Chelsea Green über die WWE-Revolution: „Triple H gibt Frauen das Gefühl absoluter Gleichberechtigung“ – Ziel der WWE für die erste Raw-Show auf Netflix

Das Jahr 2025 steht für die WWE im Zeichen des Wandels. Während hinter den Kulissen die Förderung der Gleichberechtigung unter Triple H vorangetrieben wird, sorgte die Promotion mit dem grandiosen Netflix-Debüt von Monday Night Raw weltweit für Schlagzeilen. WWE Womens United States Champion Chelsea Green äußert sich dazu.

Chelsea Green: Eine Ära der Gleichberechtigung

Chelsea Green sprach im Podcast „The Sports Agents“ offen über die Transformation der WWE unter der Führung von Triple H. Sie hob hervor, wie sich die Arbeitsatmosphäre für Frauen deutlich verbessert hat und zog einen direkten Vergleich zur Attitude-Ära unter Vince McMahon.

„Wenn wir über Vince vs. Triple H sprechen, sprechen wir auch über die Attitude-Ära vs. heute. Wir reden über Divas vs. Frauen. Wir reden über Trish Stratus vs. mich. Es gibt so viele Antworten auf diese Frage,“ begann Green.

Sie betonte die Bedeutung der Pionierarbeit von Wrestling-Legenden wie Trish Stratus, Mickie James und den Bella Twins, deren Einfluss bis heute spürbar sei. Ohne deren Engagement, so Green, hätte die aktuelle Generation keine Chance, in einer solch revolutionären Ära zu arbeiten.

Doch während sie die Errungenschaften der Vergangenheit würdigte, richtete Green den Fokus auf die Gegenwart. Unter der Führung von Triple H habe sich die WWE in eine Richtung entwickelt, die Frauen als gleichberechtigte Akteure im Wrestling betrachtet und ihnen dieselben Möglichkeiten wie ihren männlichen Kollegen gibt.

„Ich liebe meinen Job. Ich fühle mich sicher. Ich fühle mich unterstützt. Triple H sorgt dafür, dass Frauen sich Männern absolut gleichgestellt fühlen,“ erklärte Green voller Überzeugung. Diese Anerkennung und das Gefühl der Sicherheit seien ein Grund dafür, dass sie jeden Tag mit Freude zur Arbeit geht.

Green hob auch hervor, wie Triple H dafür gesorgt habe, dass Frauen Matches bei WrestleMania headlinen können – ein Meilenstein, der in der Attitude-Ära noch undenkbar gewesen wäre. Sie zeigte sich dankbar, ein Teil dieser neuen Ära zu sein: „Sie haben den Tisch für uns gedeckt, und jetzt sitzen wir an diesem Tisch und genießen dieses fantastische Essen, und ich könnte nicht glücklicher sein.“

Netflix-Debüt von Raw: WWE erobert neue Zuschauer

Ein weiteres großes Ereignis war das Netflix-Debüt von Monday Night Raw am 6. Januar 2025, das weltweit neue Zuschauerrekorde aufstellte. Mit 2,6 Millionen Zuschauern in den USA und beeindruckenden 4,9 Millionen weltweit markierte diese Episode eine neue Ära der WWE.

Chelsea Green, die selbst an der historischen Episode teilnahm, erklärte im selben Interview, warum die erste Folge bewusst auf neue Zuschauer ausgerichtet war. „Man muss sich vorstellen, dass Netflix 283 Millionen Abonnenten in 190 Ländern hat. Wir wollten sicherstellen, dass die Zuschauer die Grundlagen von WWE verstehen, bevor sie in die Handlung eintauchen,“ erläuterte Green.

Die Strategie war es, die Charaktere und die Vielfalt der WWE vorzustellen, um neue Zuschauer nicht mit komplexen Storylines zu überfordern. Green verglich dies mit einer Seifenoper: „Es wäre wirklich schwierig, wenn wir am ersten Abend einfach ins kalte Wasser springen würden. Wir wollten die Zuschauer erst einmal abholen.“

Die Episode wurde als die mit den meisten Zuschauern in der Geschichte von Monday Night Raw gefeiert. Mit Stars wie CM Punk und Seth „Freakin“ Rollins im Rampenlicht präsentierte die WWE sowohl neue als auch langjährige Fans mit einem Spektakel, das Wrestling in all seinen Facetten zeigt.

Chelsea Green schloss ihre Ausführungen mit einem Ausblick: „Wir sind hier, um Barrieren zu durchbrechen. Das ist unsere Zeit. Ich könnte nicht stolzer sein, Teil dieser neuen Ära zu sein.“

2 Kommentare

  1. Auch A.J. Lee und Paige habe tolle Pionierarbeit geleistet. Vor allem das schauspielerische Talent von A.J. war hervorragend. Sollte man nie vergessen. Sie gehört längst in die Hall of Fame.

    • HoF….ich bite dich. Gut, die WWE HoF ist ja deren eigenes Ding. Es gibt aber ne Menge Frauen die länger dabei waren oder es verdient hätten.

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