Luchasaurus kämpft sich nach vier Operationen zurück – gesundheitliche Updates zu Eddie Kingston und Jim Ross

Luchasaurus wartet im Ring auf seinen Gegner
wrestling-point.de Newsquelle festlegen

Bei All Elite Wrestling haben sich in den vergangenen Tagen mehrere bekannte Namen mit persönlichen Gesundheitsupdates zu Wort gemeldet. Während bei einem langzeitverletzten Wrestler langsam wieder eine Perspektive für die Rückkehr entsteht, konnte ein anderer AEW-Star bereits wieder in den Ring steigen. Gleichzeitig erhielt Kommentatorenlegende Jim Ross nach einer weiteren medizinischen Untersuchung eine zunächst beruhigende Nachricht.

Luchasaurus spricht über vier Operationen im Jahr 2026

Luchasaurus arbeitet weiter an seinem Comeback für All Elite Wrestling. Wie der 41-Jährige im „KFS Spotlight“-Podcast erklärte, musste er sich allein in diesem Jahr vier Operationen unterziehen. Betroffen waren beide Rotatorenmanschetten, der linke Meniskus und der rechte Ellbogen.

Besonders langwierig ist die Genesung seiner Schultern. Die beiden Eingriffe fanden im Februar und April statt. Nach Angaben von Luchasaurus benötigen die operierten Sehnen mindestens sechs Monate, bevor eine Rückkehr in den Ring konkreter geplant werden kann. Wenn die Heilung ohne weitere Probleme verläuft, rechnet er damit, gegen Ende Oktober die medizinische Freigabe zu erhalten, um anschließend auszuloten, wann ein Comeback realistisch möglich ist. Sein Ziel bleibt eine Rückkehr noch vor Jahresende.

Die Verletzungen an beiden Schultern zog sich Luchasaurus bereits im Dezember 2025 während einer Battle Royal bei „AEW Dynamite“ zu. Wegen der notwendigen Eingriffe verpasste er auch AEW All In: London am vergangenen Sonntag. Dabei machte der ehemalige TNT Champion deutlich, dass er sich von AEW nicht zu einer schnellen Rückkehr gedrängt fühle. Jack Perry sei derzeit in eine eigene Storyline eingebunden, weshalb er genügend Zeit habe, seine Rehabilitation vollständig abzuschließen.

Für Luchasaurus setzt sich damit eine lange gesundheitlich schwierige Phase fort. Bereits 2024 hatte ihn eine lebensbedrohliche Lungenentzündung für einen langen Zeitraum außer Gefecht gesetzt. Erst bei AEW All Out im September 2025 kehrte er zurück. Seit Beginn des Jahres 2024 kam er deshalb lediglich auf 18 Matches.

Siehe auch  Jake Hager über seinen WWE-Abgang: Dieser Plan steckte wirklich dahinter

Schon im Mai hatte Luchasaurus erklärt, dass er auf ein Comeback gegen Ende 2026 hoffe. Der nun genannte Zeitraum Ende Oktober bedeutet allerdings noch nicht, dass er zu diesem Zeitpunkt wieder Matches bestreiten wird. Vielmehr soll dann geprüft werden, wie schnell der nächste Schritt seiner Rückkehr erfolgen kann.

Eddie Kingston nach gesundheitlichem Zwischenfall wieder im Ring

Auch Eddie Kingston meldete sich mit einem Gesundheitsupdate. Der 44-Jährige war ursprünglich für die AEW-Collision-Ausgabe vom 22. August eingeplant und sollte im Viertelfinale des Continental Challenge Cup auf Claudio Castagnoli treffen. Kurz vor der Show erhielt Kingston jedoch keine medizinische Freigabe und musste aus dem Turnier genommen werden. Daniel Garcia rückte an seiner Stelle nach.

Während eines Media Calls vor seinem Auftritt für CMLL erklärte Kingston, dass es ein gesundheitliches Problem gegeben habe. Nach weiteren Untersuchungen sei jedoch alles in Ordnung gewesen und er habe wieder die Freigabe erhalten. Genauere Angaben zu den medizinischen Bedenken machte Kingston nicht. Er betonte lediglich, dass er sich inzwischen deutlich besser fühle und nach der Freigabe sofort wieder mit dem Training begonnen habe.

Inzwischen ist klar, dass Kingston tatsächlich wieder einsatzfähig ist. Am Freitag, dem 28. August 2026, bestritt er sein Debüt für CMLL in der Arena México. Dabei erhielt der AEW-Star direkt eine große Gelegenheit und forderte Hechicero um die CMLL World Heavyweight Championship heraus. Kingston konnte den Titel jedoch nicht gewinnen. Hechicero setzte sich durch und verteidigte seine Championship erfolgreich.

Damit blieb Kingstons Ausfall bei AEW zumindest vorerst von kurzer Dauer. Sein zuvor letztes Match hatte er am 8. August bestritten, als er Jake Doyle im Continental Challenge Cup bezwang. Wann Kingston wieder für AEW in den Ring steigen wird, ist bislang nicht angekündigt.

Siehe auch  AEW-Roster könnte sich spürbar verändern – Collision mit mehreren bestätigten Matches

Jim Ross erhält zunächst beruhigende Nachricht nach Nierenbefund

Unterdessen berichtete Jim Ross in einer neuen Ausgabe seines Podcasts „Grilling JR“ von einer weiteren medizinischen Untersuchung. Während seiner Genesung nach der Gehirnoperation vom 12. August hatten Ärzte eine kleine Masse an einer seiner Nieren entdeckt. Der 74-Jährige suchte daraufhin einen Onkologen auf.

Die erste Einschätzung fiel für Ross erfreulich aus. Nach Angaben des Kommentators geht sein Arzt derzeit nicht davon aus, dass eine Krebserkrankung vorliegt. Vollständig ausgeschlossen ist dies allerdings noch nicht. Ross erklärte, dass die entdeckte Masse sehr klein sei und im Fall eines bösartigen Befunds operativ entfernt werden könne.

Weitere Untersuchungen stehen deshalb noch bevor. Unter anderem soll ein weiteres MRT Klarheit darüber bringen, wie die Ärzte mit dem Befund weiter verfahren. Ross schilderte zugleich, wie stark ihn die Ungewissheit vor dem Termin belastet habe. In der Nacht zuvor habe er kaum schlafen können, weil er eine weitere Krebsdiagnose befürchtete.

Die Sorgen haben für Ross einen ernsten Hintergrund. Im Sommer 2025 musste er wegen Darmkrebs operiert werden, zuvor hatte er bereits Hautkrebs behandeln lassen. Erst am 12. August dieses Jahres wurde ihm bei einer Gehirnoperation ein Shunt eingesetzt, nachdem Flüssigkeitsansammlungen unter anderem zu Gleichgewichts- und Gedächtnisproblemen geführt hatten.

Ross verbrachte nach dem Eingriff acht Tage im Krankenhaus und berichtete zuletzt weiterhin über starke Kopfschmerzen. Seine Ärzte rieten ihm deshalb auch von der ursprünglich geplanten Reise zu AEW All In: London ab. Die Nachricht seines Onkologen sorgt nun zumindest in einem weiteren gesundheitlichen Bereich für vorsichtigen Optimismus, auch wenn die abschließenden Untersuchungen noch ausstehen.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*