John Cena rechtfertigt seine umstrittene Siegesserie: „Manchmal muss man viel gewinnen“, WWE Friday Night SmackDown Vorschau: Zwei Matches & Rückkehr bestätigt!

– In einem Interview mit Collider hat WWE-Legende John Cena einen der umstrittensten Aspekte seiner Karriere reflektiert: die Dominanz und Siegesserie, die den Höhepunkt seiner Zeit im WWE-Ring prägte. Cena verteidigte diese Phase, die oft gemischte Reaktionen hervorrief, und erklärte, warum sie im größeren Kontext des Geschäfts notwendig war.

Die Logik hinter den häufigen Siegen

Cena äußerte sich offen zu den Vorwürfen, die in der Mitte seiner Karriere laut wurden, dass er „immer gewinnt“: „Einer der größten Knackpunkte in der Mitte meiner Karriere war, dass, Spoiler-Alarm, John gewinnt“, erklärte Cena. „Was die Leute nicht verstehen, ist, denke ich jetzt, vielleicht, wenn wir auf diese letzte Runde zurückblicken, so etwas wie: ‚Hey, Mann, ich war auf lange Sicht dabei.’“

Er führte aus, dass diese Siege strategisch entscheidend waren, um die WWE und ihre Superstars langfristig zu stärken. Cena wies darauf hin, dass Erfolge eines Top-Stars oft notwendig sind, um zukünftige Niederlagen bedeutsamer zu machen: „Um diese Niederlagen wirksam zu machen, muss man manchmal gewinnen, und manchmal muss man viel gewinnen. Jedes Mal, wenn man jemandem Energie geben kann, ist das eine Art Lebenszyklus des Geschäfts.“

Cenas Beitrag zur Zukunft der WWE

Cena hob hervor, dass seine Rolle darin bestand, durch seinen Erfolg das WWE-Publikum zu fesseln und gleichzeitig eine Grundlage für kommende Stars zu schaffen: „Du kommst als Unbekannter, bringst hoffentlich das Schwungrad zum Laufen, erzeugst all diese Energie auf dem Weg nach draußen, und gibst sie weiter. Du gibst sie zurück.“

In den späteren Jahren seiner Karriere hat Cena diesen Ansatz verfeinert. Durch seine Niederlagen gegen aufstrebende Talente wie Roman Reigns, Bray Wyatt und Kevin Owens trug er dazu bei, deren Status in der WWE zu festigen.

Reaktionen der Fans und Cenas Vermächtnis

Cenas Dominanz polarisiert bis heute die Fan-Community. Viele kritisierten seine unaufhaltsame Siegesserie während der „Super Cena“-Ära, während andere seinen unermüdlichen Einsatz für das Geschäft lobten. Cena selbst sieht die gemischten Reaktionen als Teil seines Vermächtnisses: „Man kann mich lieben oder hassen, aber man kann nicht leugnen, dass ich das Geschäft beeinflusst habe.“

– Für die in der heute Nacht anstehenden Ausgabe von Friday Night SmackDown aus der Pechanga Arena in San Diego, Kalifornien wurden zwei Matches und ein Segment bestätigt:

WWE Women’s Championship
Tiffany Stratton (c) vs. Bayley

Tag Team Match
The Motor City Machine Guns: Alex Shelley & Chris Sabin vs. Los Garzas: Angel & Berto

+ Rückkehr von Solo Sikoa!

Wir berichten von der Show ab 02:00 Uhr im Ticker.

1 Kommentar

  1. Ich habe WWE viel geschaut in der Zeit um Cena und davor.

    Cena war meistens Face und überaus beliebt, irgendwann fing es dann aber an das er ausgebuht wurde obwohl er Face war. An etwas ähnliches bei WWE kann ich mich nicht erinnern. Ab da war das Publikum bezüglich Cena immer gespalten was die Stimmung echt schräg machte, die eine Hälfte buhte die andere feuerte an. Ich hab das zunächst nicht so ganz verstanden ehrlich gesagt. War zu der Zeit auch noch nicht in Foren bezüglich Wrestling unterwegs und social media allgemein war nie mein Ding.

    Irgendwann kam es dann bei mir auch an, er wurde ausgebuht weil er zu häufig gewann. Hm. Mal ehrlich, es gab schon vor ihm Wrestler die praktisch immer gewannen und nur 1-2 mal pro Jahr ne Niederlage eingesteckt haben und das oft auch nicht Clean (Hulk Hogans Karriere basiert praktisch darauf der unbesiegbare Hulkster zu sein). Und wenn ich auf Cenas Karriere zurück Blicke hat er auch als er ganz oben war einige sehr wichtige Matches verloren und so Leute over gebracht. Das fing praktisch mit Carlito damals an, zugegeben, den US Title an eben jenen Carlito zu verlieren war natürlich auch Mittel zum Zweck cena richtung haupttitel zu pushen, aber trotzdem… Das kam auch später so noch immer wieder vor, Kevin Owens ist auch so ein Beispiel.

    Wenn Cena ein Match verloren hat, hatte das Bedeutung. Und oft hat er dann auch clean verloren damit eben jener Sieg des Gegners wirklich Bedeutung hatte.

    Wie oft hat denn zb der Undertaker als Face mal clean verloren um jemanden over zu bringen? Dafür wurde der nie ausgebuht. Wobei der Taker natürlich auch verhältnismäßig oft Niederlagen einstecken musste, aber eben praktisch immer durch eingreifen und dergleichen. Was natürlich auch nachvollziehbar war um sein Gimmick zu schützen, trotzdem…

    Verglichen mit einem Roman Reigns war ein Cena auch sehr viel besser im Ring und hat sein Moveset auch stück für stück erweitert, sogar um Springboard moves und dergleichen.

    Es fühlte sich irgendwie nie so ganz fair und berechtigt an das Cena ausgebuht wurde, bis Heute nicht. Bei Roman Reigns empfand ich das zb anders. Der wurde auf Teufel komm raus nach oben gepusht OHNE das er vorher bei den Fans schon angekommen war. Einfach weil Vince das so wollte. Ein Cena kam erst nach oben NACHDEM er bei den Fans over war. So wie es auch sein sollte.

    Ich hoffe das Cena einen ordentlichen letzten Run hinbekommt, hat er verdient.

    Finde auch das er dem Wrestling mehr gab als ein The Rock zb. Der war eigentlich sofort weg als er „oben“ ankam. Wie lang war er bei WWE bis er nach Hollywood verschwand? 5 Jahre? 6?

    Cena glatt doppelt solang bevor er sich eher auf Hollywood konzentrierte.

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