Britt Bakers lange AEW-Pause sorgt weiter für Fragen: Neue Details aus ihrem Umfeld

Britt Baker in einer schwarz-roten, glitzernden Jacke zeigt während ihres Auftritts in einer beleuchteten Arena mit der Hand ins Publikum
wrestling-point.de Newsquelle festlegen

Britt Baker ist wieder Teil von All Elite Wrestling, doch mit ihrem Comeback sind längst nicht alle Fragen rund um ihre ungewöhnlich lange Abwesenheit beantwortet. Nach fast zwei Jahren ohne TV-Auftritt rückt nun zunehmend in den Mittelpunkt, was während dieser Zeit hinter den Kulissen geschah und warum mehrere frühere Anläufe für eine Rückkehr offenbar scheiterten.

Neue Informationen aus Bakers Umfeld zeichnen dabei ein differenzierteres Bild ihrer Situation. Gleichzeitig sorgen frühere Aussagen der ehemaligen AEW Women’s World Championesse dafür, dass die Hintergründe ihrer Pause weiterhin nicht vollständig geklärt sind.

Britt Baker soll sich 2024 selbst von den AEW-Reisen zurückgezogen haben

Nach Informationen von Fightful Select soll Baker ihre regelmäßigen Reisen mit All Elite Wrestling im Jahr 2024 zunächst selbst beendet haben. Personen aus ihrem Umfeld hätten erklärt, dass sie sich eigenständig von der Road genommen habe.

Warum Baker diesen Schritt damals getroffen haben soll, konnte Fightful allerdings nicht herausfinden. Damit liefert der Bericht zwar erstmals einen möglichen Ansatz für den Beginn ihrer langen Abwesenheit, eine vollständige Erklärung ist damit jedoch noch nicht gefunden.

Bakers letzter AEW-TV-Auftritt vor ihrer Rückkehr bei All In: London datierte aus dem November 2024. In den darauffolgenden Monaten entstanden immer wieder Spekulationen über ihren Status und darüber, ob AEW überhaupt noch mit ihr plane. Dem neuen Bericht zufolge wurde Bakers Name während dieser Zeit intern mehrfach für eine mögliche Rückkehr diskutiert. Es soll mehrere Versuche gegeben haben, sie wieder ins Programm einzubinden. Baker sei diesen Überlegungen grundsätzlich offen gegenübergestanden, konkrete Pläne seien daraus zunächst jedoch nicht entstanden.

Frühere Aussage von Baker sorgt weiter für offene Fragen

Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang eine öffentliche Reaktion Bakers aus dem März 2026. Als ein Fan während AEW Revolution nach ihrer möglichen Rückkehr fragte, antwortete Baker lediglich mit den Worten: „Das liegt nicht in meiner Hand.“

Siehe auch  Orange Cassidy kritisiert frühere AEW-Titelentscheidung und blickt auf einen prägenden Rivalen zurück

Diese Aussage vermittelte damals den Eindruck, dass die Entscheidung über ein Comeback zumindest zu diesem Zeitpunkt nicht allein bei ihr lag. Ein direkter Widerspruch zum aktuellen Fightful-Bericht muss darin allerdings nicht liegen. Baker könnte sich 2024 zunächst selbst dazu entschieden haben, nicht mehr regelmäßig mit AEW zu reisen. Monate später könnte eine Rückkehr dann von kreativen Plänen, organisatorischen Fragen oder Entscheidungen innerhalb des Unternehmens abhängig gewesen sein.

Genau deshalb bleibt unklar, wie sich Bakers Situation während ihrer langen Pause im Detail entwickelt hat. Die Behauptung, sie habe sich 2024 selbst von der Road genommen, erklärt nicht automatisch, warum sämtliche späteren Rückkehrversuche zunächst ohne Ergebnis blieben.

Rebel Heart Dynamite brachte offenbar Bewegung in die Gespräche

Deutlich intensiver sollen die Überlegungen zu Bakers Comeback geworden sein, nachdem AEW die spezielle „Rebel Heart Dynamite“-Ausgabe für den 9. September angekündigt hatte. Die Veranstaltung in Athens, Georgia, ist Tanea „Rebel“ Brooks gewidmet, die an ALS erkrankt ist. Zwischen Baker und Rebel besteht seit Jahren eine enge Freundschaft. Beide waren über lange Zeit auch gemeinsam im AEW-TV zu sehen.

Laut Fightful gewann Bakers Name nach der Ankündigung der Show intern wieder deutlich an Bedeutung. Noch vor der Veranstaltung selbst kam es schließlich zu ihrer überraschenden Rückkehr bei „All In: London”. Wie berichtet, wurde dieser Auftritt erst sehr kurzfristig konkret. AEW band Baker unmittelbar wieder in eine laufende Storyline ein. Die genauen Umstände ihrer Anreise und ihr Eingreifen bei „All In“ waren bereits unmittelbar nach der Veranstaltung bekannt geworden. Ob Baker am 9. September bei „Rebel Heart Dynamite“ auftreten wird, ist derzeit nicht offiziell bestätigt.

Backstage soll Bakers Rückkehr positiv aufgenommen worden sein

Es gibt auch neue Informationen darüber, wie die ehemalige Women’s World Championesse nach ihrer langen Abwesenheit hinter den Kulissen empfangen wurde. Bryan Alvarez erklärte in der Sendung „Wrestling Observer Live“, dass sich viele hinter den Kulissen darüber gefreut hätten, Baker wiederzusehen. Von einer angespannten oder unangenehmen Atmosphäre bei ihrer Rückkehr war demnach nichts zu spüren.

Siehe auch  Neue Details zum Tod von Andy Williams: Was inzwischen bestätigt ist und was weiter offen bleibt

Diese Einschätzung ist besonders interessant, da Bakers Name in den vergangenen Jahren mehrfach im Zusammenhang mit Berichten über interne Spannungen genannt wurde. Unter anderem hatte ein Vorfall hinter den Kulissen mit MJF im Jahr 2024 für zahlreiche Schlagzeilen gesorgt. Will Ospreay erklärte später öffentlich, die damalige Situation sei aus seiner Sicht stark aufgebauscht worden. Auch Tony Khan hatte Anfang 2026 Bakers Stellung im Unternehmen positiv beschrieben und betont, dass sie innerhalb von AEW angesehen und respektiert werde.

Baker reagiert selbst auf Berichte über ihren Backstage-Ruf

Nach ihrer Rückkehr meldete sich Baker auch persönlich bei ihren Fans und bedankte sich für die Unterstützung während ihrer langen Abwesenheit. Sie erklärte, ihre Anhänger sehr vermisst zu haben, und zeigte sich dankbar dafür, dass diese sie nicht aufgegeben hätten.

Noch bemerkenswerter war jedoch ihre Antwort auf einen Fan, der Baker zwar willkommen hieß, sie gleichzeitig aber dazu aufforderte, künftig besser mit anderen zusammenzuarbeiten. Baker reagierte darauf mit dem Hinweis, man solle nicht alles glauben, was man lese. Welche konkreten Berichte sie damit meinte, ließ sie offen. Die Aussage kann jedoch als indirekte Reaktion auf die zahlreichen Meldungen über ihr angebliches Verhalten hinter den Kulissen verstanden werden.

Auch ihre Vertragssituation wird zunehmend interessant

Neben den offenen Fragen zu ihrer Pause rückt nun auch Bakers vertragliche Zukunft bei AEW in den Fokus. Baker unterschrieb im Herbst 2021 einen Fünfjahresvertrag, der nach bisherigen Informationen mindestens bis Herbst 2026 läuft. Aufgrund früherer, längerer Verletzungspausen könnte AEW zusätzliche Vertragszeit anhängen.

Ob das Unternehmen bereits davon Gebrauch gemacht hat oder ob Baker inzwischen einen neuen Vertrag unterschrieben hat, ist nicht bekannt.

4 Kommentare

  1. Ihr Comeback war jedenfalls kompletter Murks, und sie empfand das ganz offensichtlich genau so.

    Man braucht sich die Szene nur angucken und sieht das sofort.

    Sie wollte nach der Attacke auch nur noch weg vom Ring. Keinerlei Posen oder sonstwas. Erst als sie außerhalb des Ringes einige Fans wahrnahm die sie feierten und das ikonische „D.M.D“ forderten ging sie nochmal in den Ring und machte ihre DMD Geste… so halbherzig mal eben schnell. Dann ging sie, ohne jede weitere Interaktion mit den Fans, außer das sie irgendeine Pappe zeriss.

    Klar, sie sollte als Heel auftreten, aber nach so einem Comeback posiert JEDER irgendwie noch und ein Heel feiert sich wenigstens noch selbst… macht eine Art Statement an alle anderen oder weiß der Geier. Britt Baker wollte nur möglichst schnell wieder Backstage sein und ihr ganze Gestik und Mimik war eher „ach lass uns den Scheiß einfach hinter uns bringen“ als alles andere.

    Dazu passt eben auch das dieses Comeback ansich völliger Mist war. In einer Pre-Show, und dann eine völlig aus der Luft gegeriffene Attacke gegen Maya World für Persephone, weder mit der einen noch der anderen hatte Britt irgendwas zu tun.

    Das „Backstage-Interview“ war dann entsprechend auch beknackt „ich hab sie beobachtet und sie ist würdig“ aha… ja… sowieso.

    Wie kann man ein Comeback einer Britt Baker so versauen. Und das war garantiert auch ihr eigener Gedanke.

    Wenigstens in der Hauptshow hätte man sie bringen MÜSSEN. Egal wie.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*