin für All In vorgesehen sein soll, obwohl AEW bislang nichts Konkretes für sie angekündigt hat. Angesichts ihrer bisherigen Rolle im Jahr 2026 wäre ein vollständiges Fehlen bei einer der größten Shows des Unternehmens zumindest bemerkenswert.

Nigel McGuinness setzt den Continental Challenge Cup fort

Auch bei Nigel McGuinness gab es zuletzt Unsicherheit bezüglich All In. Der 50-Jährige verletzte sich bei AEW Collision am 15. August während seines Erstrundenmatches im Continental Challenge Cup gegen Katsuyori Shibata. McGuinness gewann die Begegnung und zog in das Viertelfinale ein. Nach dem Match konnte AEW zunächst allerdings keine genaueren Angaben zu seinem Zustand machen.

Inzwischen meldete sich McGuinness selbst in einem von AEW veröffentlichten Video zu Wort. Dabei trug er einen Walking Boot am linken Fuß, konnte jedoch Entwarnung geben: Nach seinen Angaben liegt weder ein Knochenbruch noch eine Fraktur vor.

Trotz der Verletzung will McGuinness das Turnier nicht verlassen. Er machte sinngemäß deutlich, dass er sich seiner begrenzten verbleibenden Zeit als aktiver Wrestler bewusst sei und möglicherweise keine weitere Gelegenheit bekommen werde, an einem solchen Turnier teilzunehmen. Die Aussicht auf ein mögliches Finale im Wembley Stadium wolle er deshalb nicht freiwillig aufgeben.

Siehe auch  Tony Khan über die nächste AEW-Phase: Neue Stars, starke Zahlen und weitere Pläne

McGuinness steht vor zwei wichtigen Matches innerhalb weniger Tage

Bereits am Mittwoch, dem 19. August, trifft McGuinness bei AEW Dynamite im Viertelfinale des Continental Challenge Cups auf Hechicero. Der Turniersieger erhält am Ende nicht nur den Continental Cup, sondern auch die AEW Continental Championship. Das Finale findet am 30. August bei All In statt.

Für McGuinness wird die Belastungsprobe damit allerdings noch nicht beendet sein. Nur zwei Tage nach seinem Match gegen Hechicero steht er bei ROH Death Before Dishonor erneut im Ring.

Am Freitag, dem 21. August, fordert er Lee Moriarty um die ROH Pure Championship heraus. Für McGuinness besitzt die Begegnung eine zusätzliche Konsequenz: Sollte er verlieren, darf er künftig nicht mehr für Ring of Honor wrestlen.

Damit steht der britische Veteran trotz seines angeschlagenen Fußes vor einer entscheidenden Woche. Einerseits könnte sein Weg im Continental Challenge Cup bis zu einem möglichen Finale vor heimischem Publikum in Wembley führen, andererseits könnte eine Niederlage gegen Moriarty bereits wenige Tage zuvor das Ende seiner aktiven ROH-Karriere bedeuten.

Während McGuinness seine All-In-Chance damit selbst in der Hand behält, bleibt die Situation bei Thekla weiterhin wesentlich undurchsichtiger. AEW soll zwar mit ihr für Wembley planen, doch welche Rolle sie bei der Großveranstaltung tatsächlich übernehmen wird, ist weiterhin nicht bekannt.