Baron Corbin spricht über die Entwicklung seines Charakters und sein Lieblingsgimmick

Baron Corbin ist seit sieben Jahren Teil des WWE Main Rosters, aber bereits seit zehn Jahren für den Wrestling Marktführer tätig. In dieser Zeit hat er zahlreiche Veränderungen durchgemacht, die ihn von einem schweigsamen Heel zu einem hochnäsigen Egoisten haben werden lassen. Auf dem Weg dorthin war er auch WWE King of the Ring, ein Constable und extrem arm und zerlumpt.

Nun spricht Corbin über die Entwicklung seines Charakters, welche Version des Charakters am schwierigsten zu spielen war und was er sich für die unmittelbare Zukunft von seinem Charakter wünscht.

In einem Interview mit Catch Club teilte Corbin mit, dass die Constable Rolle am schwierigsten war, weil er sich mit seinen Fähigkeiten am Mikrofon erst einmal vertraut machen musste.

„Lone Wolf, das war meine Einstellung. Rock and Roll, ich bin Motorrad gefahren, ich bin tätowiert, ich lebe diesen Lebensstil. Das war eine ganz natürliche Rolle für mich“, sagte er.

„Als ich dann in die Rolle des ‚Constable‘ schlüpfte, war das eine große Umstellung. Ich musste von einem Typen, der nur dafür bekannt ist, sportlich zu sein und zu wrestlen, zu einem Typen werden, der die Promo wirklich beherrscht. Ich musste Raw mit einem sechsminütigen Monolog alleine eröffnen. Das ist schwer zu machen.

Ich musste das wirklich lernen, also habe ich die ‚Constable‘-Phase geliebt, weil ich mich mit einem Mikrofon vor dem Publikum sehr wohl gefühlt habe, um Emotionen zu vermitteln und um die Geschichte zu vermitteln, die ich versuchte, diesen Leuten zu erzählen und diese Emotionen dahinterzusetzen.

„Ich liebte auch das King Corbin-Gimmick – ich fand das einfach so lustig“, fuhr er fort.

Corbin wiederholte, dass das traurige Corbin-Gimmick nur für ein paar Wochen gedacht war, aber zum Glück hat sich das Publikum damit verbunden und wollte mehr.

Weiter sagte Baron Corbin, dass er gerne verschiedene Elemente seiner Charaktere verschmelzen würde, um die beste hybride Persona zu erschaffen, die es ihm erlaubt, die unterhaltsame Seite von sich selbst zu behalten, während er gleichzeitig zur Bissigkeit seines ursprünglichen Charakters zurückkehrt.

„Roman Reigns kann von einem großen Tyrannen zu einem frustrierten oder traurigen Charakter werden. Er kann einen durch all diese Emotionen führen. Ich denke, das ist es, was man braucht, um einen erfolgreichen Charakter zu haben.

Die verschiedenen Charaktere, die ich im Laufe der Zeit kennen gelernt habe, waren alle sehr unterschiedlich. Mal war es der knallharte Kerl, wenn man so will, dann war es der ‚Regelbefolger‘. Die Nase hoch, ‚Ich bin besser als alle‘. Dann ‚The King‘, das war die Kraft. Es war die Anmut. Es waren alle Dinge.

Und dann gab es den traurigen Corbin voller verschiedener Emotionen, die die Leute erleben durften und dann der glückliche Corbin. Ich habe also jetzt alle Emotionen gezeigt. Lasst uns sie alle kombinieren, sie in eine Sache packen und etwas Magisches schaffen.“

Sein letztes Match bestritt Baron Corbin am vergangenen Freitag bei SmackDown. Dort unterlag er dem ehemaligen NXT-Superstar Cameron Grimes in nur sechs Sekunden.






7 Kommentare

  1. Ich hoffe WWE erkennt irgendwann seinen Wert und verleiht ihm einen großen Push.
    Vielleicht nicht in der Main-Event-Szene, aber als IC- oder US-Champion mit nem richtig guten Charakter.

    Corbin hat sich seit seinem Debüt stark verbessert und ich kenne mehrere Personen, die sagen, dass er ihr Lieblingswrestler ist.

    • Haha nicht böse gemeint aber wenn Corbin mein Lieblingswrestler wäre… ich glaub dann würd ich das Wrestling schauen ganz aufgeben ^^

      • Falls ich ihn bei der nächsten WWE Tour in Europa interviewen darf, richte ich ihm das aus. Mal gucken, wie er reagiert. Wahrscheinlich lacht er darüber. 😉

  2. Corbin ist eh hin. Die haben seinen Charakter so gegen die Wand gefahren.

    Cameron Grimes besiegte Baron Corbin via Cave-In (0:06) bei SmackDown

    Der Charakter war für mich persönlich schon immer langweilig und in der Chefetage sieht man das wohl mittlerweile genauso. Der soll woanders sein Glück suchen. Japan evtl.

  3. Ich mochte Baron Corbin schon immer. Als Lone Wolf besonders auch als Constable fand ich ihn gut. Als Penner der zum Glück fand als „Happy Corbin“ war für mich eher Geschmacksache. Aber mittlerweile steckt er in einer Sackgasse habe ich das Gefühl auch wie zuletzt, wo er sich für einen Neuling von NXT hinlegen musste. Klar, irgendwer muss diese Aufgabe übernehmen, und es ist auch schön zu sehen, dass er dem nachkommt aber ich glaube er kann mit dieser aktuellen Rolle in der er eher bedeutungslos ist, nicht zu Frieden sein. Es wurde viel probiert, man hätte bei einem bleiben sollen und ihm einen Push geben können, damit er die Möglichkeit hat sich oben als Top Heel zu etablieren, ich denke, das Zeug hätte er dazu gehabt. Es mag spekulativ an dieser Stelle sein, aber möglicherweise ist ein Hunter nicht so begeisterungsfähig für einen Corbin wie ein Vince McMahon. Womöglich zurück zu den Wurzeln als Lone Wolf in einer anderen Art und Weise als früher? Nakamura beispielsweise ist nun auch wieder der Alte, wenn man das so sagen kann.

Kommentare sind deaktiviert.